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2.Bundesliga: Taymory-Team Witten mit starker Leistung in Münster – Johanna Rellensmann gewinnt Kurzdistanz

Nur eine Woche nach dem bescheidenen Ergebnis aus Eutin zeigten sich die Herren des Taymory-Teams aus Witten deutlich verbessert. Für Jan Stratmann, Liam Templeton, Tom Havekes, Valentin Lenz und Marcel Schönfeld sprang in Münster am Ende der 5. Platz heraus. Damit verbesserte man sich auch in der Tabelle wieder um einen Rang auf den 6. Platz.Team Münster

Das beste Einzelergebnis aus Wittener Sicht erreichte dabei Eigengewächs Jan Stratmann, der sich das ganze Rennen über an der Spitze aufhielt und die Ziellinie auf dem 10. Platz überquerte. Zusammen mit ihm schafften auch noch Tom Havekes und Liam Templeton den Sprung in die erste Radgruppe, was eine gute Ausgangsposition für den abschließenden Lauf über 5 km bedeutete. Die Radgruppe zu halten erwies sich allerding als gar nicht so einfach, wie Jan Stratmann zu berichten weiß: „Nach der Hälfte des Radfahrens setzte starker Regen mit Hagel ein und es gab einige Stürze. Glücklicherweise konnten wir alle unsere Position verteidigen und unbeschadet die letzte Disziplin in Angriff nehmen.“ Hier hatte wie erwähnt Stratmann die besten Beine, aber auch Templeton und Havekes konnten mit den Plätzen 30 und 33 überzeugen. Eine Starke Laufleistung zeigte außerdem Valentin Lenz, der aus der zweiten Radgruppe noch auf den 37. Platz nach vorne laufen konnte. Komplettiert wurde das Team durch den 72. Platz von Marcel Schönfeld bei seinem Bundesligadebüt.1889046 681686748545984 7011566372743238923 o

Mit diesem Ergebnis war auch Teamchef Matthias Bergner sehr zufrieden: „Heute war wirklich ein guter Tag für uns und es hat endlich mal wieder alles gepasst. Damit konnten wir unsere Position in der Tabelle festigen und ich bin zuversichtlich, dass wir beim abschließenden Wettkampf in Grimma sogar noch den 5.Platz angreifen können.“ Bis dahin haben die Athleten nun erstmal 3 Wochen Zeit zur Erholung und zum Training.

Einen weiteren Anlass zur Freude gab das Abschneiden von Johanna Rellensmann, die den Wettkampf in Münster als Training für die nächsten Rennen in der 1.Bundesliga nutzte. Trotz einen Sturzes auf der Radstrecke, der allerdings glimpflich ausging, konnte die Athletin des AVU-Teams Witten souverän in 2:05:03 h gewinnen.

 

Drei-Länder-Giro ein Erlebnis - PV-Radfahrer-Duo fährt 168 Kilometer durch Österreich, Italien und der Schweiz

3-Länder-Giro Puschnig Rimpel web168 harte Radkilometer inklusive 3520 Höhenmeter mit Steigungen bis zu 15 Prozent lagen für Thomas Rimpel und Jürgen Puschnig zwischen dem Start beim Dreiländergiro in Nauders über das Stilfserjoch, den Umbrailpass und den Ofenpass zurück nach Nauders. Die Zugkraft dieses Radsportklassikers als einer der größten Radveranstaltungen Europas für Breitensportler führte mit den beiden Athleten vom PV-Triathlon Witten rund 2.900 Teilnehmer/innen aus 30 Nationen nach Österreich.
Lange sollten sich die Teilnehmer nach ihrem Start um 6:30 Uhr nicht in dem kleinen Alpenland aufhalten, bereits nach 4 km überfuhr das Teilnehmerfeld die Grenze nach Italien.
Nach einigen Kilometern zum Einrollen begann hinter Prad langsam der Anstieg zum Stilfser Joch - 46 Kehren und eine Stunde hauptsächlich im ersten Gang später hatte Thomas Rimpel den Gipfel in knapp 3000 m Höhe erreicht. "Schnee mit einer Höhe von einem Meter, eine super Aussicht und der Versorgungspunkt ließen die Qual vergessen", erinnert sich der PVler. Mit glühenden Bremsen ging es hinunter in die Schweiz nach St. Maria durch die schöne Altstadt hinauf zum Ofenpass. Über 40 km führte die Strecke leicht abfallend bis nach Martina. Heftiger Gegenwind verhinderte ein hohes Tempo. Der PVler ordnete sich in eine vorbeikommende Fünfergruppe ein, in der jeder abwechselnd die Führung übernahm, so dass die anderen im Windschatten fahren konnten. Zurück auf österreichischen Boden lag noch der Reschenpass als letzte Herausforderung auf der festgelegten Strecke. Für Thomas Rimpel und Jürgen Puschnig hieß es erneut, Kehren zählen, um nach 6 Kilometer und 450 Höhenmeter über die Ziellinie zu fahren.
"Warmgefahren" für den Dreiländergiro hatte sich Thomas Rimpel zusammen mit Christian Schaefer, Nils Brüchert-Pastor und Conny Dauben bei der Rad-Challenge in Ascheberg, an der auch rund ein Dutzend weiterer PVler im Rahmen einer RTF über die Distanzen 40 km, 74 km und 110 km fuhren.

 

Oliver Schoiber läuft 320 km - am Stück! Führung beim "Millenium Quest 2014"

Wie lange und wie weit kann ein Mensch laufen? Wer dachte, die Grenze hätten beispielsweise die führenden Ultraläufer in Witten Anke Libuda und Oliver Schoiber vom PV-Triathlon in etwa mit dem Ultralauf "TorTour de Ruhr" (TTdR) von Winterberg bis Duisburg über 230 km erreicht, kannte noch nicht den WiBoLT.
Die Bezeichnung steht für einen Ultralauf von Wiesbaden über Koblenz bis nach Bonn mit einer Länge von 320 km und 11.700 Höhenmeter, für den Oliver Schoiber gemeldet hatte. "Die Streckenlänge und die Höhenmeter sprechen für sich, wegen der abwechslungsreichen Strecke wird es aber auch kurzweiliger", rechnete sich der ausdauernde PVler aus, der dieses Mal ohne seine Vereinskameradin an den Start gehen mußte.
Die Strategie von Oliver Schoiber lag fest: die ersten 120 entspannt "runterlaufen". Sobald "nur" noch 200 Kilometer auf der Uhr stehen, war sich der PV-Athlet sicher, die Strecke auch im Kopf wieder besser verarbeiten zu können. Als Nachteil sah der längst in Witten heimisch gewordene Österreicher aber die relativ späte Startzeit von 18 Uhr am Mittwoch vor Fronleichnahm an, da vorher kaum Ruhe für einen Schlaf gegeben sein würde.
Schoiber Oliver webPünktlich machten sich insgesamt 81 Teilnehmer am Schloß Biebrich in Wiesbaden auf den wahrlich langen Weg zum zunächst ersten Verpflegungspunkt bei Kilometer 16,7, an dem auch das Betreuungs-Team von Oliver Schoiber auf ihren Ultraläufer wartete. Versorgt mit Milchreis, Couscous, Getränken und guten Worten ging es weiter. Während ein befreundeter Läufer Probleme bekam und so seine Zusage nicht einhalten konnte, mit Oliver Schoiber zusammen durch die Nacht zu laufen, mußte der PVler René Strosny vom ASC Darmstadt ziehen lassen und seinen "eigenen Stiefel laufen", eine Entscheidung, die sich als richtig erweisen sollte.
Planmäßig lief der Wittener die erste Nacht auf der welligen Strecke durch und auch einen kleinen Durchhänger m Laufe des Donnerstagvormittag überlief der PVler. Kurz vor der zweiten Nacht, Oliver Schoiber hatte die ersten 100 km hinter sich gebracht, gönnte er sich die erste Stunde Schlaf, eine zweite Stunde folgte bei dem nächsten Verpflegungspunkt (VP), danach jeweils 15 Minuten an jedem weiteren VP. Die Tische an den VPs waren reich gedeckt, im Angebot waren Nudeln, Suppe, Kuchen, Obst (Bananen, Äpfel, Orangen, Ananas, Melonen), Gemüse, Salami, Käse und Apfelmus sowie Getränke wie Kaffee, Tee, Cola und Weizenbier. Die Schlafpause in Linz ließ der PVler aber aus, eine Entscheidung, die sich später als nachteilig erweisen sollte. "So kam ich in den 59 Stunden auf insgesamt 2 Std 45 Min Schlaf. Oft kann der Körper mehr als man denkt."
Kilometer um Kilometer kam der PVler dem Ziel in Bonn näher. Als besonders anstrengend hat der PVler die Strecke auf den letzten 50 Kilometern in Erinnerung, die durch das Siebengebirge führte: "Echt anstrengend. Mitten in der Nacht ist die Orientierung auch nicht ganz so einfach. Vielleicht kam auch noch ein wenig Müdigkeit dazu."
Am letzten VP bei Kilometer 295 nochmals eine gründliche Nahrungsaufnahme und wieder nur 15 Minuten Schlaf, es waren 'nur' noch 25 Kilometer bis zum ersehnten Marktplatz in Bonn. Ab Kilometer 310 holte den Ausnahmeläufer aus Witten die fehlende Schlafpause bei Linz ein: "Es war noch dunkel, ich war sehr müde und gefühlt kam ich nicht weiter. Eigentlich war alles im grünen Bereich. Aber es ist auch völlig logisch, daß irgendwann die Kraft nachlässt. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich alles gut wegdrücken, aber zu dem Zeitpunkt spielte der Kopf nicht mehr mit." Mit dem Tageslicht kamen die Lebensgeister zurück: "Die letzten Kilometer waren schon fast wieder einfach. Naja, so einfach das halt mit mehr 300 Kilometer geht."
Dann lag das Ziel vor Oliver Schoiber und neben einem unbeschreiblichen Glücksgefühl die Erinnerung an: "Hinsetzen, einfach nur sitzen und sitzen bleiben. Das Bier in diesem tollen weichen bequemen Stuhl ein Traum."
Empfangen wurde er unter anderem von Hans und Kerstin Bothen, die extra nach Bonn gereist waren, um ihren Vereinskameraden in aller Herrgottsfrühe um 5:09 Uhr zu begrüßen. "Mein Team hat mich kurz nach dem Zieleinlauf nach Hause gebracht. Ich glaube, den Autositz hatte ich noch nicht mal berührt, da habe ich schon geschlafen." Die Nachwirkungen waren erstaunlicherweise gering: fast keine oder nur kleine Blasen und der eine oder andere Muskel, der leicht zwickte. Oliver Schoiber muss sich jetzt in aller Ruhe nur um neue Schuhe kümmern: nach vier Ultraläufen am 11. und 24. April, 07. und 18. Juni hat sein Paar ausgedient. In der über zwei Jahre führenden Wertung für die vier Ultraläufe Junut, Hexenstieg, TorTour de Ruhr und WiBoLt steht der PVler an Platz 1.

2.Bundesliga: Next Stop Münster für das Taymory-Team Witten

 

Für das Taymory-Team Witten wird bei der nächsten Station der 2. Triathlon Bundesliga in Münster zumindest die Anreise deutlich angenehmer als in der Vorwoche, als es hoch in den Norden nach Eutin ging. Doch auch von der Leistung her wollen sich die Athleten von Teamchef Matthias Bergner steigern und ihren 7. Platz in der Tabelle festigen.

Für dieses Unterfangen schickt Bergner mit Liam Templeton, Tom Havekes, Valentin Lenz, Jan Stratmann und Marcel Schönfeld eine Mischung aus internationalen AthletenJan Stratmann und Eigengewächsen ins Rennen. Besonders Jan Stratmann ist nach einigen guten Leistungen im DTU-Nachwuchscup hoch motiviert: „ Ich freue mich schon sehr auf meinen Einsatz und hoffe meine Leistung auch bei den Erwachsenen bringen zu können. Die Form stimmt auf jeden Fall“. Zusammen mit seinen vier Teamkollegen sollte Stratmann in der Lage sein, nach dem Ausrutscher in Eutin, diesmal wieder ein Top 10 – Resultat für das Taymory-Team Witten zu ermöglichen, was das von Teamchef Bergner ausgegebene Ziel ist.

Das Rennen in- und um den Stadthafen in Münster wird über die Sprintdistanz ausgetragen und bietet einen extrem schnellen Parcours, bei dem es vor allem auf gute Beine beim abschließenden Laufen ankommen wird. Der Start der Männer erfolgt am Sonntag um 14:00 Uhr.

 

Richie Szlachta läuft achten Marathon in acht Wochen - Schöne Einzelerfolge von PVlern in Borken, Dülmen und Strombach

Szlachta Richie Ruhrtal2013web2Beeindruckende Bilanz auch für Richie Szlachta. 4:16:48 Stunden standen nach seinem 114. Marathon auf der Uhr, den der PVler am Wochenende in Viersen und als Zweiter des Gesamteinlaufs ins Ziel lief. Nicht nur die Gesamtzahl der Marathonläufe beeindruckt, Richie Szlachta finishte in Viersen auch den achten Marathon in acht Wochen und den dreizehnten in diesem Jahr. "Es hat wieder Spaß gemacht", freute sich der PVler im Ziel.
 
 
 
 
 
Für weitere Erfolgsmeldungen des PV sorgten Vanessa Rösler - die PVlerin gewann den Tiergartenlauf in Borken als schnellste Frau über die Halbmarathondistanz in 1:30:46 Std -. Willi Wilner, der PVler gewann die M50 beim 15 km-Lauf in Dülmen in 1:06:50 Std. und Christiane Seubert, die PV-Laufmentorin wurde Zweite der W55 bei der Hasenrunde in Strombach/Gummersbach über 10 km in 1:04:11 Std. Der Lauf spürte die Nachwirkung des Pfingst-Unwetters: "Der Veranstalter musste wegen der Baumschäden die Streckenführung ändern. Am Start wurden wir mehrfach gebeten, vorsichtig zu laufen, da kniehohes Gras und stachelige Pflanzen auf dem Weg standen. So war es kein Crosslauf, sondern ein Lauf 'durch die grüne Hölle'."
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