Wittener Laufszene überzeugt beim Möhnesee-Pokal
Glaubt man diversen Umfragen, so gehört der Möhnesee-Pokal-Lauf zu den schönsten Läufen in Deutschland. Im Angebot stehen ebenso ein 5 km Lauf, sowie ein 15 km und 30 km -Lauf Rund um den Möhnesee sowie die angrenzenden Wälder. Die Strecke des 5 km Laufes ging als Wendepunktstrecke entlang des Möhnesees. Die beiden „langen“ Läufe über 15km und 30km wurden auf einer 7,5km Wendepunktstrecke mit 310 bzw. 620 Höhenmeter gelaufen.
In diesem Jahr konnten sich auch sieben Wittener bei wunderschönem warmem Wetter von dieser sehr schönen und familiären Veranstaltung überzeugen. Die Strecke war sehr schön angelegt und perfekt beschildert.
Angelika Krause-Holtz (Triathlon TEAM TG Witten) hatte sich aufgrund Trainingsrückstand für den 5 km-Lauf entschieden. Sie finishte in 30min. als Siegerin der AK 30 in 30:08 min. Andreas Bremer(Triathlon TEAM TG Witten), eigentlich Marathonvielstarter, ließ es diesmal gemütlich angehen und lief in gewohnter Performance die 15 km und finishte als Dritter der M55 in 1:14:24 Std.
Der 30km Hauptlauf wurde anschließend zu einer Beute der Wittener Athleten. Gemeldet hatten mit Birgit Schönherr-Hölscher und David Schönherr (PV-Triathlon Witten), Michael Krause, Mark Kröge und Christiane Roik(Triathlon TEAM TG Witten) gleich fünf Wittener Langstreckenläufer. Von Anfang an wurde deutlich, dass die ersten Plätze nur über die beiden Wittener Läufer David Schönherr und Mark Kröge führen würden. Beide machten gleich von Beginn an deutlich, dass sie derzeit zu den besten Langstreckenläufern in Witten gehören. Am Ende finishte David Schönherr als Gesamtdritter und Sieger seiner AK in 2:07:14 Std. und Mark Kröge als Gesamtvierter und 2. AK 35 ganz vorne im Gesamteinlauf in 2:11:56 Std.. Michael Krause finishte als 4. AK 35 in 2:48:06 Std.
Bei den Frauen galt „same Procedure as every run”. Birgit Schönherr-Hölscher ließ hier nichts anbrennen und gewann souverän die Gesamtwertung sowie ihre AK in 2:16:25 Std. Christiane Roik wurde nicht nur Siegerin ihrer AK, sondern auch Gesamtdritte bei den Frauen in 2:45:12 Std..
Als Fazit dieses wunderschönen Tages kann man festhalten, dass sich die Wittener Laufszene auch im Sauerland einen Namen gemacht hat. Es war eine gelungene Performance aller Läuferinnen und Läufer. Besonders hervorheben wollten alle Starter die gemeinsamen Ergebnisse vom PV-Triahlon Witten und Triathlon TEAM TG Witten.
Bedanken möchten sich alle bei der LG Deiringsen für diese super schöne Veranstaltung, sowie bei Laufen-in-Witten.de und Uli Sauer für die Startplätze!

06.06.11 Zugfahren und Laufen - zur Auflockerung des wöchentlichen Laufprogramms verlegte die Laufgruppe des PV-Triathlon Witten ihren Treffpunkt zu der neben Haus Kemnade gelegenen Haltestation des Museumszuges. Der hatte sich zwar von Bochum-Dahlhausen aus auf den Weg bzw. auf die Schiene nach Hagen und zurück gemacht, traf aber schließlich erst mit einstündiger Verspätung ein. Die PVler stiegen zu und zünftig ging es in den alten Personenwagen bis Bochum-Dahlhausen. An der Endstation stiegen die PVler von der Bahn auf ihre Laufschuhe um und traten im Joggingtempo den Rückweg an. Sonnenschein und große Hitze prägten zu Anfang den Ausflug der PVler, so dass die Gruppe nach 8 km kurzerhand entschied, in einem Biergarten die verlorene Flüssigkeit wieder zu ersetzen und den Lauf fortzusetzen. Drei Kilometer vor dem Ziel das andere Wetterextrem: ein Unwetter mit Hagel, Blitz und Donner überraschte die Gruppe. "Das Wasser auf dem Parkplatz ging uns je nach Größe bis zu den Knien, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat", berichtet Laufmentorin Christiane Seubert - zum Schluß 'köpften' die PVler noch eine Flasche Sekt auf diesen außergewöhnlichen Lauf.
Schnellster über 42,195 km war Wilfried Leonhard. Auf dem Weg zu seinem 50. Marathon war der PVler inzwischen zum achten Mal in Duisburg am Start: "Im Gegensatz zum Düsseldorf Marathon liefen wir heute unter annehmbaren Temperaturen. Der Einlauf im Stadium ist auch beim achten Mal noch immer etwas besonderes", so Wilfried Leonhard. Der Ausdauerläufer blieb sogar unter der 3:30 Std.-Grenze und erreichte das Ziel nach genau 3:27:46 Std. als 23. der M50. Thomas Mankiewicz folgte mit einer Zeit von 4:27:41 Std. als 66. der M35. Über die Halbmarathondistanz liefen Anne-Lena Engste 2:26 Std. und Achim und Marion Schürmann 2:27 Std.
In Vorlage gingen drei Nachwuchs-Athleten des PV, die allesamt mit Treppchenplätzen heimkehrten: Hanna Rose startete über 1,1 km und lief als Zweite nach 4:25 min. der mit 44 Mädchen besetzten Altersgruppe W9 über die Zielline. Über 2000 m ging Rena Siepmann an den Start des 89 Teilnehmerinnen starken Feldes der Jahrgänge 2001 - 1996. 8:06 min. später hatte Rena Siepmann das Ziel als Erste der W10 und Achte gesamt erreicht. Ihr stand Lars Rose in Nichts nach: in der vergleichbaren Gruppe der Schüler stand der Nachwuchsathlet des PV ebenfalls als Sieger der M10 und Zweiter im 47köpfigen Gesamtfeld mit einer Zeit von 7:22 min. ganz oben auf dem Treppchen.
, da ich mich gut fühlte und noch ein bisschen zulegen wollte. Es ging im steten Wechsel auf und ab und bei Kilometer 62,8 erreichten wir mit der „Plänckners Aussicht“ auf 973 Metern den höchsten Punkt der Strecke. Von da an ging es fast nur noch bergab bis zum 711 Meter hoch gelegenen Zielort Schmiedefeld. Ich hatte noch Kraft, das Tempo hochzuhalten. Die letzen 200 Meter laufen die Teilnehmer durch ein unglaubliches Spalier von Zuschauern und alle Schmerzen sind vergessen." Anke Libuda war nach 7:51:03 Stunden - überglücklich - als 39. der Gesamtwertung und 7. der W30 ins Ziel „getragen“ worden. Das begeisterte Fazit: "Ein Superlauf. Toll organisiert, super nette Mitläufer und eine unglaubliche After-Run Party. Es war bestimmt nicht meine letzte Teilnahme!"