Featured

Paris-Roubaix-Challenge

Einen Tag bevor die Profis über die namhaften Kopfsteinpflasterstücke in der „Hölle des Nordens“ Frankreichs fuhren, um unermesslichen Ruhm und Ehre im Radsport zu erringen, kämpften sich die Amateure über die Strecke. Und ein Kampf war es absolut. Mit dabei war in diesem Jahr Nils Brüchert-Pastor vom PV Triathlon TG Witten, dem dieses Radmonument in seiner Sammlung noch fehlte.

2026 04 12 Paris Roubaix Nils Brüchert Pastor Collage

Von den etwa 150 km waren über 33 Km Kopfsteinpflasterpassagen, aufgeteilt in 19 sogenannte „Pavés“, von denen einige über 3 km lang sind. Und dieses Kopfsteinpflaster hat es in sich, berichtet Nils Brüchert-Pastor. Es ist nicht mit unsern schönen „Katzenköpfen“ zu vergleichen, mehr eine Wagenladung Steine, die auf den Strecken verteilt und festgestampft wurden. Man sieht es ja im TV bei den Profis, aber selbst es zu erleben, zu spüren, zu befahren, es zu meistern, ist etwas ganz anderes.

Für einen Frühjahrsklassiker war das Wetter ziemlich gut. Zwar frisch, aber bis zum Mittag trocken. Nur der zum Teil sehr stürmischen Wind verlangte noch einmal einige extra Körner ab. Besonders auf den Pavés.

Nach 5:45 Stunden und erstaunlicherweise ohne Panne oder Defekt, konnte Nils glücklich und erschöpft im Ziel die kleine, aber feine Medaille entgegennehmen.