Sechs Stunden laufen, heißes Sommerwetter und die Herausforderung, möglichst viele Kilometer auf einer schattigen Drei-Kilometer-Runde zurückzulegen, bildeten die Eckdaten für den Berischen-6-Stunden-Lauf. Die Entscheidung über Pausen und Abbruch oblag jedem einzelnen Teilnehmer selbst. Immerhin betrug der Höhenunterschied je Runde lediglich 11 Meter.
Für Anke Libuda vom PV-Triathlon Witten war es fast schon eine Art Heimspiel, hatte die Wittener Ultraläuferin auf dieser Seerunde schon in früheren Zeiten regelmäßig ihre Trainingseinheiten abgespult. Die PVlerin ließ sich auch von der Hitze nicht beirren und lief vom Start weg ihr geplantes Tempo. Nach zwei Stunden lag Anke Libuda noch an der vierten Position. Kein Grund für die erfahrene Nationalläuferin, ihre Taktik zu ändern. Da die vor ihr liegenden Läuferinnen der großen Wärme Tribut zollen mussten, zog Anke Libuda auf den vielen Runden nach und nach an ihren Konkurrentinnen vorbei und ließ nach dem lauten Knall, der das Ende des Laufes bedeutete, eine Marke mit ihrer Startnummer fallen. Fleißige Helfer ermittelten sodann mit einem geeichten Meßrad die Meter auf der letzten angefangenen Runde und hielten für Anke Libuda eine Strecke von 62,941 km fest. Keine Läuferin und nur vier Läufer hatten an diesem Tag mehr Laufkilometer zurückgelegt.
20180630 Halbe Andrea nach dem Lauf
20180630 Halbe Andrea nach dem Lauf
Unter den Top-ten der Frauen platzierte sich auch Andrea Halbe (Foto). "Die 50 km hatte ich mir als festes Ziel gesetzt", so Andrea Halbe. Die PVlerin holte sich dann auch mit 50,713 km bei ihrem ersten 6-Stunden-Lauf gleich den siebten Platz unter 69 Frauen.
 
Die PV-Herren Uli Pfalz (23,2 km) sowie Sven Marks und Uwe Wiedersprecher (beide 26,1 km) rundeten mit ihren Ergebnissen das gute Abschneiden der PV-Athleten ab.
   

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