Auch den neunten ironman kann Ingelore Koester erfolgreich abhaken: in Regensburg schwamm,

fuhr und lief unsere erfolgreiche Eisenfrau ueber die gesamte ironman-Distanz ins Ziel! Die Uhr blieb nach 15:31:52 Std. stehen - das Hawaii-Ticket hat Ingelore in der Tasche!
Gesamtzeit: 15:31:52 Std.
Schwimmen: 01:33:32 Std.
Radfahren: 07:25:25 Std.
Marathon: 06:15:46 Std.
Wenn am 08. Oktober der Startschuss zum 5. Ruhrtal-Marathon faellt, wird zur gleichen Zeit tausende Kilometer von Witten-Herbede entfernt bereits Ingelore Koester vom PV-Triathlon Witten beim beruehmten Hawaii-Triathlon auf der Strecke sein. Das Ticket zur Teilnahme holte sie sich bei einem der weltweiten Ausscheidungswettkaempfe, heuer in Regensburg. Fuer Ingelore Koester nicht das erste Mal, dass sie sich einer Hawaii-Qualifikation stellt: "Ich habe mir zum Ziel gesetzt, meinen neunten ironman in Regensburg zu bestreiten, um mit dem zehnten die Serie voll zu machen und abzuschliessen. Was koennte es fuer einen schoeneren Abschluss als nochmal in Hawaii zu starten?" Bis zum ersehnten Ticket wurde es jedoch ein langer, aber auch erfolgreicher Tag bei widrigen Bedingungen. Ingelore Koester: "Als älteste Teilnehmerin bin ich mit neuer persoenlicher Bestzeit im Schwimmen nach 1:33:52 Std. in die Wechselzone gekommen, um aufs Rad zu wechseln. Neben der bekanntlich langen Raddistanz warteten aber auch 1500 Höhenmeter, Dauerregen auf der gesamten Radstrecke, gefährliche Abfahrten und mitunter gefaehrlicher Wind auf mich." Nach genau 7:25.25 Std. hatte die 66jaehrige PVlerin die Wechselzone wieder erreicht und blieb mit dieser Zeit sogar unter den angepeilten 9-Stunden. Damit hatte Ingelore Koester noch rund sieben Stunden fuer den abschliessenden Marathon. "Ich wusste, wenn ich die 42 km - in dieser Zeit - schaffe, fahre ich nach Hawaii. Mein Mann Charly feuerte mich nochmal an und mit jedem Meter kam ich dem grossen Ziel naeher! Auf der Laufstrecke wars dann endlich trocken und ich habe mich da ganz gut durchgeschlagen. Spannend wurde es nochmal in der der letzten halben Stunde. Beim Lauf war es stockfinster, ich konnte die Hand vor Augen nicht sehen." Ein unbeschreiblicher Augenblick, als die ersten Lichter wieder auftauchten, das - beleuchtete - Ziel in Sicht kam und der Applaus der vielen Zuschauer die Wittener Eisenfrau empfing: "Ich dachte nur, "angekommen - das zählt". Die Zeit von 15:31:52 Std. unter diesen Umstaenden war o.k, auch wenn ich 15:15 Std. angepeilt hatte." Ein highlight die spaetere Siegerehrung: "Fuer mich überwältigend. Älteste Teilnehmerin, Applaus, DANKE an alle, die an mich geglaubt haben."
