Eine flache Strecke über 64 km zu laufen stellt an sich schon eine Herausforderung dar. Mehr als eine Schippe drauflegen mussten da noch die Teilnehmer der Deutschen Ultratrial Meisterschaft in der Nähe von Würzburg. Ausgerichtet vom SV 1928 Veitshöchheim und eingebunden in dem 5. Maintal-Ultratrail galt es, eine 64 Kilometer lange Strecke entlang der sonnigen Kalkhänge des Fränkischen Weinlandes inklusive 1700 Höhenmeter zu laufen und das - um bei Titelvergabe ein Wörtchen mitreden zu können - in einer möglichst schnellen Zeit. Die Chance wollte auch Anke Libuda vom PV-Triathlon Witten nutzen. "Mann, war das ein Brett, ein 100 km-Lauf ist nix dagegen", entfuhr es der erfolgreichen PV-Athletin im Ziel.
 
Libuda Anke Ultratrail DM
Libuda Anke Ultratrail DM
Das Teilnehmerfeld des Ultratrail war das Rennen zügig angegangen, stand aber bereits nach 2 km vor dem ersten von vielen Anstiegen. "Von da ab ging es nur noch auf und ab, mal steil, mal weniger steil", so Anke Libuda. Schwierigkeiten bereiteten ihr dabei die eher technisch schwierig zu laufenden Abstiege, die sie zudem deutlich in den Oberschenkeln zu spüren bekam. Zwischen km 35 und 50 stürzte die PVlerin insgesamt dreimal mit glimpflichen Verlauf, die sich auf leichte Abschürfungen und Prellungen beschränkten. Für Anke Libuda der Punkt, ihr Glück nicht weiter heraus zu fordern und dafür die restliche Strecke vorsichtiger und langsamer anzugehen. Die Folge, bei km 55 wurde die PVlerin überholt und lief schließlich als Vierte gesamt und Platz 1 ihrer Altersklasse W35 nach genau 6:19:00 Std. über die Ziellinie. "Egal, ich bin gesund und habe mich trotzdem über meine super Zeit und natürlich über Platz 1 in der Ak gefreut", lautet das Fazit einer am Ende glücklichen neuen Deutschen Ultratrail-Meisterin.  
   

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