Triathlon-Deutschland-Cup in Forst

Gruppenbild webAm bevorstehenden Sonntag treffen sich die besten Nachwuchs-Triathleten Deutschlands zum ersten von vier nationalen Kriterium-Wettkämpfen im Baden-Württembergischen Forst. In drei Altersklassen suchen die Nachwuchssportler nach den nationalen Spitzenathleten. Für die bekannt gute Nachwuchsarbeit im Wittener Triathlonsport spricht jetzt schon, dass die Wittener Farben dabei in allen Altersklassen vertreten sein werden.
 
Den Start macht um 9 Uhr Jan Stratmann vom PV-Triathlon Witten in der Altersklasse Junioren (Jhg 95/96) über die Distanz von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. "Ziel ist eine Top-10 Platzierung", so sein Trainer Thorsten Frigge. "Für Jan, der erst seit drei Jahren Triathlon betreibt, ist das zwar ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel."
Um 9:40 Uhr gehen die Jungs der Altersklasse Jugend A (Jhg 97/98) an den Start. Mit dabei Tim Siepmann vom PV-Triathlon. Er kann auf die Platzierung als Deutscher Vizemeister des vergangenen Jahres in der Altersklasse Jugend B verweisen. Mit  Janosch Heldt ist auch der TTW ist in dieser Altersklasse vertreten. Im letzten Jahr noch in der Altersklasse Jugend B über die Strecken 400 m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5 km Laufen versuchen sich beide nun erstmals an der für sie neuen, doppelt so langen Wettkampfstrecke. "Da immer zwei Jahrgänge zu einer Altersklasse zusammengefasst werden, wäre für beide als jüngerer Jahrgang der Altersklasse eine Top 15 Platzierung ein gutes Resultat", schätzt Thorsten Frigge die Chancen ein.
Die Mädchen der gleichen Altersklasse werden aus Wittener Sicht von Lisa Rose (PVT) vertreten. "Für Lisa ist es das zweite Jahr in der Altersklasse. Nach einer längeren Verletzungsphase im Winter wäre eine Top 15 Platzierung ein gutes Ergebnis", so ihr Trainer.
Den Abschluss um 10.30 Uhr machen die Jungen der Altersklasse Jugend B über 400 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen. Lars Rose und Ben Grabow (beide PVT) werden die Wittener Farben vertreten. "Für Ben ist es der erste Einsatz auf der großen nationalen Bühne. Lars konnte schon im vergangenen Jahr Erfahrungen sammeln. Auch hier sind Top 15 Platzierungen angestrebt."
Entscheidend für alle wird sein, wie sie mit den schwierigen, weil extrem kalten Wasserbedingungen, klar kommen. Die momentane Wassertemperatur des Heidsees beträgt kalte 15° C, weshalb ohne Neopren auch nicht geschwommen werden darf. Thorsten Frigge jedenfalls wünscht allen ein „dickes Fell“ und gutes Gelingen.