Conny Dauben leicht enttäuscht vom ironman in Australien zurück

Das Super-Resultat über eine Langdistanz in diesem Jahr fehlte Conny Dauben noch: Mit dem Ziel, ihre guten Leistungen in 2010 nach zwei Top-Platzierungen mit einem Platz unter den Top Five abzuschließen, bestieg die Ausdauerspezialistin aus dem AVU Team des PV-Triathlon Witten den Flieger nach Australien, um beim letzten Ironman des Jahres zu starten. Conny Dauben hatte im April, ebenfalls in Australien, bei einem Ironman den 6. Platz errungen und konnte sich im Juli über den 4. Platz in Korea freuen. Der Ironman Western Australia in Busselton bot alle Voraussetzungen: "Der Kurs auf dem Rad und dem Marathon war flach, leider windanfällig und nett warm, das Teilnehmerfeld mit der Favoritin Rebekah Keat international besetzt", berichtet Conny Dauben, "ein Platz unter den Top Fünf und eine Zeit unter 10 Stunden wären auf jeden Fall drin gewesen." Es kam anders als geplant: "Nach 1:07 Std. im Wasser, ich war beileibe nicht schnell genug und einer verbesserungswürdigen 5:26 Std.-Zeit auf dem Rad bin ich den Marathon mit dem Ziel von 3:20 Std. angegangen. Irgendwann war der Stecker raus, am Ende lief ich den Marathon nach 3:43 Std. in Ziel und die Uhr blieb bei 10:21:52 Std. stehen. Eine Erklärung für meine Leistung habe leider selber nicht. Aber neues Jahr, neues Glück", so das Fazit von Conny Dauben in Moll mit einer Prise Optimismus.