Mark Köster unter den Top-10 beim Vineman Triathlon in den USA
Das Schwimmen wurde im "Russian River" im nur 3 bis 6 Fuß tiefem Wasser absolviert. Der Veranstalter hatte dazu in der Rennbesprechung bemerkt: "bitte nicht ertrinken, einfach nur hinstellen." Die Radstrecke führte über schwierigen Belag durch die Weinberge von Napa Valley und der abschließende Marathon um den Veranstaltungsort Windsor herum.
Mark Köster: "Schwimmen und Rad liefen relativ gut, meine Splitzeiten lagen bei 1:12 Std. fürs Schwimmen und 5:17 Std. auf dem Rad. Allerdings mussten wir wegen eines Rettungshubschrauber-Einsatzes unfreiwillig einen Stop über 14 Minuten einlegen. Beim abschießenden Marathon bin
ich allerdings vollkommen gestorben, weil ich vermutlich auf der Radstrecke - ich hatte gleich zweimal neue Trinkflaschen verpaßt - zu wenig getrunken hatte. Nach der Halbmarathondistanz bekam ich massive Krämpfe und konnte die letzten 5 km sogar nur gehen. Nach 4:18 Std. hatte ich den Marathon regelrecht bezwungen und musste nach dem auch direkt auf der Trage ins medical tent gebracht werden. Mehr war also nicht möglich." Trotz der Probleme wurde Mark Köster Siebter von 101 Startern in seiner Altersklasse und gesamt 45. von 747 Teilnehmern. Für ihn war es das letzte Rennen in den USA, als nächstes steht der Kölner Halbmarathon auf dem Programm.

Die Auftakt-Disziplin Schwimmen bestritt Vater Matthias Bergner stellvertretend für seinen Sohn Sven, der sich zur Zeit zusammen mit seinen Mannschaftskollegen konzentriert auf die Deutsche Meisterschaft in Witten vorbereitet. Die 1,5 km lange Schwimmstrecke im Bodensee schwamm der PVler in 29:39 min. und wechselte - einmal in Wettkampfbekleidung - auf die 46,7 km lange Radstrecke. "Flach ist anders", so Matthias Bergner angesichts der Streckenführung über voralpines Hügelland. Der durchtrainierte PV-Athlet erreichte in guten 1:28:18 Std. wieder die Wechselzone und gab den Staffelstab, in diesem Fall ein Staffelchip mit automatischer Zeitmessung, an Stefanie Fahrner, Lebensgefährtin von Sohn Nils Bergner weiter. Auf Inliner skatete Stefanie Fahrner die 23 anspruchsvollen Kilometer in 1:05:28 Std. und Nils Bergner setzte die PV-Familienstaffel auf dem Mountainbike über eine äußerst schwierige Strecke von 36 km fort. Die Uhr für diese Teildiziplin blieb für ihn bei guten 1:31 Std. stehen, so dass Mutter Martina Matzel-Bergner den Megathlon mit der letzten Diziplin, dem 10,5 km-Lauf durch die winkelige Innenstadt von Radolfzell, abschließen konnte.
Platz landete. Ihr Mannschaftskamerad Valentin Lenz, der bereits zweimal von seinem Startrecht für die Bundesliga gebrauch machte, wurde mit nur 3 Sekunden Abstand auf Renning 4. „Eine super Leistung der drei. Besonders freut es mich, da sich Renning so den Traum erfüllen wird, nach dem WM Start in Peking im letzten auch bei der WM in Auckland (Neuseeland) am 23./24. Oktober am Start zu sein. Außerdem scheinen alle gerüstet für die nächsten Aufgaben in der Bundesliga“, zeigt sich Matthias Bergner sichtlich erfreut.
Geschwommen wurde über 500 m im Freibad Greven bei - das ist sicherlich eine besondere Erwähnung wert – schon fast sommerlichen Temperaturen. Die 20,4 km lange Radstrecke führte über vier Runden durch die umliegenden Felder, der abschließende 5,3 km lange Lauf über die Deichkrone der Ems.
Die Ausgangslage für Thomas und Bergner war mit den Plätzen 4 und 5 mehr als vielversprechend. Etwas weiter hinten folgten Tom Havekes (51.) und Till Niklas Arling (53.). Jonas Loeff hatte im Rennen am Sonntag Pech und musste das Rennen mit einem Platten vorzeitig beenden.