Laura Routaboul läuft mit Hund Mila in der Eifel auf Platz 2

Schon sehr freuen sich die Läufer/innen des PV-Triathlon Witten auf ihren alljährlichen Lauf von der Jahrhunderthalle Bochum zur Zeche Zollverein in Essen. Zu dem 17 km langen Lauf am 15. November 2015 lädt der PV alle Laufinteressierten herzlich ein.
Die Anreise nach Bochum erfolgt mit einem Bus, Abfahrt ist am 15.11. um 9 Uhr ab Parkplatz Nachtigallstraße. Der Bus wartet in Essen und bringt alle Läufer zurück nach Witten. Gelaufen wird in verschiedenen Gruppen im jeweiligen Wohlfühltempo.

Starker Auftritt der PV-Athleten beim 2. Wittener Abendlauf: mit einer großen Gruppe war der PV erfolgreich auf den Strecken über 10 km und 5 km Laufen oder Walken am Kemnader Stausee vertreten.
Vor allem beim 5 km-Lauf kam es auf dem ersten Abschnitt zwischen den PV-Assen David Schönherr und Tim Siepmann zu einem packenden Duell. Am Ende hatte David Schönherr nur eine Woche nach seinem grandiosen Marathon in Frankfurt (Platz 9 der DM mit persönlicher Bestzeit in 2:28:06 Std.) die Nase mit einer Zeit von 15:46 min. vorne. Nachwuchshoffnung Tim Siepmann flog in 16:04 min. als Dritter gesamt und Erster MJU18 über die Ziellinie. Lange brauchten die Zuschauer nicht auf den nächste PVler warten: Sven Grabener lief in 17:19 min. als Fünfter gesamt und Zweiter MJU18 ins Ziel. Für Mathias Hölscher blieb die Uhr bei 18:45 min. stehen, gleichbedeutend mit Platz 2 der M40. Da wollte Steffi Meckel nicht nachstehen und holte ihrerseits den 2. Platz in der W40 (22:43 min.). Respektables Ergebnis für Silke Wienforth: eine Woche nach ihrem 63 km-Lauf in Remscheid finishte die PVlerin in 24:06 min. als Vierte der W40.
Ganz oben auf dem Treppchen durfte auch Ulla Drozdowski wieder Platz nehmen. Nach 25:50 min. Laufzeit gehörte ihr der erste Platz in der W60. Andrea Halbe folgte in 26:15 min. als 9. W40 vor dem Münsterland-Import Andrea Thiel mit einer Zeit von 27:53 min. als 12. W30 sowie Anja Wenzel (27:53/11. W40), Sandra Brecht und Heike Brasse (beide 30:10 min. als 16. W40 bzw. 9. W50). Nach längerer Abwesenheit meldete sich auch Jochen Roß eindrucksvoll als Sieger der M70 in 31:11 min. zurück und sorgte für den nächsten Podestplatz. Sabine Zenerino und Svea Mankiewicz rundeten das gute Abschneiden der PV-Läufer/innen über 5 km in 31:24 min. als 10. W50 bzw. 17. W30 ab.
Die 10 Kilometer-Strecke hatten sich unter anderem auch Meike Hoffmeister und Ingelore Köster vorgenommen. Beide erfolgreichen ironman-Finisherinnen holten sich auch gleich jeweils den 1. Platz in der W40 in 44:53 min. bzw. in der W70 in 1:05:20 Std. Christian Meckel folgte in 46:52 min. vor Uli Pfalz (48:06), Christian Budde (49:18) und Julia Rudack (49:39/5. W20). Antje Bramman sorgte mit ihrer Zeit von 52:50 min. und Platz 2 in der W40 für eine weitere Platzierung auf dem Podest. Mit ihr lief Andreas Zinn als 25. M40 ins Ziel. Laufmentorin Christiane Seubert blieb mit 59:09 min. deutlich unter der Stundengrenze und platzierte sich auf Platz 8 der W55.
Die dritte große Teilnehmergruppe bildeten die PV-Walker/innen. Mit 11 Aktiven ging es ins Rennen - am Ende sprangen zahlreiche Treppchenplätze heraus:
"Silber" ging jeweils an Dirk König (M50) und Stefan Westhues (M40). "Bronze" hieß es für Elfriede Stark (W60), Anja Gentzel-Jorczyk (W50), Frank Brasse (M50) und PV-Urgestein Bruno Brahmann, der sich wenige Tage vor seinem 79. Geburtstag den dritten Platz in der M70 holte. Die "Holzmedaille" mit dem 4. Platz gingen an Caro Schütz (W40), Werner Fickert (M60) und Charly Köster (M70). Christa Brahmann und Nanni Klöhn rundeten die hervorragenden Walking-Ergebnisse mit Platz 5 (W70) bzw. Platz 7 (W50) ab.
Der Traum eines jeden Marathonläufers wurde für Maurice Keller und seine Frau Christiane wahr: die beiden Athleten vom PV-Triathlon Witten starteten bei einem der größten und bekanntesten Marathonläufe der Welt, dem New-York-Marathon. Über 50.000 Teilnehmer zählte der weltbekannte Marathon, dessen Strecke von Staten Island über die bekannte Verrazano-Bridge mit Blick auf Freiheitsstatue und skyline von Manhatten und durch die Bezirke Brooklyn, Queen, Bronx und Manhatten zum Ziel im Central Park führt. Dabei sind die 42,195 Kilometer keineswegs einfach zu laufen - mit insgesamt fünf Brücken auf der Strecke gilt der New-York-Marathon als relativ anspruchsvoll. Ein begeistertes Publikum tat jedoch wieder alles, um die Marathonläufer/innen auf jedem Meter anzufeuern. Maurice Keller brauchte am Ende trotz leichter Muskelprobleme 'nur' 3:04:27 Std., seine Frau Christiane lief nach 3:59:54 Std. noch unter der markanten 4-Stunden-Grenze über die Ziellinie im Central Park.
Fast auf dem gleichen Breitengrad, aber viele tausend Kilometer von New York entfernt nahm PV-Dauerläufer Andreas Giersberg die Marathonstrecke von Nizza nach Cannes an der Cote Azur unter seine Füße. Nach einem seiner Ansicht nach perfekten Lauf mit Sonne, blauem Himmel und 20 warmen Graden über Küstenstrassen und Strandpromenaden mit Blick auf das Mittelmeer erreichte Andreas Giersberg das Ziel in 3:32 Std. Keine Rolle spielte dabei, dass es für den Athleten vom PV-Triathlon Witten nach Bremen, Witten und Frankfurt bereits der vierte Marathon innerhalb von sechs Wochen war. Probleme bereitete nur der Heimflug - die Lufthansa streikte.
Für die mehrfachen Marathonläufer/innen Andrea Halbe, Ulrich Pfalz und Kathrin Raback war der Herbstwaldlauf sogar eine Premiere: erstmals liefen die drei PVler/innen über 50 Kilometer. Ulrich Pfalz wählte sein Tempo auf den beiden 25 km-Runden mit 2:18 Std. und 3:00 Std. deutlich unterschiedlich, Andrea Halbe ("ohne Kathrin wäre ich die zweite Runde wohl nicht mehr gelaufen") und Kathrin Raback liefen ihre Etappen dagegen in 2:48 Std. und 3:07 Std. Alle Drei schafften am Ende den (bisher) längsten Lauf ihres Lebens: Ulrich Pfalz überquerte nach 5:19 Std. als 17. M55 und Andrea Halbe und Kathrin Raback gemeinsam als 14. W40 bzw. 12. W45 in 5:55 Std. die Ziellinie.
Für ein weiteres highlight sorgte David Schönherr. Zwei Wochen nach seinem Erfolg bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Frankfurt, bei dem der PVler Neunter in 2:28:06 Std. wurde, lief er beim eim hochklassig besetzten St.-Martini-Lauf über 10km in der Herner City in schnellen 32:51 min. als Fünfter gesamt ins Ziel.