PV-Jugend in NRW vorne dabei
Saerbeck im Münsterland war Gastgeber der Triathlon-Landesmeisterschaft der Schüler, gleichzeitig Abschlusswettkampf des Nachwuchs-Cups NRW der Jugend und Junioren. Nach Hullern, Krefeld, Herscheid und Gütersloh ging es nun im fünften und letzten Wettkampf dieser Serie nicht nur um Punkte und Plätze für den Tagessieg, sondern auch um den Seriensieg in der Einzelwertung und der Mannschaftswertung - und da wollte auch der Nachwuchs des PV-Triathlon Witten, wie in den letzten Jahren, ein Wort bei der Vergabe der Titel und Plätze mitsprechen. Felix Happke machte den Auftakt und wurde Zweiter der Landesmeisterschaft Schüler B. Lars Rose belegte einen guten 5. Platz. Bei den Schülerinnen B ging der 2. Platz durch Hanna Rose bei den Schülerinnen B ebenfalls an den PV-Triathlon Witten. Hannah Pitschak (6.), Jana Welter (7.), Natascha Brüchert–Pastor (12.) und Annika Beckmann (13.) rundeten das gute Ergebnis durch Platzierungen im oberen Taballendrittel ab. Weiterer Erfolg bei den Schülerinnen C: Felice Gerads wurde Dritte und Luisa Pitschak Sechste gesamt! Trainer Thorsten Frigge: „Ruhig und erfolgreich spiegelt sich schon im Schülerbereich wider, dass mit viel Spaß, auch erfolgreich gearbeitet werden kann.“
Hervorragende Platzierungen auch beim Nachwuchs Cup: Jonas Loeff wurde Vierter (9. gesamt) und Marcel Schönfeld Siebter (8.) in der männlichen Jugend. Ebenfalls den 4. Platz holte sich Bastian Balcer bei den männlichen Junioren, Leonhard Nelle erkämpfte sich den 6. Platz. Treppchenplätze auch bei den männlichen Schülern A: Til Erlemann holte sich den 2. Platz. Bei den Schülerinnen B schaffte es Mara Hölscher mit dem 2. Platz erneut aufs Treppchen, Lisa Rose kämpfte verbissen und wurde mit Platz 4 belohnt – gleichbedeutend mit dem 3. Platz für Mara Hölscher und dem 5. Platz für Lisa Rose in der Gesamtwertung. Besonders knapp das Ergebnis für Carolin Happke in der weiblichen Jugend B: erst im Endspurt gegen ihre Gegnerin Ellen Steffens fiel sie auf den 2. Platz zurück, erreichte aber insgesamt den 1. Platz in der Gesamtwertung. Alea Rimpel kam mit einer ebenfalls sehr starken Vorstellung auf den 6. Platz in der Einzel- und Gesamtwertung. Die guten PV-Ergebnisse summierten sich entsprechend in der Gesamtwertung: Bei der Wertung der Junioren und Jugend A-Mannschaft mit den jeweils drei Besten eines Teams holten sich die PV-Nachwuchstriathleten Bastian Balcer, Jonas Loeff und Leonard Nelle den 2. Platz. Das zweite PV-Team kam auf den 9. Platz. Bei der entsprechenden Wertung der Schüler A und Jugend B-Mannschaft wurde das PV-Team Vierter in der Besetzung Til Erlemann, Till-Niklas Arling und Thilo Puschnigg. Das zweite PV-Team wurde 15. Bei den jungen Damen (Schülerinnen A und Jugend B weiblich) konnte sich das PV-Team mit Carolin Happke, Mara Hölscher, Alea Rimpel und Lisa Rose als souveräner Erster sogar die Krone aufsetzen. Das zweite PV-Team wurde 13.

Aber der Reihe nach. Das Besondere an dem Nachwuchs-Wettkampf KIDMAN ist die konsequente Kinderorientierung: die Kids stehen alleinig im Mittelpunkt. Das beginnt für den Veranstalter, TriFinish Münster, bereits bei der Gestaltung der Internet-Wettkampfausschreibung. Sie wurde von Anfang an für den Nachwuchs und nicht für die Eltern gestaltet. Bei der "Kundschaft" kommt das gut an, zumindest bei meiner Tochter. Bei der eigenen Wettkampfplanung stolperte ich über die Ankündigung und rief Esther an meinen Computer. Ihre Begeisterung hielt sich zwar in Grenzen (Mädchen sind halt so, insbesonder als Voltigiererin hat man ja noch andere Interessen), aber das Projekt "Esther's erster Triathlon" fand ihre Zustimmung. So kam alles ins Rollen. Die Anmeldung wurde versendet, der Kalendereintrag gefixt. Für spezifisches Training war keine Veranlassung gegeben, da keine höheren Ziele angepeilt werden sollten. Schließlich hat die Kleine ja ihr Seepferdchen, Radprüfung in der Schule war auch schon, die Sportschuhe haben Klettverschlüsse und beim Sportfest wurde sie über 800 m Zweite. Na also. Das Projekt "dezentes-Gewichtstuning-an-dem-20-Zoll-Babyfahrrad" wurde zwar kurzfristig verdrängt von Titel "zeitnahe-Gewöhnung-an-ein-neues-24-Zoll-Kindergefährt-das-doppelt-so-groß-wirkt-und-halb-so-viel-wiegt". Aber sonst lag auch bei dem übereifrigen Daddy die Prämisse auf mentalem Training: Vorwettkampstressminimierung mittels Anwendung moderner Verdrängungsmechanismen. Sprich: nicht nervös machen lassen und nicht drüber reden, weil ja alles ganz easy ist.
Am Sonntag fand in und um Aldenhoven der 2. Indeland-Triathlon statt. Im Umfeld des Braunkohletagebaus Inden wurden die Distanzwettbewerbe Sprint- (0,5 - 20 -5 km), Kurz- (1,5 - 40 - 10 km) und Mitteltriathlon (1,9 - 77 -20 km) ausgetragen, sowohl für Einzelstarter, als auch für Staffeln. Als erster PV-Triathlet trat Sven Bergner um 10:30 Uhr über die Mitteldistanz an. Wie auf seiner Homepage http://sven-bergner.de/ zu lesen ist, wollte er bereits am Blausteinsee voll angreifen. Dies
Georg Potrebitsch hatte sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: als Vorjahressieger des Sparkasse Leverkusen Triathlon wollte der Starter des 'AVU PV-Triatlon Team' seinen Erfolg gegen starke Konkurrenz möglichst wiederholen. Ebenfalls aber in Leverkusen am Start über die olympische Distanz (1 - 43 - 10 km) bekannten Triathlongrößen, wie beispielsweise Olaf Sabatschus aus Troisdorf, der in diesem Jahr bereits beim IRONMAN Lanzarote mit einem dritten Platz auf sich aufmerksam machte, oder auch dem aus Herten stammenden Matthias Bergermann vom Bundesligateam des TV Lemgo, der beim Allgäu Triathlon die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz erst beim Schlusspurt abgab. Gegen den gebürtigen Wladiwostoker hatten beide jedoch von Beginn an keine Chance: beide Konkurrenten mußten sich gegen den amtierenden Amateur-Weltmeister über die Langdistanz geschlagen geben. Auf der Schwimmstrecke im Freibad Auermühle konnte einzig Matthias Bergermann mithalten. Doch schon auf der Radstrecke zog der Ausdauerathlet vom Bundesligateam AVU PV-Triathlon nach vorne: Auf dem Rundkurs über 43 Kilometer mit seinen 500 zu bewältigenden Höhenmetern fuhr Georg Potrebitsch schon über 2 Minuten Vorsprung auf Bergermann heraus und hielt diesen Abstand bis ins Ziel. Georg Potrebitsch siegte schließlich in 1:53:49 Stunden und stellte somit einen neuen Streckenrekord auf.