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Laufen

PV-Läuferinnen legen 633 Kilometer für Revier-Cup zurück - Tillmann Goltsch Gesamtsieger!

Phoenixlauf2013webDer Anreiz war zwar nicht spektakulär, aber das Ziel war gesetzt: für die Teilnahme beim Rhein-Ruhr-Marathon am 09. Juni, dem rewirpower Halbmarathon in Bochum am 01. September und dem Sparkassen Phoenix-Halbmarathon am 03. Oktober in Dortmund über jeweils 21,1 km winkte der Veranstalter des Revier-Cup mit einem besonderen Laufshirt. Neben vielen Einzelstartern nahm auch eine feste Gruppe von 10 Läuferinnen und Läufern des PV-Triathlon Witten an der Serienwertung teil. "Wir laufen von Januar bis Dezember und liefen schon Ende März mit rund 70 Läuferinnen und Läufern beim Venlo-Halbmarathon. Da das Thema 'Laufen' eh beim PV zu Hause ist, stellte der Reviercup eine gute Gelegenheit dar, die Kondition weiter zu pflegen und das Training mit den einzelnen Starts zu würzen", meint Matthias Dix, Mentor der PV-Laufgruppe.
Der Erfolg spricht für sich: Tillmann Goltsch, Neuzugang beim PV im Triathletenlager und läuferisch bei der LG Dortmund unterwegs, wurde überlegender Gesamtsieger. Die einzelnen Halbmarathonläufe in Duisburg, Bochum und Dortmund lief der schnelle PV-Triathlet in 1:13:54 Std., 1:14:34 Std. und 1:13:17 Std. mit einer Gesamtzeit von 3:41:45 Std. und blieb damit zweieinhalb Minuten vor Sascha von Staa (ohne Verein).
Hinter ihm in der internen PV-Wertung platzierte sich Dirk Schaefer in 4:53:43 Std. auf Platz 8 der M45. Bettina Nick stand als Siegerin der W45 ganz oben auf dem Treppchen. Ihre Zeit summierte sich auf 5:19:53 Std. Gleich viermal einen zweiten Platz holte sich der PV mit Matthias Dix (5:25 Std./2. M55), Ricarda Denner (5:29 Std./2. W50), Kathrin Raback (6:14 Std./2. W35) und Karsten Balkenhol (6:21 Std./2. M65). Unter die Top-ten kamen Regina Klein und Petra Ortwein (beide 6:28 Std./5. W50 bzw. 7. W45). Ralf Dix rundete das gute Abschneiden der PV-Läufer mit dem 20. Platz der M45 in 5:36 Std. ab.

PV-Trainer Andreas Kapka siegt in Essen

Kapka Andreas Wetter2011 2Das Highlight nicht nur für Essener Lauffreunde, der Seerundlauf um den Baldeney, lockte auch Andreas Kapka zum Start über 14,2 km. Der Trainer des PV-Triathlon Witten holte sich mit einer Zeit von 1:03:27 Std. den 1. Platz in der M55. Andreas Kapka bereitete quasi den Weg - an gleicher Stelle wird nur ein Tag nach dem 7. Ruhrtalmarathon am 12. Oktober ein PV-Quintett mit Ralf Dix, Laura Routaboul de Brüchert-Pastor, Bettina Nick, Oliver Schoiber und Winfried Scheffler beim 51. RWE Marathon über die 42,195 Kilometer lange Strecke gehen.

Kunst und Sport im Emscherlandschaftspark - PV-Athleten sind Teil einer Licht-Choreographie

 Speed of light2013 3
Der aufmerksame Beobachter mag sich an den Starlight-Express erinnert fühlen, wenn er zufällig in die Proben für das Kunstprojekt "Speed of light" gerät. Vom 3. bis 5. Oktober werden dazu 120 Läuferinnen und Läufer aus dem Ruhrgebiet einen dreitägigen Lichtlauf durch den Emscher Landschaftspark durchführen. Als der Aufruf zur Teilnahme kam, sagte spontan auch eine Gruppe von sechs Athleten vom PV-Triathlon Witten zu. Mit eigens designten LED-Lichtanzügen ausgestattet bilden die Starter ein pulsierendes, lebendiges Lichtband, das sich von einer industriekulturellen Attraktion im Ruhrgebiet zur nächsten schlängelt. Per Funk lassen sich Farbe, Lichtintensität und Blinkfrequenz individuell steuern.
Der größte Regionalpark Europas möchte sich mit dem Projekt "Speed of light ruhr" durch eine Verschmelzung von Sport und Kunst-Performance in Szene zu setzen. Eingeladen hat die Ruhr Tourismus GmbH die schottische Kunstorganisation NVA, um ein farbenreiches, faszinierendes Lichtkunstwerk zum Zuschauen und Mitmachen umzusetzen. Uraufgeführt wurde das Lichtkunstprojekt im Rahmen des Edinburgh International Festivals zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in Edinburgh und tourt seitdem mit Stationen in Yokohama (Japan) und Manchester (England) um die Welt.
Speed of light2013"Wir waren gespannt, wie sich aus einer Gruppe von Läufern ein elastisches Leuchtband bildet und dadurch einzigartige Lichteffekte erzeugt", berichtet Silke Wienforth. Mitbringen mußte die PVlerin und ihre fünf Vereinskameraden Yara Behrens, Ute Scholl, Aline Watson, Anke Libuda und Frank Bode neben einer gewissen Kondition - ein Halbmarathon sollte unter zwei Stunden geschafft werden - auch eine Menge Zeit. "Letzte Woche Montag begannen die Proben. Tagsüber arbeiten, direkt nach Feierabend nach Herten zur Zeche Ewald zur "Production Base", nach kurzer Einführung und Einstimmung vom Chief "Angus", dem schottischen Erfinder von Speed of Light und begeisterten Läufer, rein in die Lichtanzüge mit immer 2 kg Akkus, mit Bussen zu den Spielorten und gegen 23 Uhr dann in der Regel Feierabend. Leider klingelte aber am nächsten Morgen um 6 Uhr der Wecker zur Arbeit. Seitdem sind wir nahezu jeden Abend unterwegs zu den einzelnen Spielorten von der Halde Hoheward zur Jahrhunderthalle, vom Nordsternpark nach Zeche Zollverein und vom CentrO zum Landschaftspark Duisburg-Nord und laufen dabei rund 30 Kilometer. Ein riesen Spaß mit einem zusammengewürfelten Haufen, dabei unvergleichliche Eindrücke, allein, wenn ich an den Sonnenuntergang auf der Halde Hohewardt denke", schwärmt Silke Wienforth. Neben Laufvermögen erfordert die Teilnahme höchste Konzentration. Grundsätzlich wird in acht Gruppen á 15 Teilnehmer hintereinander gelaufen. Ein Run-Leader führt die Gruppe, der per Funk mit dem Choreografen verbunden ist, um wechselnde Abstände einzuhalten. Zwischendurch werden verschiedene Lichteffekte mit Taschenlampen erzeugt.

PVler laufen erfolgreich vor eigenem Wettkampf beim Phoenixlauf Dortmund

 Phoenixlauf2013 imZielweb

Kaiserwetter in Dortmund - den 'Tag der Deutschen Einheit' nutzte eine große Gruppe Athleten vom PV-Triathlon Witten, um neun Tage vor dem eigenen 7. Ruhrtal-Marathon am 12. Oktober, bei dem die Aktiven als Helfer an der Strecke stehen, beim Phoenix-Halbmarathon in Dortmund an den Start zu gehen. Der Veranstalter hatte im Vergleich zur Premiere im letzten Jahr die Strecke verändert und damit aus Läufersicht deutlich optimiert. "Die neue Strecke führte in diesem Jahr durch den Westfalenpark am Fernsehturm vorbei und durch den Rombergpark. Damit verbunden war allerdings auch die eine oder andere Steigung, die wir letztes Jahr noch nicht drinhatten, aber wir mußten zu Anfang nicht erstmal zwei Runden um den Phoenixsee laufen, bevor es weiter auf die Strecke ging", kommentierte Wilm Lutter.
Der PV war mit einem Spiegelbild seiner Aktiven unterwegs - vom Spitzenläufer bis zum Breitensportler, von Jung bis Alt. An der Spitze lief Tillmann Goltsch. Nur vier Tage nach seinem hervorragenden Berlin-Marathon - der Neuzugang des PV lief die 42,195 km durch die Deutsche Hauptstadt in 2:31:30 Stunden - stürmte Tillmann Goltsch mit einer Zeit von 1:13:17 Std. als Gesamtzweiter ins Ziel am Dortmunder Phoenixsee und läutete damit eine ganze Serie von Top-Ergebnissen ein: Ingelore Köster war Schnellste der KösterIngelore BrahmannBruno Phoenix2013webSeniorinnen in der Altersklasse W65 und gewann in 2:24:33 Std. Bruno Brahmann folgte zwei Minuten später als Dritter der M75 in 2:26:35 Std. Beide fitten PVler erhielten bei der anschließenden Siegerehrung außerdem einen Preis als jeweils älteste Starter bei den Frauen bzw. Männern.
Einen ausgezeichneten dritten Platz holte sich ebenfalls Laura Routaboul de Brüchert-Pastor mit einer Zeit von 1:44:15 Std. in der W35. Wilfried Leonhard kam eine Minute hinter Till Pastor (1:39:01 Std.) als Vierter der M55 in 1:40:04 Std. ins Ziel. Ihm folgte Nils Brüchert-Pastor mit einer Zeit von 1:41:12 Std.
Vierte der W45 wurde Bettina Nick in schnellen 1:45:43 Std. Zwei neunte Plätze gingen an Ricarda Denner (1:52:43 Std./W50) und Wilm Lutter (2:04:13 Std./M65). Unter die Top-20 ihrer Altersklassen schafften es ebenfalls Marlies Steffen (1:46:43 Std./11. Frauen), Christiane Seubert (2:16:28 Std./12. W55), Matthias Dix (1:48:35 Std./13. M55), Karsten Balkenhol (2:08:19 Std./13. M65), Petra de Graat - ebenfalls vier Tage nach ihrem Berlin-Marathon (3:56 Std.) als 15. W40 in 1:52:03 Std., Stephanie Oberschelp (2:03:10 Std./18. W35) und PV-Vorsitzender Jobst Pastor (2:04:49 Std./20. M60).
Unter der Zwei-Stunden-Marke blieben Winfried Scheffler (1:52:43 Std.), Ralf Dix (1:55:21 Std.) und vor allem Klaus Bulitz, aus dem diesjährigen Anfänger-Laufkurs bei seinem ersten Halbmarathon durchgestartet mit einer Zeit von 1:58:08 Std. Die weiteren Ergebnisse: Sven Koopmeiners (2:05:27 Std.), Kathrin Raback und Meike Hellweg (beide 2:07 Std.), Regina Klein und Petra Ortwein (beide 2:08 Std.).
Den Weg über 21,1 km teilten sich Steffi Meckel, Heike Rose und Tochter Lisa in einer Dreierstaffel. Unter "2 and 1/2 woman" kamen die schnellen PV-Damen in 1:39:13 als fünftschnellste Frauenstaffel ins Ziel. Sprint war dagegen für Natasha Brüchert-Pastor angesagt: über 1,5 km lief die Nachwuchsathletin des PV als Dritte der weiblichen U16 ins Ziel.
 
Top-Ergebnisse auch in Berlich
Weitere Top-Ergebnisse melden auch die Teilnehmer an den Bertlicher Straßenläufen: Maurice Langbein gewinnt die 5 km-Distanz in der U18 mit einer Zeit von 22:49 min. Anke Libuda siegt über 15 km in 1:08:27 Std. und Hans-Peter Otto wird über 30 km Fünfter der M55 in 2:54:53 Std.

 

Kaiserwetter beim Berlin-Marathon - PVler liefen hervorragend

Schönherr DavidJubiläumswetter beim Jubiläums-Marathon: bei nahezu idealen Wetterbedingungen gingen über 40.000 Marathonis in Berlin an den Start des 40. Berlin-Marathons. Der Kenianer Wilson Kipsang krönte das Laufevent mit einem Weltrekord und stürmte nach 2:03:23 Stunden ins Ziel am Brandenburger Tor. Damit unterbot er die alte Marke, die sein Landsmann Patrick Makau vor zwei Jahren in Berlin gelaufen war (2:03:38), um 15 Sekunden. Schnellste Läuferin war Florence Kiplagat (Kenia), die nach 2011 zum zweiten Mal in Berlin triumphierte. Ihre Siegeszeit betrug 2:21:13 Stunden.
Im Starterfeld eine größere Gruppe vom PV-Triathlon Witten. David Schönherr hatte Rösler Vanessa 2013seinen Versuch einer persönlichen Bestzeit vom schlechtwettergeplagten Münster-Marathon in die Bundeshauptstadt verschoben. In seinem persönlichen Rennen gegen die Uhr ging der Ausnahmeläufer des PV die ersten 5 km-Abschnitte in Zeiten von 17:39 min. an und schloß die letzten 5 km noch in schnellen 18:32 min. ab.
2 Stunden, 31 Minuten und 16 Sekunden später war das Ziel am Brandenburger Tor erreicht - David Schönherr hatte es geschafft. Als 18. seiner Altersklasse und 67. gesamt lief der PVler über die Ziellinie.
Lange brauchte David Schönherr nicht auf den nächsten PVler warten. Tillmann Goltsch, Neuzugang im Kader der PV-Athleten folgte nur 14 Sekunden später in 2:31:30 Std. Seine Zeit war Beleg für den 67. Gesamtplatz und Platz 12 seiner Altersklasse.
Gesundheitlich etwas angeschlagen hatte sich Vanessa Rösler doch noch entschieden, die Königsdisziplin über 42,195 km durch die Berliner Straßen zu absolvieren. Ihre SThiem-Müller Müller Berlin-Marathon2013webiegeszeit vom Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg konnte sie zwar nicht einstellen, lieferte aber mit 3:16:35 Stunden als 182. gesamt und 36. W35 eine hervorragende Leistung ab.
In gleichem Maße wußte ein PV-Frauentrio aus dem Breitensportbereich zu überzeugen: Petra de Graat blieb auch bei ihrem zweiten Marathon mit 3:56:14 Std. deutlich unter der 4-Stunden-Marke und kommentierte ihren Zieleinlauf: "Das war ein supertoller Lauf mit 40000 anderen Laufverrückten. Zwar keine persönliche Bestzeit, aber lachend und schmerzfrei ins Ziel!"
Die gleiche Freude empfanden Gabriele Thiem-Müller und Melanie Müller. Die in Sachen Marathon weitgereisten PVler kamen mit 3:58:03 Std. nach 42,195 gemeinsamen Kilometern auf die Sekunde zeitgleich ins Ziel ihres siebten Berlin-Marathons. Ehemann bzw. Vater Axel Müller freute sich: "Meine beiden Damen sind drin!"

  1. Große PV-Gruppe beim Sterntalerlauf am Start
  2. Treppchenplatz er bei verpast - Klaus Neumann Vierter bei Feuerwehr-Meisterschaft
  3. PV-Marathonis starten in Berlin - David Schönherr und Vanessa Rösler werden vorne erwartet
  4. Drei Starts, dreimal Podest für PV-Läufer

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