Traditionell fahren die Läufer/innen des PV-Triathlon Witten seit vielen Jahren zum beliebten Tengelmannlauf in Mülheim. Trotz der Teilnahme am Drachenbootrennen, bei dem es 'Kapitän' Marcus Limberg mit seiner Crew des Bootes "PV Orange power" bis auf den 18. Platz von über 90 Drachenboot-Teams und damit fast in die Zwischenrunde geschafft hatte - füllte Mentor Uli Knepper am frühen Sonntagmorgen einen ganzen Bus voll mit Läufer/innen.
"Viele davon sind in meiner Anfängergruppe im März gestartet und haben es jetzt quasi von Null auf Zehn geschafft", berichtet der lauf- und trainingserfahrene PVler, der seine Gruppe zusammen mit Mentorin Brigitte Meinshausen über die 10 km lange Strecke führte.
Im Ziel freuten sich daher besonders Marion Bachtrup, Gabriele Becker, Simone Rieger, Dorothea und Michael Schneider sowie Peter Vollmer über ihren - vor allem persönlichen - Erfolg. Neue Ziele? "Wenn Zehn gehen, gehen auch mehr" ist der Weg für Dorothea Schneider noch längst nicht zu Ende.
Schnellster PV-Läufer war Wilfried Leonhard (43:48 min.), gefolgt von Hans-Peter Otto (46:41 min.), Dennis Rittershaus (48:04 min.) und Matthias Dix (48:33 min.). Schnellste Läuferin des PV war erneut Bettina Nick, die als Achte der W45 mit einer Zeit von 49:39 min. über die Ziellinie lief. Ihr folgten Andrea Rittershaus (51:04 min.), Lothar Niemann (53:09 min.), Aline Watson (56:41 min.), Maimilian Meyer (58:41 min.) und Gabriele Thiem-Müller (59:52 min.). Die weiteren Ergebnisse: Heike Berke (1:03 Std.), Ingelore Köster (3. W65/1:04 Std.), Ulla Ostrowski-Wenzel, Peter Vollmer, Dorothea und Michael Schneider (alle 1:08 Std.), Simone Rieger, Nermin Cartilli (alle 1:10 Std.), Nicole Gerowski, Marion Bachtrup mit Mentor Uli Knepper (alle 1:12 Std.) und Gabriele Becker mit Mentorin Brigitte Meinshausen (alle 1:13 Std.).
Schnellster und doch 'nur' Zweiter: Jochen Roß erlebt Déjà-vu in Aurich
Jochen Roß berichtet: "Der 5-km-Lauf war mit 300 Startern ganz gut besetzt und führte rund um den Hafen, über die gepflasterten Straßen und um viele Hausecken der Auricher Altstadt sowie durch die Wallanlagen. Die ostfriesische Kreisstadt machte ihrem Namen Ehre und bescherte dem Lauf an diesem Tag ungewohnt windarmes „Kreislaufwetter“, mit vielen Schauern bei drückenden 22 ° C. Trotzdem feuerten die laufbegeisterten Zuschauer alle Aktiven unermüdlich an. Es war schön, dabei zu sein, und mit meiner Nettozeit von 28:44 min., diesmal gemessen per Chip, erreichte ich das Ziel. Von den drei Startern der Altersklasse M 70 war ich die schnellste Zeit gelaufen. Aber auch in Aurich gehen die Uhren anders: mit meiner Zeit wurde ich Zweiter meiner Altersklasse, was ja auch erfreulich ist, während der Läufer mit 28:48 min überraschend Erster wurde."
Die Erklärung des Veranstalters: Der Zufall wollte es, dass der andere Läufer beim Startschuss näher zur Startmatte stand und somit nach den DLV-Vorschriften die Bruttozeit gewertet wurde.
Christiane Seubert und Petra de Graat finishen erfolgreich beim Halbmarathon in München und beim Eggelauf
Erneut wollten Christiane Seubert und Petra de Graat über die 21,1 km lange Halbmarathon-Distanz starten und finishen. Während Christiane Seubert den Lauf - nicht zum ersten Mal in München absolvierte, trat Petra de Graat beim Eggelauf an. Letztere war erst vor einigen Wochen zur Laufgruppe des PV-Triathlon Witten gestoßen und von der Begeisterung ihrer Laufkameraden angesteckt, erstmals beim Rhein-Ruhr-Halbmarathon in Duisburg über 21,1 km gestartet. "Ich war schon etwas verblüfft, als Petra bei Kilometer 12 locker und fröhlich an mir vorbeilief", erinnert sich Mentor Matthias Dix an die tolle Laufleistung von Petra de Graat. Im Wedau-Bundesligastadion blieb die Uhr am 20. Mai bei 1:49:24 Std. stehen. Offensichtlich hatte Petra de Graat ihre Leistungsfähigkeit in Duisburg noch nicht ausgeschöpft: beim Eggelauf lief die PVlerin trotz leicht bergiger Wege schon nach 1:46:23 Std. ins Ziel.
Gut zurecht in einem Starterfeld von 20.000 Läufer/innen fand sich auch PV-Mentorin Christiane Seubert beim Münchner Halbmarathon. Start und Ziel in der bayrischen Hauptstadt war der bekannte Marienplatz, von dem aus es weiter über die Wein- und Ludwigstraße, durch den Englischen Garten und Hofgarten wieder zurück ging. Die Uhr für die PV-Mentorin blieb nach 2:17 Std. stehen. "Ein schöner Lauf, ich habe die Atmosphäre wieder sehr genossen", freut sich die PVlerin.
