Auftakt 2. Bundesliga in Gladbeck - Entscheidung kostete 3. Platz

Auftakt-Triathlon in Gladbeck: erstmals in diesem Jahr trafen sich die Athleten der 2. Bundesliga zum Kräftevergleich im Mannschaftssprint. Am Start natürlich auch das 'Champion System Team Witten' vom PV-Triathlon. Die PV-Athleten standen am Ende der letzten Saison auf Platz 1 der Tabelle. Nach ihrem Triumph 2012 war die Erwartung bei dem Titelverteidiger aus Witten angesichts der enorm verstärkten Konkurrenten aber zurückhaltend: "Wir haben mit Eike Schwartz, Valentin Lenz, Christian Thomas, Brodie Gardner aus Australien sowie Matija Lukina aus Kroatien eine gute Mannschaft am Start. Mit Buschhütten, Köln, Weimar, Uerdingen, Münster und Mitteldeutschland haben wir schon viele stark besetzte Mannschaften ausgemacht. Ein Platz unter den Top 5 sollte aber möglich sein “, schätzte Mannschaftscoach Matthias Bergner die Chancen seines Champion Systems Team ein.
 
Champion System Team Witten in Gladbeck
 
Zum Mannschaftssprint - die Athleten müssen den ganzen Wettkampf über so zusammen bleiben, dass mindestens vier der fünf Starter nach 750 m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen zusammen über die Ziellinie laufen, kam in Gladbeck quasi als vierte Diziplin das Wetter mit Kälte und strömenden Regen hinzu - mit entscheidender Bedeutung für das Champion System Team Witten: "Wir wollten nach dem Schwimmen noch zu Fünft auf die Radstrecke, da die Gefahr, dass einer von uns durch einen Platten oder Sturz ausscheidet, bei Regen noch größer ist", berichtet Christian Thomas. "Lieder hatte Brodie heute nicht seinen besten Tag erwischt und kam beim Schwimmen nicht mit." Konsequenz, Brodie Gardner kletterte erst eine Minute nach seinen Teamkameraden aus dem Wasser. Eike Schwartz, Valentin Lenz, Christian Thomas und Matija Lukina hatten sich zwischenzeitlich entschieden, auf Brodie zu warten. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, denn auch auf der Radstrecke schwächelte der Australier bei der ungewohnt nasskalten Witterung und musste schließlich abreißen lassen. Das verbliebende PV-Quartett mobilisierte nochmal Konzentration und die letzten Kräfte und lief mit einem Rückstand von 1:20 Minuten auf den Sieger EJOT Team Buschhütten auf Platz 8 (von 16 Mannschaften) ins Ziel. Quasi im Sekundentakt waren die Konkurrenten aus einem starkten Mittelfeld vor den Wittenern ins Ziel gekommen. "Im Nachhinein hat uns die eine Minute Wartezeit nach dem Schwimmen weh getan, mit 20 Sekunden Rückstand wären wir Dritter geworden. Aber wir haben es in dieser Situation so entschieden und stehen jetzt dazu", aktzeptiert Christian Thomas das Ergebnis.

Bei vier weiteren Wettkämpfen (02.06. Berlin, 23.06. Eutin, 06./07.07. Grimma und 14.07. in Witten) kann das Champion System Team Witten sich wieder weiter vorarbeiten.

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