16. ironman für Martin Herrmann
Wenn am kommenden Sonntag zum sechsten Mal 2.350 Triathleten an den Start des Frankfurter ironman gehen, zieht die sportliche Großveranstaltung nicht nur 2.350 Altersklassen-Athleten aus 55 Nationen in die
Rhein-Main-Region. Das größte Profifeld in der Geschichte des Rennens mit über 70 internationalen Top-Athleten wird bei dem nunmehr zum sechsten Mal als offizielle European Championship ausgetragenen Wettkampf in den Kampf um den Titel des Europameisters und das Preisgeld von USD $ 100.000 eingreifen. Mit am Start werden auch Dr. Roman Leischik und Martin Herrmann vom PV-Triathlon Witten sein. Für Martin Herrmann ist es bereits der 16. ironman, den der PVler absolviert: "Natürlich habe ich so gesehen eine gewisse Routine und weiß in etwa, was mich erwartet. Dennoch, unterwegs kann so viel passieren, was einfach nicht vorher zu planen ist, angefangen vom Wetter über die Technik bis hin zu Stürzen, die ebenfalls nicht auszuschließen sind", so Martin Herrman vor dem großen Dreikampf. Roman Leischik hat es geschafft, im Profifeld 15 Minuten vor dem großen Teilnehmerfeld das Rennen aufzunehmen. "Daraus entwickelt sich ein internes Rennen zwischen uns, das wir nicht in Sichtweite führen können", ist Martin Herrmann gespannt. "Ich hoffe auf Wärme, unter 15 Grad ist der Energieaufwand sehr hoch, um den Körper auf dem Rad zu wärmen. Das Wasser darf ab 24 Grad warm sein, damit wir ohne Neo schwimmen können", formuliert der sportliche Postbote seine Wetterwünsche an Petrus. Seine angepeilte Zeit: "eine 10 vorne, mein Traum eine 10:40 Std."
Beim Startschuss am Langener Waldsee um 06.45 Uhr feuern bereits 15.000 Zuschauer die Athleten an, bevor diese sich nach geschwommenen 3,8 Kilometer auf die 180 Kilometer lange Radstrecke begeben. Auch hier werden hunderttausende Zuschauer die Strecken säumen und für Stimmung sorgen. Auf der abschließenden Marathonstrecke an den Ufern des Mains mit Zieleinlauf auf dem historischen Römerberg sorgt der Mythos Ironman erneut für Gänsehaut bei allen Beteiligten.
Für alle, welche die Faszination Ironman nicht live an den Strecken erleben können, berichtet der Hessische Rundfunk am 24. Juli live von 10.15-16.30 Uhr. Einen ganztägigen Live-Stream von 06.30-22.00 Uhr können Zuschauer auf www.ironman.de verfolgen.

Großer Erfolg für Conny Dauben: die Athletin vom PV-Triathlon Witten startete beim großen Hennef-Triathlon und lief im starken Frauenfeld als Zweite über die Zielline. "Ok, Julia Bohn war nicht zu schlagen. Ich bin eine 26:55 geschwommen und lag damit noch eine Minute hinter Micaela Orgeldinger (25:42 min.) und Julia Bohn (23:47 min.) zurück", so die Triathletin aus dem AVU Team Witten, die auch in der Bundesliga um Punkte und Plätze kämpft. Beim Radfahren (1:09:43 Std.) habe ich Micaela aber überholen können, während Julia ihren Vorsprung ausbauen konnte (1:05:22 Std.). Mit 46:43 min. über 10 km lief ich den zweiten Platz nach Hause."
Am vergangenen Wochenende stand bereits das vierte von fünf Rennen in der 2. Bundesliga Nord für die Triathleten des Champion System Team Witten auf dem Terminkalender. Nach dem missglückten Rennen in Düsseldorf wollten die Schützlinge von Matthias Bergner beim eher ländlich anmutenden Schlosstriathlon in Schwerin verlorenen Boden in der Gesamtwertung gut machen. Mit Platz 3 ist es dem Team auch gelungen. Bereits beim Schwimmen bemühten sich die fünf Starter um den Anschluss nach vorne. Mit der Spitze aus dem Wasser stiegen Danny Friese, Deutscher Juniorenmeister, sowie Mark Oude Bennink sowie etwas dahinter Jens Bödecker und Leonard Nelle. Leider mit Rückstand auf die schnellen Radgruppen der Neuzugang Stephan Wiersbitzky. Gemeinsam in der Führungsgruppe arbeiteten der Niederländer Bennink und Friese gut zusammen und konnten so durch einen überzeugenden Laufsplit die Plätze 2 und 3 in der Gesamtabrechnung sichern.