PV-Quartett lief Berlin-Marathon

Alle Ergebnisse des 8. Wittener Ruhrtalmarathon sind online:
http://my3.raceresult.com/details/index.php?eventid=25517&lang=de
Ein Link zu der Fotogalerie und dem runnersworld-Bericht siehe unten!
Ein Tag wie gemacht zum Laufen: Nebel am Morgen, der strahlend blauem Sonnenschein Platz machte, landschaftlich reizvolle Strecken von 1 km über 10 km, Halbmarathon und Marathon vorbei am Kemnader Stausee und über Schloß Steinhausen, Burgruine Hardenstein und Vormholz zurück zur Friedr.-Lohmann GmbH in Herbede sowie eine Organisation, bei der alles wie am Schnürchen lief - der 8. Ruhrtalmarathon erfüllte alle Voraussetzungen. Einzig die Teilnehmerzahl mit rund 460 Anmeldungen hätte höher ausfallen können, war jedoch dem engen Laufkalender mit zeitnahen Veranstaltungen geschuldet. Dennoch fanden auch viele Läuferinnen und Läufer aus Hamm, Köln, Norden und sogar Berlin den Weg an die Lakebrücke.
Der erste Start des Tages - "freigeschossen" von Bürgermeisterin Frau Leidemann - gehörte den Marathonläufer/innen. Am Ende trugen sich Jan-Kristof Müller vom Herner Triathlon-Team in 3:12:20 Std. vor dem Wittener Dirk Oesterwind (TTW) in 3:14:29 Std. bei den Männern und die Ausnahmeläuferin vom Ausrichter PV-Triathlon Witten Birgit Schönherr-Hölscher in 3:22:45 Std. vor Regina Tank (Dortmund) in 3:53:27 Std. in die Siegerlisten ein.
Schnellster Läufer über die Halbmarathondistanz war Simon Janzen (Lex Bocholt Running Team) in 1:21:29 Std. Cecile Nikoyagize (Handwerkskammer Koblenz) gewann den Halbmarathon bei den Frauen in 1:44:42 Std.
Über 10 km gewann Jan Waschkau vom TuS Werne in 37:18 min. während bei den Frauen die ersten drei Plätze an die TTW-Läuferinnen Rebecca Zimmermann (40:37 min.), Kathrin Ernst (42:37 min.) und Angela Mancini (49:32 min.) gingen.
Den Staffel-Wettbewerb über 3 x 3,7 km gewann der TV Hasperbach in 52:36 min.
Die Walker/Nordic Walker führten Olaf Krüger (SV Blau-Weiß Bochum) in 1:05:59 Std. vor Ulrich Kregel (Team Handwerk Ruhr/1:13:07 Std.) und bei den Frauen Angela Sänger (TTW) in 1:05:57 Std. vor Karin Claasen (Lohmann Team/1:22:24 Std.) ins Ziel.
Die 1 km-Distanz - den Kindern U10 vorbehalten - sahen Lasse Maltriz (SU Annen) in 3:36 min. vor Emil Müller (PV-Triathlon/3:37 min.) und Jooana Ole Prange (TGH Wetter/3:49 min.) als Sieger bei den Jungen und Jette Koesters (SU Annen/3:21 min.) zeitgleich mit Emma Fahrenson (PV-Triathlon/3:21 min.) und Anna Stil (SU Annen 3:45 min.) bei den Mädchen als Sieger.
Viele tolle Fotos und einen weiteren Bericht sind zu finden über RUNNER'S WORLD - der direkte Link lautet
http://www.runnersworld.de/marathon/nebliger-start-sonniger-zieleinlauf.330706.htm
Teamgeist war beim Staffelmarathon in Sprockhövel gefragt. Vier Teams des PV wollten ursprünglich an den Start gehen. Ein Virus legte jedoch die Familienstaffel "PVTri Koopis 5+1" im wahrsten Sinne des Wortes flach, so dass Mentorin Brigitte Meinshausen die drei PV-Teams "PVTri Oranginas" (11./4:09 Std.), "PVTri flame power" (36./4:11 Std.) und "PVTri orange power" (41./4:22 Std.) in den Kategorien "Männer", "Mixed" und "Frauen" an den Start schicken konnte. Die Kombination der Läuferinnen "PV meets TTW" platzierte sich in 3:55 Std. auf Platz 9.
Bei trübsten Wetteraussichten - kurz vor dem Start fiel Starktregen vom Himmel - ging es auf die Gesamtstrecke eines Marathon von 42,195 km. Jeder der fünf Staffel-Starter musste somit 8,4 km über zwei Runden laufen. Bei der Hälfte der Strecke liefen die PVler unter dem Jubel der Vereinskameraden am Start-/Zielbereich vorbei. Nur bei Paul Solty löste das Vorbeilaufen seiner Mutter Kerstin bittere Tränen aus - der Dreijährige konnte so gar nicht verstehen, warum seine Mama erneut auf die Strecke gehen musste.
Bereits einen Tag später startete in Vettelschoss der Rheinhöhenlauf. Neben den Teilnehmern aus der Dorint 50 run-Serie nahmen dieses Mal auch viele Einzelstartern über 21 km und 360 Höhenmeter teil. Bei ihrem zweiten Start ("Einlaufen war gestern") schaltete Marlies Steffen nun auch in den Wettkampfmodus und konnte die 21 km und 360 HM deutlich zügiger laufen. Am Sonntag galt es dann wieder im kleineren Kreis über 16 km und nur noch ca. 100 HM zurück nach Linz zu laufen. Kurz nach dem Start regnete es in Strömen. Entsprechend glitschig war der Untergrund. Dadurch, dass es über weite Strecken bergab ging, hatten die PVler vor allem ihren Spaß daran, ihre Beine durch die Pfützen fliegen zu lassen. "Da ich die vergangenen Tage etwas Körner sparen konnte, habe ich Sonntag ein spannendes Kopf an Kopf Rennen mit der in der Gesamtwertung führenden Frau geführt. An den Anstiegen hatte ich dann noch deutlich frischere Beine, so dass ich den Lauf an der letzten Steigung knapp für mich entscheiden konnte und die Ziellinie auf dem Marktplatz in Linz als erste Frau erreichte. Nur 30 Sek nach mir war auch Marwin im Ziel, der das Duell von hinten beobachtet und mitgefiebert hatte", so Marlies Steffen im Ziel nach insgesamt 50 km. Während Marlies Steffen nach 4:19 Std. einlief, brauchte Marwin Achenbach 4:09 Std. In der Gesamtwertung kam Marlies Steffen nach ihrem Tagessieg auf Platz 6.
Über die gleiche Distanz ging auch Tillmann Goltsch eine Woche nach dem Start beim Bochumer Halbmarathon nunmehr beim Dortmunder Ciylauf ins Rennen. Acht Runden à 1,25 km führte die Rennstrecke durch die City der schwarz-gelben Stadt. "Die Strecke ist ähnlich wie in Bochum wellig", beschreibt Tillmann Goltsch die Bedingungen. Als Gesamt-Zweiter in 34:59 min. und mit dem Sieg in der M35 schloss der PV-Athlet das Rennen ab. "Eigentlich hatte ich mir eine schnellere Zeit vorgenommen, aber mir hat dann wohl doch noch Bochum in den Knochen gesteckt." Den Bochumer Halbmarathon hatte Tillmann Goltsch als Gesamtfünfter und Sieger der M35 in 1:13:04 Std. erfolgreich gefinisht. Zudem holten sich Lisa Rose den Sieg in der weiblichen Jugend U18 über 5 km in 21:43 min. Schwester Hanna kam als Dritte der U14/U16 nach 2 km und einer Zeit von 10:43 min. ins Ziel und Dieter Pawellek schloss die 10 km in 56:28 min. ab.