Seilersee-Lauf: PV-Trio läuft und läuft und läuft...

Der 14. Herbeder Kinderlauf war ein voller Erfolg! Für alle, die ihre Zeiten nochmal nachlesen wollen, bitte hier klicken:
http://www.triwit.de/veranstaltungen/herbeder-kinderlauf/ergebnisse.html
Die nächsten PV-Läufe in Witten:
30. September Ruhrtalmarathon mit Strecken von 3,7 km über 10 km, Halbmarathon und Marathon (eher was für die Größeren ;-))
10. Dezember Wittener Weihnachtslauf mit Strecken von 200 m für Bambini, 1 km, 1,5 km, 4,5 km und 10 km für die Größeren.

In etwas mehr als einem Monat startet die 1. Triathlon Bundesliga in die nächste Saison, dieses Jahr das erste Mal seit langem wieder mit insgesamt fünf Rennen. Natürlich stehen auch die Teams des PV-Triathlon Witten wieder an der Startlinie, wenn auch, besonders bei den Herren, mit einigen Neuerungen. Identisch bleibt allerdings, dass beide Teams auch 2017 unter dem Vereinsnamen PV-Triathlon Witten an den Start gehen werden.
Bei den Männern muss das Team die Abgänge von Jan Stratmann und Tim Siepmann nach Potsdam verkraften, weshalb Teamchef Matthias Bergner den Kader neu aufstellen musste: „Unser Ziel war es, durch gezielte Neuverpflichtungen die beiden Abgänge zu kompensieren und den Kader noch etwas breiter aufzustellen. Herausgekommen ist ein sehr junges, internationales Team, auf das ich schon sehr
gespannt bin.“ Herauszuheben sind die Neuzugänge Daniel J. Baekkegard (Jg. 1996) und Casper Stenderup (Jg. 1994) aus Dänemark, die versuchen sollen, die beiden Abgänge zu ersetzen. Zudem konnte mit Antonio Lopez (Jg. 1994) aus Spanien ein Athlet verpflichtet werden, der im letzten Jahr mehrere Top-10 Plätze in der 1.BL erreichen konnte. Weiterhin wird der Bruder von Bence Lehmann, Csongor (Jg. 1999, HUN), sowie Kenji Nener (Jg.1993) aus Australien den bestehenden Kader um Luca Fröhling (Jg. 98) und Lars Klinkenberg (Jg. 97) aus Deutschland sowie die internationalen Stammkräfte ergänzen. Als Ziel hat Teamchef Bergner ausgegeben sich, nach dem 13. Platz im letzten Jahr, wieder unter den besten zehn Teams zu etablieren.
Bei den Frauen wird das Team um die deutschen Starterinnen Lina Völker, Katy Krüger und Annika Vössing sowie Neiske Becks (NED) und Tanja Strohschneider (AUT), im Gegensatz zu den Männern, lediglich gezielt mit jungen Sportlerinnen verstärkt. Herauszuheben sind hier Edda Hannesdottir (Jg. 1994, ISL), Marie Christensen (Jg. 2000, DK), Anna Motzi (Jg. 1996, AUT) und Dorka Putnoczki (Jg. 1999, HUN). Ziel ist ebenfalls eine Platzierung unter den Top-10.
Mit diesen Besetzungen sind die Teams des PVT in diesem Jahr deutlich internationaler ausgerichtet, was zeigt welchen Stellenwert die 1. Triathlon Bundesliga für Athleten aus dem europäischen Umland hat. Neben den Zielen in der Mannschaftswertung erhofft sich Teamchef Matthias Bergner zudem einige gute Resultate in der Einzelwertung: „Bei den Damen könnten Lina Völker und Annika Vössing, die sich in der Vorbereitung beide sehr stark präsentierten, sowie bei den Herren Neuzugang Antonio Lopez in der Lage sein, um vordere Platzierungen zu kämpfen. Die neue Saison wird also auch unter diesem Aspekt interessant!“
Anders als im letzten Jahr, als sich drei der vier Wettkämpfe im Juni ballten, sind die fünf Termine in dieser Saison gleichmäßig über das Jahr verteilt: Los geht es im Kraichgau (10. Juni), gefolgt von den Rennen in Münster (23. Juli), Tübingen (06. August) und Grimma (20. August). Das große Saisonfinale wird dann am 9. September in Binz auf Rügen stattfinden. Somit steht für die Bundesligaathleten 2017 eine lange Saison an, die mit schnellen Rennen über die Sprintdistanz viel Spannung verspricht.
Es gibt auch in Hamburg wahrlich besseres Wetter für einen Marathon: Regen, Wind, sogar Graupelschauer begleiteten die rund 25.000 Marathonis nach ihrem Start beim Marathon in der Hansestadt an der Elbe.
Unter den Teilnehmern auch ein Quartett vom PV-Triathlon Witten. Für Rica Pukropski war es sogar der erste Start über die Königsdisziplin des Laufens. Die PVlerin ging zusammen mit ihrer Mutter Marion Schürmann die 42,195 km lange Strecke, quasi eine Sightseeing-Tour mit allen Highlights der Hansestadt, an. Vom Start an den Messehallen führte der Weg über die Reeperbahn, vorbei an Elbchaussee, Fischmarkt, Landungsbrücken und Speicherstadt, bevor es an der Innen- und Außenalster in einem großen Bogen zum Ziel am Hamburger Fernsehturm ging. Beide genossen trotz der widrigen Wetterbedingungen die Atmosphäre entlang der Hafenstadt und finishten in guten 4:41:56 Std.
Andrea Mader war bis Kilometer 35 gut unterwegs: "Dann kam der berühmte Hammer und ich musste mich ganz schön bis zum Ziel quälen." Am Ende lief die PVlerin nach 4:29:35 Std. müde, aber glücklich über die Ziellinie. Eine Zeit von unter 4 Stunden hatte sich dagegen Uli Pfalz vorgenommen. Nach monatelanger eifriger Vorbereitung klappte es: Uli Pfalz finishte einen Tag vor seinem 61. Geburtstag in 3:54:15 Std. als 92. der M60. Regen und Graupel hatten bei ihm Spuren hinterlassen: das erste Mal lief sich der erfahrene Läufer eine dicke Blase unter seinem Fuß. Foto: Rica und Marion


