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Triathlon

PV-Damen finishen ironman Frankfurt unter den Top-ten

Der große Triathlon-Tag sollte ein heißer Tag werden: Meike Hoffmeister und Vanessa Rösler waren nach Frankfurt gereist, um beim großen ironman an den Start zu gehen. Edmund Surwehme hatte seinen Start ob der zu erwartenden Temperaturen vorsorglich abgesagt - Temperaturen, die morgens um 7 Uhr beim Start bei 27 Grad lagen und sich bis 37 Grad am Nachmittag hochsteigerten.

Rösler HoffmeisterDie so auf ein Duo zusammengeschmolzene PV-Gruppe kämpfte sich über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen kompletten Marathon. Im Meer der zigtausenden Zuschauern auch mehrere PVler, die zudem die Heimat per Handy über den aktuellen Verlauf informiert hielten. Till Pastor controllte von zu Hause aus die Zeiten via Computer und funkte die Platzierungen, Kilometerzeiten und Laufgeschwindigkeiten durch. 

Roesler Zieleinlauf ironman FfmDer ganze PV fieberte mit - und freute sich am Ende über hervorragende Platzierungen: Vanessa Rösler schwamm 1:10:33 Std, fuhr 5:44:39 Std. und lief den Marathon in 4:00:54 Std. im Ziel am Frankfurter Römer mit einer Gesamtzeit von 11:03:47 Std. auf den siebten Platz der W35: "Ich hatte mir ja schon etwas mehr vorgenommen, bin aber glücklich, das Ganze gesund und munter überstanden zu haben, das ist wichtiger als irgendeine Platzierung oder Zeit. Alles, worüber ich mir im Vorhinein Gedanken gemacht hatte, lief super: schwimmen im Massenstart klappte bis auf ein paar harmlose Schläge und Tritte und mein Rad hat gehalten. Aber die Hitze hatte ich maßlos unterschätzt! Auf der Laufstrecke, auf der ich ja eigentlich meine Stärke ausspielen wollte, lief trotz Eis und gefühlten 20 Liter trinken im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr, vor allem die letzten 20 km."

Wie Vanessa Rösler schaffte Meike Hoffmeister den Sprung unter den Top-ten ihrer Altersgruppe: Die Splitzeiten 1:20:23/6:13:30/4:42:01 summerierten sich für die PV-Athletin auf hervorragende 12:30:01 und Platz 10 der W45: "Es war echt hammerhart! Bin mit meinen 12:30 für die Umstände und mein doch deutlich zu weniges Training heute voll zufrieden."

PV-Vorsitzender Jobst Pastor gratulierte im Namen des gesamten Vorstandes, viele Vereinsmitglieder schickten über ihr Handy Glückwünsche und Anerkennungen in die hessische Mainmetropole.

Bereits am kommenden Wochenende werden sich die nächsten PVler in das Abenteuer "ironman" stürzen: in Roth bei Nürnberg gehen Till Pastor und Marcus Ziemann an den Start.

Der Sieg in Frankfurt ging an Jan Frodeno in Streckenrekordzeit von 7:49:48 Stunden und an die Schweizerin Daniela Ryf ebenfalls mit Streckenrekord. Die WM-Zweite kam in einer Zeit von 8:51:00 Stunden ins Ziel.

ironman Frankfurt - Spannung steigt!

2015.07.03 Wienforth Rösler

Es ist heiß in Frankfurt, sehr heiß! Neoverbot steht so gut wie fest.Vanessa hat ihre Startnummer, Meike mit Sicherheit auch. Edmund verschiebt seinen Start auf Glücksburg am 02.08.

Martin Herrman Fünfter in Münster

Herrmann Martin web2Martin Herrmann, einer der 'dienstältesten' Triathleten Wittens, startete nach sechswöchiger Verletzungspause beim SPARDA-Münstertriathlon. "Die Ruhepause tat vor allem meinem Gewicht gut", meinte Martin im Hinblick auf die Zunahme von 2 Kilo Lebendgewicht augenzwinkernd. Dennoch, es waren noch genug Kräfte da, um mit einer Zeit von 2:34:07 Std. (24:38/1:13:20/52:58) Fünfter der M60 zu werden!

 

PV-Duo beim ironman Frankfurt

226 km - nicht mit dem Auto, sondern in Form von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km laufen und das bei Temperaturen nahe 40 Grad. Eine, wenn nicht sogar DIE Herausforderungen im Leben eines Triathleten. Am kommenden Sonntag ist es für Meike Hoffmeister und Vanessa Rösler so weit - die Ahtletinnen vom PV-Triathlon Witten werden sich morgens um 7 Uhr in das Wasser des Frankfurter Strandbades am Langener Waldsee stürzen, 180 km auf dem Rad durch Downtown Frankfurt und den wunderschönen Landschaften der Umgebung mit der Maintal-Hochstadt mit der 500 Meter langen Steigungsstrecke durch den alten Ortskern, liebevoll auch "The Hell" genannt, fahren und abschließend eine kompletten Marathon über 42,195 km entlang des Mains laufen. 300.000 Zuschauer werden die Athleten den ganzen Tag anfeuern, das Fernsehen 10 Stunden lang live berichten.

Roesler VanessaDie Teilnehmer haben sich lange auf diesen Tag vorbereitet, so auch Vanessa Rösler. Erst 2003 begann die PVlerin als Ausgleich zum Bürojob mit dem Laufen, 2004 nahm sie sich mit einigen Lauffreunden den Honolulu Marathon vor, verbunden mit einem wunderschönen Urlaub auf Hawaii. Auf Kona kam Vanessa Rösler auf dem Ali-Drive an einem Schild vorbei, auf dem die schlichten Worte zu lesen waren: „official swim start and run finish ironman triathlon world championship“. Der erste Kontakt mit 'Triathlon' war hergestellt. Die kleine Reisegruppe blickte ehrfürchtig in den Pazifik hinaus und versuchte sich vorzustellen, wie man bei der Hitze nach 3,8 km schwimmen auf dem Rad 180 km durch die schwarze Vulkanlandschaft fahren kann, um danach noch einen Marathon zu laufen. "Es war unvorstellbar und doch wurde damals schon der Traum geboren, das auch irgendwann zu schaffen", erinnert sich Vanessa Rösler.
Es blieb erstmal ein Traum, die Athletin konzentrierte sich zunächst nur auf das Laufen. "2012 habe ich mich – auf mehrfache Empfehlung hin – beim PV-Triathlon Witten angemeldet, da die Lauf-Verletzungen überhandnahmen und Schwimmen und Radfahren sicherlich auch Spaß machen würden. Die vielen netten Vereinskollegen, zahlreiche hilfreiche Tipps, gesellige gemeinsame Trainingseinheiten und das jährliche Trainingslager auf Mallorca haben dazu beigetragen, dass ich mich schnell im PV und der neuen Sportart Triathlon wiedergefunden habe. Und das Schild auf Hawaii hatte sich eh fest in mein Gedächtnis

Wienforth Rösler Willner

eingebrannt, ich kam meinem Traum näher", erinnert sich Vanessa Rösler. Vor allem ihre ersten Mitstreiter aus der Seniorinnenliga - Silke Wienforth und Anne Wilner (Foto mit Vanessa in der Mitte) - machten aus dem „Rookie“ schnell eine begeisterte Triathletin, die gerade vor ein paar Tagen die zweite Tour der Seniorinnenliga als Schnellste gewann und kürzlich als Zweite des Rhein-Ruhr-Halbmarathon in Duisburg über die Ziellinie lief. Beim PV-Triathlon kam Vanessa Rösler natürlich schnell mit weiteren Triathlon-„Verrückten“ in Kontakt: Ironmänner/-frauen und auch „Ultras“ wie Anke Libuda, die Distanzen um 200 km auch gerne mal nur laufend zurücklegen. Da bekam sie als Nur-Marathoni mit 'nur' 42,195 km-Rennen schon fast ein paar Minderwertigkeitskomplexe.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt nahm der Traum Formen an und die nun restlos vom Triathlon-Virus-Infizierte meldete sich kurzerhand für den Ironman Frankfurt an. Sechs Monate dauerte die konkrete Vorbereitung, die 20 - 25 Stunden Training pro Woche morgens vor und abends nach der Arbeit umfasste. Das halbe Wochenende gehörte dem Rad, geschwommen wurde, bis die Finger runzlig wurden. Vor allem PV-Schwimmtrainer Klaus Kordel trug durch sein Training und gutes Zureden wesentlich zu einer Leistungssteigerung im Wasser bei.
Das Training ist nun abgeschlossen, das quälende Warten auf „den großen Tag“ hat begonnen. Trotz der vorhergesagten hohen Temperaturen gehört dem Wetter nicht die größte Sorge, im Gegenteil, mit Hitze kommt Vanessa Rösler deutlich besser zurecht als mit Regen und Kälte. Es ist vielmehr die Panik vor der „Massenschlägerei“ beim Schwimmstart, wenn über 2.000 Schwimmer gleichzeitig ins Wasser gehen, oder einem technischen Defekt am Rad. Den Rest wird die PVlerin mit sich und ihrem Körper aushandeln.
Die ursprünglich geliebäugelte Zielzeit einer 9:59:59 ist bei den hohen Temperaturen aber nicht mehr realistisch, die Gesundheit geht vor. Für den Traum „Ironman World Championship Hawaii“ müsste Vanessa Rösler unter die Top Zwei ihrer Altersklasse W35 kommen, derzeit sind hier 77 Frauen gemeldet. Der Veranstalter vergibt in diesem Jahr nur zwei Eintrittskarten für den ironman Hawaii in der W35, letztes Jahr waren es noch 3 Slots. "Ich weiß nicht, ob es klappen wird, aber ich werde dafür kämpfen", zeigt sich Vanessa Rösler auch mental gut eingestimmt. Silke Wienforth, mehrfache Langdistanz-Finisherin des PV-Triathlon Witten, wird sie nach Frankfurt begleiten und vor Ort betreuen. "Silke wird mir eine sehr große Hilfe sein!" Meike Hoffmeister nach weitgehend überstandenem Zeckenbiß bildet mit Vanessa das PV-Duo, das in diesem Jahr die PV-Farben in Frankfurt vertreten wird.
Ganz vorne werden der amtierende ironman-Weltmeister Sebastian Kienle, Olympiasieger Jan Frodeno und Frederik van Lierde, Weltmeister 2013 erwartet. Der Kampf um die Krone bei den Triathletinnen wird über Weltmeisterin Daniela Ryf, Ex-Europameisterin Caroline Steffen und Julia Gajer gehen. Der Streckenrekord von Sebastian Kienle steht seit dem letzten Jahr bei 7:55:14 Stunden.

Seniorenliga in Hennef: PV-Frauen Zweite, PV-Herren Sechster

Die NRW-Teams der Senior/innenliga trafen sich am Wochenende beim 7. Siegtaltriathlon in Hennef, um im Umfeld der Sieg um Plätze und Punkte zu kämpfen. Geschwommen wurde 1,5 Kilometer im Allner See, die anspruchsvolle Radstrecke führte über 40 Kilometer á zwei Runden und der abschließende 10 Kilometerlauf entlang der Sieg.Siegtria vl Wienforth Rösler Dauben
Erfolgreicher Tag für die Senior/innen des PV-Triathlon Witten: zweimal platzierten sich die PV-Teams unter den Top-ten. Besonders gut schnitten die PV-Damen ab: nicht nur, dass die schnellen PVlerinnen Silke Wienforth, Vanessa Rösler und Conny Dauen (vl) wieder hinter den starken Krefelderinnen den 2. Platz belegten, sondern Vanessa Röslerwurde zudem Gesamtsiegerin!
Vanessa Rösler gibt 80 % und gewinnt
Mit Conny Dauben, Vanessa Rösler und Silke Wienforth hatte der PV drei leistungstarke Triathletinnen am Start, wenn auch Vanessa Rösler die Kurzdistanz nach eigenen Angaben nur mit 80 % ihrer Kraft absolvieren wollte. Für die PVlerin steht am kommenden Wochenende der ganz große Wettkampf an: Vanessa Rösler hat den legendären ironman auf Hawaii fest im Blick und möchte dazu beim ironman in Frankfurt die Fahrkarte lösen. Gemeinsam mit Conny Dauben kletterte die schnelle PVlerin nach 24 Minuten auf dem dritten und vierten Platz liegend aus dem Wasser der Sieg, fuhr mit 1:13:19 Std. die zweitschnellste Zeit nach Nicole Schnass (Krefelder Kanu Klub/1:11:50) über 40 km, um dann mit der schnellsten Laufzeit von 39:57 min. den Wettkampf mit einer Gesamtzeit von 2:17:15 Std. zu gewinnen. Beeindruckend ihr Vorsprung: fast vier Minuten mussten die Zuschauer auf die Zweitplatzierte Angela Minke aus Krefeld (2:21:33) warten. "Soviel zu 80 % Leistung", spöttelte Mannschaftskameradin Silke Wienforth augenzwinkernd. Zwar nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung, aber auf einem sehr guten 5. Platz liegend, lief Conny Dauben über die Ziellinie. Die fünftbeste Radzeit (1:14:48) und die sechstschnellste Laufzeit (45:09) summierten sich auf eine Gesamtzeit von 2:24:01 Std. Silke Wienforth rundete das gute Abschneiden der PV-Seniorinnen mit dem 11. Platz in 2:40:44 Std. ab. Der PV-Triathlon festigte mit dieser tollen Leistung auch Platz 2 in der Tabelle hinter den Krefelderinnen und vor dem SSF Bonn. 
PV-Herren holen Platz 6
Ohne verletztungsbedingte Ausfälle konnten auch die PV-Herren mit Nils Brüchert-Pastor, Pascal Czollmann, Tillmann Goltsch und Mathias Hölscher vollzählig in ihren zweiten Wettkampf gehen. 'Vorsichtshalber' hatte Tillmann Goltsch noch wenige Tage vor dem Start des PV-Seniorenteams gepostet: "Kein Risikosport mehr - Fahrradputzen ist erlaubt", so dass sich das PV-Quartett auf den Weg zur Sieg machen konnte.
Nach durchwachsenem Schwimmen kämpften sich die PV-Herren auf der Radstrecke nach vorne, wobei vor allem Pascal Czollmann mit der siebtschnellsten Radzeit (1:05:53) herausstach. Auf der Laufstrecke schaltete Tillmann Goltsch seinen Turbo ein und lief mit der schnellsten Laufzeit der Seniorenliga von 33:37 min. auf den 5. Gesamtplatz vor. Pascal Czollmann folgte mit immer noch respaktablen 37:47 min. als Achtschnellster und Platz 13 im Ziel, gefolgt von Mathias Hölscher und Nils Brüchert-Pastor auf den Plätzen 26 und 73. In der Schlußabrechnung ergab sich so mit Platzziffer 117 Platz 6 von 28 gestarteten Teams und Platz 8 in der Tabelle.
Weitere Erfolge steuerten in Hennef Nachwuchstalent Rena Siepmann mit dem Sieg in der Jugend B über 0,4/10/3,5 und Nermin Cartilli mit Platz 11 in der Ak30 über 0,7/20/5 bei. Beim großen Triathlon in Düsseldorf holte sich Till Schäfer den Sieg über die Sprintdistanz: als Dritter gesamt und Sieger der M30 im einhundert Teilnehmer starken Feld dieser Altersklasse brauchte der PVler 1:06:23 Std.
GoltschCzollmannHölscherBrüchert P
  1. Pascal Czollmann Fünfter beim Indeland-Triathlon
  2. Westfalen-Triathlon: PVler setzen Ausrufezeichen
  3. Oberliga Steinbeck - zu Dritt Platz 12
  4. Regionalliga Kamen: PV-Frauen ordentlich

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