Freiwasserschwimmen macht Spaß

Nicht zuletzt bei den hochsommerlichen Temperaturen macht das Freiwasserschwimmen in der Ruhr Spaß!

Nicht zuletzt bei den hochsommerlichen Temperaturen macht das Freiwasserschwimmen in der Ruhr Spaß!
- alle Infos zum 9. Ruhrtalmarathon unter "Veranstaltungen" -
Auf Hochtouren, aber voll im Plan laufen die Vorbereitungen des PV-Triathlon Witten für die diesjährige Ausgabe des Wittener Ruhrtalmarathon. Wenn am 26. September die Starts für den Marathon, Halbmarathon, 10 km-, 3,7 km- und 1 km-Lauf sowie für die dreimal 3,7 km-Staffeln freigegeben werden, soll alles für die erwarteten 600 Teilnehmer zur Verfügung stehen. Von der Anmeldung über die Ausschilderung der Laufstrecken bis hin zur Zielverpflegung und den Duschmöglichkeiten wird alles zur Verfügung stehen. "Einzig beim Wetter haben wir keine Aktien", erklärt Jobst Pastor, 1. Vorsitzender des PV-Triathlon Witten. Bereits zum neunten Mal bringt der PV seinen Sport in die Stadt, der Weihnachtslauf am 13. Dezember feiert mit der 25. Auflage sogar ein "Silber-Jubiläum".
Maurice Keller vom PV-Triathlon Witten ist ein gutes Beispiel dafür, dass Ärzte nicht nur viel Sport und gesunde Ernährung empfehlen, sondern auch mit gutem Beispiel voran gehen. Dies stellte der begeisterte Triathlet erneut bei den Deutschen Triathlonmeisterschaften der Ärzte und Apotheker eindrucksvoll unter Beweis. Die Ärzte und Apotheker ermittelten ihre Meister im Rahmen des Churfranken Triathlon in Niedernberg bei Aschaffenburg. Über die Kurzdistanz galt es, 1,5 km zu schwimmen, 54 km inklusive 900 Höhenmeter auf dem Rad zu fahren und abschließend 10,5 km zu laufen.
Der Wettkampf lief für Maurice Keller in der gewohnten Reihenfolge ab: das nicht ganz so geliebte Schwimmen absolvierte der PV-Athlet in 29:10 min. als 15., um dann beim Radfahren und Laufen das Feld von hinten aufzurollen. Mit der viertbesten Radzeit von 1:35 Std. arbeitete sich der Mediziner nach vorne und lief mit der drittbesten Laufzeit von 44:18 min. über 10,5 km in gesamt 2:54 Std. auf vierten Gesamtplatz und auf Platz 2 der M45.
Beim Abschlusswettkampf der 1. Triathlon Bundesliga am 02. August in Tübingen konnten sowohl die Damen des PVT mit dem 8. Platz als auch die Herren mit dem 9. Platz in der Tageswertung ihre Ziele erreichen. Das Rennen über die Sprintdistanz war ein echter City-Triathlon komplett durch die Stadt und damit nicht nur sehr schnell, sondern auch technisch sehr anspruchsvoll für die Athleten.

Als erstes wurde um 13:30 das Rennen der Damen gestartet und zwar per Wasserstart im Neckar. Leider war der Wasserstand des Flusses teilweise so niedrig, dass man Laufen konnte, was einige Athletinnen und Athleten auch ausnutzten. Von den PVlerinnen Johanna Rellensmann, Annika Vössing, Kathi Krüger und Lina Völker erwischte letztere drn besten Tag im Wasser und legte damit den Grundstein für ihren 18. Platz in der Tageswertung. Knapp dahinter folgte Vössing, die sich dank starker Laufleistung noch auf den 25. Platz vorkämpfte. Die beiden anderen Starterinnen des PV liefen dann auf dem 31. Platz (Rellensmann) und dem 47. Platz (Krüger) ins Ziel und sicherten somit den guten achten Platz in der Tageswertung.
Bei den Männern verlief das Rennen ebenfalls sehr zufriedenstellend für den PVT. Zwar schaffte nach dem Schwimmen zunächst nur Youngster Tim Siepmann den Sprung in die Spitzengruppe, doch schon auf den ersten Radkilometern konnten Jan Stratmann und Liam Loyd aufschließen, sodass gleich drei PVler in der ersten Gruppe vertreten waren. Matija Lukina verpasste die Gruppe um Stratmann leider knapp, da er in der 1. Wechselzone Probleme beim Ausziehen des Neos hatte. Der kurzfristig eingesprungene Tom Havekes erwischte leider keinen guten Tag und fand sich in einer der hinteren Gruppen wieder. Dank eines sehr schnellen Wechsels gingen Siepmann, Loyd und Stratmann in der Spitze auf den sehr anspruchsvollen Laufkurs mit vielen Anstiegen und Kopfsteinpflasterpassagen.
Am Ende sprang für alle drei mit den Plätzen 24 (Stratmann), 27 (Loyd) und 31 (Siepmann) ein sehr gutes Ergebnis heraus, was den Grundstein für die gute Teamplatzierung bildete. Stratmann und Siepmann waren zudem die viert- und fünftbesten deutschen Starter in der Tageswertung, was zeigt wie international die Bundesliga mittlerweile geworden ist. Das Teamergebnis rundeten Matija Lukina mit dem 43. Platz und Tom Havekes mit dem 67. Platz ab, was am Ende den 9. Platz in der Teamwertung bedeutete.
Zum Abschluss der Saison konnten die Teams des PV-Triathlon Witten also noch einmal ihr Leistungspotenzial abrufen, weshalb das Saisonfazit von Teamchef Bergner auch positiv ausfällt: „Wir haben in dieser Saison mit sehr jungen Teams wirklich gute Leistungen gezeigt, worauf wir sehr stolz sind. Mit den Plätzen 9. (Damen) und 12. (Herren) in der Gesamtwertung haben wir die vorher ausgegebenen Ziele zwar nicht komplett erreicht, aber der Anschluss ist bei beiden Teams hergedtellt. Besonders freut mich aber, dass wir endlich auch bei den Damen konstant unsere Leistungen gezeigt haben, hier waren die Ergebnisse in den letzten Jahren sehr schwankend.“ Nun gehen die Athleten, aber auch die Betreuer, erst einmal in die verdiente Saisonpause, um dann schon bald mit den Vorbereitungen auf die nächste Saison beginnen zu können.

