Spannender Abschlusswettkampf der Seniorinnenliga in Hückeswagen. Das Damenteam vom PV-Triathlon Witten war mit dem Sieg von Sassenberg im Rücken - der bisherige Tabellenführer Krefelder Kanu Club hatte nur auf Platz 6 gefinisht - zum Mitteltriathlon in den Norden des Oberbergischen Kreises gefahren, um im letzten Wettkampf der Saison über 2 km Schwimmen, 76 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen möglicherweise nach der Krone der Seniorinnenliga zu greifen. Für Anne Wilner, die aufgrund eines Radunfalls mit Bruch der Kniescheibe beim Sauerland Extreme über 254 Radkilometer verletztungsbedingt ausfallen musste, ging Conny Dauben, Spezialistin gerade für die längeren Distanzen, an den Start. Zusammen mit Conny Dauben bildeten Silke Wienforth und die ausgesprochen laufstarke Vanessa Rösler das PV-Seniorinnenteam.
Conny Dauben kraulte die zwei Kilometer lange Schwimmstrecke in der Bevertalsperre von der 'Zornigen Ameise' in Richtung Staudamm und um zwei Bojen zurück als zweitschnellste Schwimmerin des Feldes in 33:42 min. durch und übernahm auf der Radstrecke von Manuela Reinhardt vom SSF Bonn die Führung. Mit einer Zwischenzeit nach Schwimmen und Radfahren auf einer schwierigen, bergigen und nassglatten Strecke von 3:05:24 Std. ging die PVlerin auf die 21,1 km lange Laufstrecke. Allerdings wechselte mit nur 27 Sekunden Rückstand Nicole Schnass vom Kanu Klub Krefeld auf die Halbmarathondistanz. Vanessa Rösler nach 3:18 Std. auf Platz 6 und Silke Wienforth nach 3:35 Std. auf Platz 15 liegend folgten mit ordentlichen Zwischenzeiten. Conny Dauben an der Spitze zog auf den 21,1 Laufkilometern das Tempo hoch und lief mit einer Laufzeit von 1:38:37 Std. und einer Gesamtzeit von 4:44:01 Std. als Gesamtsiegerin über die Ziellinie. Damit war sogar der Grundstock für ein sehr gutes Abschneiden in Hückeswagen und sogar für den Gewinn der Seniorinnenliga gelegt. Aber auch die Krefelderinnen lagen mit einer laufstarken Angela Minke und Tina Püthe sehr gut im Rennen, die den Halbmarathon schließlich in 1:33 Std. bzw. 1:35 Std. liefen. Die PVlerinnen hatten jedoch noch Vanessa Rösler im Köcher. Die schnelle PVlerin lief in Hückeswagen in 1:28:00 Std. die mit Abstand schnellste Zeit, überholte alle vor ihr liegenden Triathletinnen bis auf Conny Dauben und lief nach 4:46:11 Std. als Gesamtzweite über die Zielline. Silke Wienforth rundete den Erfolg des PV-Triathlon Witten mit Platz 17 und einer Gesamtzeit von 5:24:54 Std. ab. Der Kanu Klub Krefeld trug zwar mit den Plätzen 3 bis 5 und der Platzziffer 12 den Tagessieg davon, aber den PV-Damen reichte das Ergebnis in Hückeswagen, um mit Platzziffer 20 und dem zweiten Platz vor dem SSF Bonn als Dritter den Gesamtsieg in der Seniorinnenliga 2014 nach Witten zu holen. Zu diesem schönen Erfolg trugen über die Saison Conny Dauben, Vanessa Rösler, Silke Wienforth, Anne Wilner und Anke Libuda als PV-Coach bei.
Tillmann Goltsch zu schnell für die Zeitnehmer
Wechselbad der Gefühle hingegen bei den Senioren. Nachdem sich die PVler mit Tillmann Goltsch (16.), Frank Hunstein (24.), Stephan Haag (63.) und Edmund Surwehme (82.) vor Ort auf Tagesplatz 11 wieder fanden, sorgte eine weitere Ergebnisliste auf der Hompege des Veranstalters und NRWTV mit Platz 19 für Verwirrung.

Der Veranstalter hatte Tillmann Goltsch offensichtlich nachträglich disqualifiziert, davon ausgehend, dass der schnelle PVler - immerhin Sieger des Rhein-Ruhr Halbmarathon in Duisburg - bei seiner schnellen Laufzeit mit 1:13:58 Std. eine Runde zuwenig gelaufen sei. Nach Überprüfung durch den Zeitmesser erhielt Tillmann Goltsch dann aber wieder seinen ehrlich verdienten 16. Platz zurück und die PV-Senioren fanden sich schlussendlich doch auf Platz 11 in der Tagesabrechnung wieder. Die Saison schlossen die PV-Senioren auf Platz 9 von 25 Teams und damit im ersten Drittel der Tabelle ab.
Weitere Einzelerfolge für den PV-Triathlon Witten steuerte ein Quartett mit vier PV-Athleten über die Volksdistanzen (500m/20km/5km) bei. Uwe Bandmann finishte als Gesamtfünfter mit einer Zeit von 1:06:16 Std. und Platz 1 der M45. Mathias Hölscher holte sich mit 1:07:23 Std. den zweiten Platz in der M40. Reinhard Böhne-Hasenclever läßt zwar für gewöhnlich seiner Frau Heike Hasenclever den Vortritt, beim Volkstriathlon jedoch überquerte der PV-Athlet nach 1:20:38 Std. als 7. M55 vor seiner Frau die Ziellinie. Heike Hasenclever finishte wenige Minuten später in 1:31:31 Std. als Vierte W55.
Andreas Kapka Dritter in Borken
Anderer Wettkampf, aber dennoch ein Platz auf dem Treppchen - PV-Trainer Andreas Kapka startete in Borken beim Triathlon, der aufgrund eines Bakterienvorkommens im Wasser nur als Duathlon ausgetragen wurde. Nach 7,5 km Laufen, 28 km Radfahren und 3,7 km Laufen finishte der schnelle PV-Traininer mit einer Zeit 1:42:33 Std. als Dritter der M55.
