Der Steinkohlebergbau geht, der Herbstwaldlauf bleibt

Petrus spielte mit und sorgte für angenehme Lauftemperaturen und auch Veranstalter 'Adler Langlauf Bottrop' hatte wieder alles getan, damit der letzte Start auf der noch-aktiven Zeche Prosper Haniel wieder ein großer Erfolg wurde. Die Chance, über wahlweise 10 km, 25 km oder 50 km zu laufen, ließen sich insgesamt 1.800 Läufer nicht entgehen. Trotz der Schließung der letzten deutschen Zeche zum Jahresende wird es dem Ausrichter nicht bange: auch 2019 - nach dem Ende des Bergbaus in Bottrop - kann der Startschuss erneut unter dem Förderturm fallen. Die Jahre danach hängen davon ab, wie lange die Grubenwehr noch vor Ort ist.

Giersberg Andreas Bottrop

Giersberg Andreas Bottrop
"Das waren heute zwei entspannte Runden zum Jahresende und es lief alles ohne Probleme" meinte Andreas Giersberg im Ziel des Herbstwaldlaufes. "Entspannte Runden" haben für den Ultraläufer vom PV-Triathlon Witten für gewöhnlich eine andere Dimension als für den 'Durchschnittsjogger': bei einer Runde von 25 km durch den herrlichen Herbstwald Bottrops kamen so 50 km gesamt zusammen. Mit einer Zwischenzeit von 2:12 Stunden für die erste Runde finishte der PVler schließlich mit einer Gesamtzeit von 4:40 Std. als 23. M50. Eine Woche zuvor hatte Andreas Giersberg erst den bergigen Röntgenlauf in Remscheid über 63 km erfolgreich gefinisht.

Die immer noch sehr langen 25 km liefen Ricarda Denner als 7. W55 in 2:24 Std., Aline Watson in 2:29 Std. und gemeinsam Yara Behrens, Steffi Meckel, Ute Scholl und Uwe Wiedersprecher in 2:38 Std. Insgesamt schafften die PVler so in Bottrop glatte 200 km.

 

   

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09.12.2018 - 10:00 Uhr

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