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Helga Groß gewinnt Ruhrauenlauf Mülheim trotz Sturz

Gross Helga Ruhrauenlauf Muelheim2015"Groß" der Name, "Klein, aber oho" im Sinne von 'schnell' einige der Attribute, die auf Helga Groß zutreffen. Dies stellte die schnelle Läuferin vom PV-Triathlon Witten am vergangenen Wochenende wieder unter Beweis. Die äußerst rüstige 74jährige PV-Läuferin startete wie seit vielen Jahren beim Mülheimer Ruhrauenlauf. Brütende Hitze machten den 458 Startern das Leben auf der Strecke durch die idyllisch gelegenen Ruhrauen und das ehemalige Gelände der Mülheimer Landesgartenschau von 1992 nicht gerade leicht, zusätzlich stürzte Helga Groß noch auf der Strecke und zog sich regelrecht ein blaues Auge zu. Dennoch - mit einer guten Zeit von 1:02:16 Std. lief Helga Groß schließlich als Siegerin der W70 über die Ziellinie. Während die PVlerin ihr wohlverdientes Zielwasser trank überquerten hinter ihr noch 86 weitere Läufer/innen die Ziellinie.
 

Tria Riesenbeck - PV-Duo auf Platz 2

remmers rad webOlympische Distanz beim Triathlon in Riesenbeck und Platz 2 in der M30 für Hillard Remmers. So ganz zufrieden war der PV-Triathlet jedoch nicht mit seinem Wettkampf. Nach gutem Schwimmen in 21:04 min. und Rad in 1:04:12 Std. war beim Laufen plötzlich die Luft raus. Mit 47:18 min. kam Hillard Remmers als 13. gesamt und Zweiter der M30 in insgesamt 2:12:54 Std. ins Ziel.

Julia Rudack kletterte nach 28:51 min. aus dem Wasser, kam mit einer Radzeit von 1:19:30 Std. wieder in die Wechselzone und finishte mit einer Laufzeit von 55:30 Std. als 2. W20.

Andreas Portmann finisht 70.3 ironman in Vichy!

Portmann AndreasWährend Ehefrau Meike Hoffmeister in Vichy/F ihr Hawaii-Ticket für 2016 löste, ging Ehemann Andreas Portmann über die halbe ironman-Distanz an den Start. Auch für den PVler nach längerer Wettkampfpause eine große Herausforderung.
 
Gleich die erste Disziplin klappte aber gut: nachdem die "Waschmaschine" beim Start - die Athleten laufen zw. schwimmen immer Gefahr, in der Startphase den einen oder anderen Hieb und Tritt mitzubekommen - kletterte der Athlet vom PV-Triathlon in guten 40:04 min. aus dem Wasser. Hervorragend auch das Radfahren: die 90 km lange Strecke durch die Regionen Allier und Puy de Dome durcheilte Andreas Portmann unter der heißen Sonne in 2:55:14 Std. Auf dem abschließenden Halbmarathon fehlten dann aber ein paar 'Körner', so dass Andreas Portmann die 21,1 km in 2:19 Std. und den 70.3 ironman in einer Gesamtzeit von 6:07:40 Std. als 115. seiner Altersklasse insgesamt sehr zufrieden beendete. Beide freuen sich nun schon auf 2016 mit dem highlight Hawaii: "Wir können ganz entspannt vorwiegend im Sommer trainieren und die Vorbereitung im kalten April etwas umgehen."

PV-Trio finisht Ötztal-Radmarathon

Roesler Vanessa Oetztal Radmarathon 2015Einen der unzweifelhaft härtesten Radmarathon-Rennen bewältigte ein Trio des PV-Triathlon Witten im ansonsten beschaulichen Sölden: der legendäre Ötztal-Radmarathon stellt mit 238 Kilometer, vier Alpenpässe und 5.500 Höhenmeter (hm) inklusive höchste Anforderungen an die Teilnehmer - und gleichzeitig eine der größten Herausforderungen für passionierte Radfahrer dar. 4000 Startplätze stellt der Veranstalter zur Verfügung, aber nicht wenige Interessierte brauchen mehrere Versuche und Losglück, um an die begehrte Startnummer zu kommen. Vanessa Rösler, Thorsten Puderbach und Thomas Rimpel kamen zum Zuge.
Mit entsprechendem Respekt ging Vanessa Rösler ins Rennen: "Ich bin noch nie zusammen mit über 4.000 Startern in ein Radrennen gegangen und auch noch nie in den Alpen gefahren." Die PV-Athletin stellte sich beim Start vorsichtshalber in die letzte Reihe und traf auf Uli Sauer, 'Laufpapst' von Witten und auf vielen Strecken in dieser Welt zu Hause.
Mit über 40 Stundenkilometer ging es bei guten äußeren Bedingunen gleich runter nach Ötz. Leichtgewicht Rösler nahm sich anschließend den Anstieg zum Kühtai vor und überholte gefüllt über 1.000 Teilnehmer. Umgekehrtes Bild auf der Abfahrt - rund die Hälfte der Überholten rollten bergab wieder an ihr vorbei. Überraschung auf dem Anstieg zum Brenner - Vanessa Rösler entdeckte plötzlich ein PV-Trikot vor sich, getragen von Vereinskamerad Thorsten Puderbach. Zusammen ging es den den Jaufenpass hoch, wo sich das PV-Duo mit Thomas Rimpel zum PV-Trio ausbaute.
Auf der folgenden Abfahrt waren Nervenstärke und Fingermuskeln gefragt: mit fast 100 km/h rasten die PVler die Bergstraße runter und Vanessa Rösler schickte währenddessen so manches Stoßgebet in die umgekehrte Richtung gen Himmel. Die Gebete wurden erhört, alle Drei kamen unbeschadetin St Leonard an. Statt der frischen Bergluft erwarteten die PV-Athleten hier nun heiße 35 Grad, die ihnen auf dem 29 km langen Anstieg zum Timmelsjoch mit über 1.700 hm nochmal alles abverlangten. "Der Tacho zeigte nur noch einstellige Geschwindigkeiten an. Es wurde ruhig im Feld, nur noch vereinzeltes Knarzen der Ketten und Schnaufen der Sportler war zu hören, einige schoben ihr Rad", erinnert sich die PVlerin. Der Blick nach oben in die scheinbar nie endenden Serpentinenkurven mit vielen älteren zerrissenen Finisher-Trikots von derjenigen, die aufgeben hatten, spornte Vanessa Rösler eher an. Zwar verlor sie auf dem Aufstieg zum Timmelsjoch ihre beiden Vereinskameraden, fuhr aber nach 11:01 Stunden als 109. Frau in Sölden über die Ziellinie. Thorsten Puderbach und Thomas Rimpel folgten zusammen nach 11:34 Stunden. "Es war gegen Ende schon wirklich hart, aber ich war überglücklich, es geschafft zu haben und meine Finger freuten sich, dass sie sich vom vielen Bremsen wieder entkrampfen konnten", genoss Vanessa Rösler bei Apfelstrudel und Käsespätzle ihren Erfolg.
 
Anlage: Foto Vanessa Rösler
 
Einige Daten zum Ötztaler Radmarathon:
 
Verpflegung an den Stationen:
                   43.000 Trinkbecher
                   12.000 Stück Energy-Gel
                   16.000 Stück Korn-Riegel
                   16.500 Kekse
                   5.000   Liter Mineralwasser
                   7.700   Dosen Red Bull
                   11.400 Stück Bananen
                   16.000 Stück Brot und Gebäck
                   8.900   Stück Kuchen
                   1.640   Helfer

Tim Siepmann gewinnt „Europaen Junior Cup“ in Rumänien

Tulcea im rumänischen Donaudelta wurde am vergangenen Wochenende mit einer weiteren Auflage des „ETU „Europaen Junior Cup“ zum Treffpunkt des europäischen Nachwuchstriathlon. Die Deutsche Triathlon-Union DTU schickte vier Starter/innen ins Rennen: neben Nina Eim aus Schleswig Holstein kamen drei Nachwuchshoffnungen aus NRW. Alle drei tragen zudem die Farben des PV-Triathlon Witten: die beiden frischgebackenen NRW-Sprintmeister Tim Siepmann und Katharina Krüger aus dem Kader des PV-Bundesligateams sowie Luca Fröhling aus Düsseldorf, als Radsportmitglied beim PV, starteten über die Sprintdistanz. Am Ende stand für Tim Siepmann der ganz große Triumph: das Eigengewächs des PV-Triathlon Witten setzte sich gegen international starke Konkurrenz durch und lief als Sieger über die Ziellinie. Luca Fröhling, als Radsportler in den Reihen des PV, wurde Dritter und Katharina Krüger, für den Wittener PV-Triathlon in der Bundesliga am Start, rundete mit ihrem achten Platz die saubere Bilanz für NRW und Witten ab.

2015.08.30 Weinert Krüger Siepmann Eim Fröhling ö

Die Bedingungen waren nicht einfach: der Wetterbericht versprach für den Wettkampftag Tageshöchsttemperaturen von knapp unter 40 Grad und die bergige und technisch anspruchsvolle Radstrecke erforderte neben Kraft auch hohe technische Fahrkunst. Der Veranstalter hatte jedoch im Vorfeld alles getan, um die Teilnehmer mit einer Streckenbesichtigung inklusive Polizeieskorte zu informieren.

Tatsächlich starteten die Männer aber bereits vor der großen Hitze um 8:15 Uhr am Morgen, eineinhalb Stunden gingen die Damen ins Wasser. Obwohl der Wecker schon um 5 Uhr in der Früh geklingelt hatte, war Tim Siepmann auf die Sekunde wach. Als Vierter aus dem Wasser kommend nahm der starke PVler zusammen mit fünf weiteren Athleten die Verfolgung auf.

Luca Fröhling Dritter, Katharina Krüger finisht auf Platz 8

Vorn war der an Platz 6 des europäischen Rankings stehende polnische Sportler Michal Oliwa mit 40 Sekunden Vorsprung aus dem Wasser gekommen. Mit Tim Siepmann befanden sich Gergö Soos(HUN Platz 11 Ranking), Luka Paliska (CRO – Platz 20 Ranking) sowie Mate Nagy (HUN) und Hennadi Anzin(UKR) in der Verfolgergruppe. Luca Fröhling erreichte nach dem Schwimmen kurzauf auf Platz 9 liegend die Wechselzone. Nach einer starken ersten Radrunde gelang Luca Fröhling sogar Anfang der zweiten Runde der Anschluss an die erste Führungsgruppe, die in der Zwischenzeit den Polen ‚aufgerollt‘ hatte. Tadeas Fazekas (SVK Platz 7 Ranking) schloss ebenfalls auf der Bergabpassage auf, so dass acht Triathleten schließlich gemeinsam in die zweite Wechselzone einfuhren. Laufentscheidung – und schon nach der ersten von drei Runden war die Spitzengruppe auf nur noch vier Athleten zusammengeschmolzen. Tim Siepmann und Luca Fröhling diktierten sogar anfangs der dritten Runde das Lauftempo, wurden aber am letzten Wendepunkt von dem Ungar wieder eingeholt. In einem packenden Finish behielt Tim Siepmann schließlich die Oberhand und lief als Sieger über die Ziellinie des Junioren-Europacup. Luca Fröhling kam als strahlender Dritter ins Ziel. Ein toller Auftakt in den Wettkampftag.

Vielversprechend auch der Auftakt bei den Damen. Katharina Krüger kam in ihrem Rennen gleich als Zweite aus dem Wasser, verlor aber in der ‚vierten Disziplin‘, dem Wechsel, etwas zu viel Zeit und ging nur als Fünfte auf die Radstrecke. Ihre Position als Zweite des Feldes übernahm die vierte Deutsche, Nina Eim. Leider zeigte sich auf der anspruchsvollen Radstrecke, dass das Radfahren momentan zur Problemdisziplin von Katharina Krüger zählt. Während Nina Eim mit gutem Raddruck und hohem Tempo nach vorne fuhr, fiel die PVlerin um zwei Minuten zurück und ging als Siebte auf die Laufstrecke. Vorne machte Nina Eim alles klar und stellte den deutschen Doppelsieg mit Tim Siepmann zusammen sicher. Katharina Krüger lief am Ende auf Platz 8 ins Ziel.

Tim Siepmann verbessert sich damit im Ranking um 11 Plätze und steht jetzt auf Platz 18. Luca Fröhling macht seiner zweiten Wertung einen Riesensatz um 54 Plätze auf Rang 31.

  1. Eilmeldung: Tim Siepmann gewinnt Junioren-Europa-Cup in Rumänien - Luca Fröhling Dritter
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