In 11.05 Std. auf Platz 12 AK der USA-Meisterschaft - Hawaii-Quali knapp um 6:30 min. verpaßt
Bei schwül-heissen Temperaturen mit 35 - 40 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit ging am 11.08.2012 der erste Ironman New York zu Ende. Im Teilnehmerfeld auch Dr. Roman Leischik vom PV-Triathlon Witten.
Der Ultra-Triathlon - gleichzeitig amerikanische Meisterschaft - begann für die Teilnehmer mit dem Sprung von einer Barke in den Hudson-River. Während die Profis zwischen 39 und 43 min. für die Schwimmdistanz
brauchten, folgte der weitgereiste Arzt kurzauf mit 48 Min. "Die Radstrecke fiel mitt 1600 Höhenmeter und die Laufstrecke mit 1200 Höhenmeter viel anspruchsvoller aus als erwartet. New York ist eben nicht nur flach. Allen machte zudem die Hitze zu schaffen. Ich mußte mich fast bei jeder Station mit Eis kühlen. Besonderen Respekt hatten die Teilnehmer beim Laufen vor allem vor dem Anstieg der Washington Bridge, da war man der Hitze voll ausgeliefert“. Überschattet wurde das Rennen von dem Todesfall eines 43-jährigen beim Schwimmen. Die Zuschauer kamen erst nach 20 Kilometer ins Spiel, vorher standen aber auch viele Helfer entlang der Strecke. Dr. Leischik: "Man muss sagen, die Amerikaner lieben Sport und die New Yorker sind einfach Klasse“.
Die Uhr blieb für den Ausdauerathleten bei Überqueren der Ziellinie bei 11:05 Stunden stehen. In seiner Altersklasse war Dr. Leischik unerwartet stark und platzierte sich auf Platz 12 von 224 Triathleten seiner Altersklasse und als 288. von 2800 Startern. Neben der Freude über das erneute Erreichen eines ironman-Ziels blieb jedoch ein kleiner Wermutstropfen: Dr. Leischik verpaßte die Qualifikationszeit für den berühmten Hawaii-ironman um gerade mal 6:30 min. "Das war knapp. Leider weiß man während des laufenden Rennen nicht, an welcher Stelle man liegt und ob die Zeit reicht. Hätte ich das gewußt , dann wären bei mir noch ca. 15 Minuten drin gewesen, mehr aber nicht" bedauert der PVler und kann schon wieder schmunzeln. "Die Platzierung unter den ersten 5 % meiner Altersgruppe und unter fast 10 % der Gesamtgruppe ist mehr als Wahnsinn. Ich hätte nie vermutet, dass ich so weit komme", teilt er froh mit.
Nach einer langen Saison mit drei Rennen über die Langdistanz - im März in Abu Dhabi, im April Südafrika und jetzt New York - steht für den 5fachen ironman erstmal eine Woche Ferien und Erholung an, bevor die Arbeit weitergeht. "Im nächsten Jahr wird aber die Qualifikation mit Sicherheit klappen, ich weiß jetzt, dass es trotz starker Konkurrenz möglich ist."
