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Nach dem gebrauchten Tag von Kamen geht’s wieder aufwärts

Landesliga: TTW wiedererstarkt in Altena

Die Landesliga machte an diesem Wochenende Station im Sauerland. Altena ist seit vielen Jahren Austragungsort eines Ligawettkampfs und so machte sich die sechste Mannschaft des Triathlon TEAM TG Witten auf den Weg in vertrautes Terrain.

Nach dem ausgesprochen unglücklichen Rennen von Kamen (schwerer Sturz mit Saisonaus bei Marcus Dick-Cortmann, Zeitstrafe und ein nicht ausgelesener Champion-Chip) konnte es dieses Mal nur besser werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: das wurde es auch. Michael Gebauer, Matthias Weckelmann, Kai Prünte und Holger Kliem lieferten eine geschlossene Mannschaftsleistung ab und belegten in einem großen Teilnehmerfeld von 26 Mannschaften einen mehr als achtbaren neunten Platz.

Beim Schwimmen lagen die vier Wittener sehr nah beieinander, innerhalb von eineinhalb Minuten verließen sie das Wasser im hiesigen Freibad. Danach erfolgte allerdings eine der selektivsten Strecken im Ligabetrieb Nordrhein-Westfalens überhaupt. Sowohl die 36 Radkilometer (garniert mit fast 1000 Höhenmetern) als auch die neun Laufkilometer über diverse Anstiege verlangen den Athleten alles ab. "Das tut schon richtig weh", waren sich die vier im Ziel einig. Immerhin: Im Gegensatz zu vielen zurückliegenden Jahren waren die Wetterbedingungen dieses Mal sehr gut. "Vor zwei Jahren war es lausig kalt", erinnert sich Matthias Weckelmann, "und letztes Jahr hat es ab der Hälfte der Radstrecke fürchterlich geregnet."

Auf dem Rad konnte Michael Gebauer seine Stärken ausspielen. "Der Mountainbike-Urlaub hat sich bezahlt gemacht", schmunzelte er anschließend. "Aber die gute Radperformance brauchte ich auch, denn im Laufen kam Matthias sehr stark auf." Beinahe hätte er den Vereinskameraden noch eingeholt, letztlich liefen die beiden aber direkt nacheinander ins Ziel ein. Kai Prünte und Holger Kliem kämpften bis zum letzten Meter und sicherten mit ihren Leistungen den starken Gesamtplatz für die Mannschaft ab. "Das war heute schon eher ein Ergebnis, welches die Leistungsstärke unserer Mannschaft repräsentiert", resümierte Abteilungsleiter Thomas Fehrs. "In Kamen lief viel schief, jetzt hat einiges gepasst und so können die Jungs mit der Platzierung absolut zufrieden sein."