In der Nacht vor dem 'Tag der Deutschen Einheit' hatte es noch geregnet und die Aussichten auf einen trockenen Halbmarathon am Phoenixsee Dortmund gedämpft. Deutlich besser die Wetterverhältnisse, als der Startschuss für rund 1.800 Läufer/innen am Feiertag fiel und sich die Sonne mit 17 Grad Außentemperatur zeigte. Die Sonne strahlte besonders auch für eine große Gruppe vom PV-Triathlon Witten:
Groß Libuda Phoenixsee DO
Groß Libuda Phoenixsee DO
 
 
 
 
 
Für Anke Libuda bildete der Phoenix-Halbmarathon Dortmund nach den Läufen in Duisburg und Bochum den Abschluss der Dreier-Wertung für den Reviercup. In Dortmund spürte die PVlerin auf Platz 2 liegend deutlich den Atem der Verfolgerinnen im Nacken, während die Führende uneinholbar davongezogen schien. 'Vollgas geben' war also ihre Devise und Unterstützung fand Anke Libuda in ihrem Mannschaftskameraden Tillmann Goltsch, der sie als Guide und 'Wasserträger' begleiten wollte. Die Strecke hatte es in sich: vom Startpunkt am Phoenixsee führte der Weg für die Teilnehmer über die landschaftlich schöne Strecke durch den Rombergpark und dem Westfalenpark im Bogen zurück zum Phoenixsee, immer wieder angefeuert von vielen Zuschauergruppen.
Es lief gut für Anke Libuda: bei Kilometer 11 konnte die PVlerin ihre schärfste Konkurrentin einholen und war sich dadurch sicher, ihren 2. Platz verteidigen zu können. Anke Libuda hielt das Tempo hoch, die ersehnte Ziellinie kam Schritt für Schritt näher. Der letzte Kilometer wurde jedoch zum gefühlt schwersten ihrer langen Läuferkarriere: "Ein Endspurt war nicht mehr drin, ich hab noch nie so auf das Ziel gewartet." Nach 1:36:01Std. machte die PVlerin den entscheidenden Schritt über die Ziellinie - und holte sich mit persönlicher Bestzeit den 5. Platz im Gesamteinlauf der Frauen und Platz 1 in der W35. Es kam noch besser: nach Auswertung aller Ergebnisse stand Anke Libuda auch als Siegerin des Reviercups fest. "Krasse Ausbeute, war aber auch super schwer", so die sichtlich überwältigte PVlerin nach der Siegerehrung. Ihr Dank galt aber auch Tillmann Goltsch mit einem Kompliment an den Spitzenläufer vom PV: "Ihm ist noch nicht mal warm geworden."
Helga Groß gewinnt die W75
Es sollte nicht die einzige Spitzenwertung des Tages für den PV-Triathlon bleiben: Helga Groß hatte auch als 76jährige immerjunge Läuferin die 21,1 km unter ihre Laufschuhe genommen und in 2:21:56 Std. ihre Altersklasse W75 gewonnen. Andrea Hasselberg, Christiane Hellmonds, Aline Watson (alle 2:06), Christiane Seubert (2:22) und Eva-Maria Anhorn (2:36) rundeten das gute Abschneiden der neun PV-Läufer/innen ab.
   

nächste Veranstaltung  

Wittener Weihnachtslauf

10.12.2017 - 10:00 Uhr

Zur Ausschreibung


Der erste Start findet statt in


   

kommende Termine  

Keine Termine
   

Kurse