Ligawettkämpfe des PVT vom letzten Sonntag
25. Altenaer Triathlon mit Regionalliga Damen
Das zweite Rennen der Damen-Regionalliga über die Kurzdistanz (1km, 40km, 9km) fand in Altena im Sauerland statt. Im Rahmen des Triathlons galt es nach dem Schwimmen gleich viermal den Höhenunterschied von über 200 m zwischen Tal und Kohlberg per Rad und mit Laufschuhen diverse Hügel zu bezwingen. Immerhin hielt der Wettergott den Regen bis zur letzten Laufrunde zurück. Ligastarterin Sabine Mollus vom PV-Triathlon Witten: „Mit Regen wäre die Rumpel-Radstrecke richtig gefährlich geworden“. Für den PV-Triathlon waren krankheits- und verletzungsbedingt leider nur zwei Athletinnen anstelle der drei geforderten am Start. Trotz unvollständiger Mannschaft und damit verbundenen Strafziffern konnten Marlies Steffen (32. nach 2:34:50 h) und Sabine Mollus (19. nach 2:26:52 h) Platz 15 von 27 Mannschaften erringen. Der nächste Start der Regionalliga Damen findet Anfang August in Sassenberg statt.
Über die Volksdistanz (500m, 20km, 5km) gingen zwei weitere Athleten des PV Witten an den Start: Andreas Kappka konnte mit einer Zeit von 1:19:20 h den Sieg seiner Altersklasse M55 feiern. Thomas Rimpel wurde mit einer Zeit von 1:17:39 h Zweiter in der Altersklasse W50.
(Foto: Thomas, Sabine Mollus, Marlies Steffen, Andreas Kappka)
22. Steinbeck Triathlon mit Seniorenliga
Die Seniorenliga ging zu ihrem zweiten Start der Saison diesmal in Steinbeck an den Start. Es galt 1,5 Km im Mittellandkanal zurück zu legen, in dem die Wassertemperatur bei angenehme 18,3°C lag. Bei strömendem Dauerregen und starkem Wind ging es dann auf die drei Radrunden, die jeweils einen Berg in den 14 Km enthielt. Danach waren zwei Runden von jeweils 5 Km am Kanal flach laufen zu absolvieren, wobei dieser Lauf mehr Crosslauf als Triathlon-Abschluss war.
Die vier Starter erreichten einen starken 4. Platz unter den 28 Mannschaften. Angeführt von Matthias Hölscher (13. Platz in 2:15:59) und dicht gefolgt von Gerald Petri (18. Platz in 2:19:14). Es folgten Frank Hunstein (36. Platz in 2:26:01) und Nils Brüchert-Pastor (52. Platz in 2:31:45). Alle Vier konnten vor allem beim Laufen ihre Stärken ausspielen.
Nach dem 8. Platz vor zwei Wochen in Bonn war die Mannschaft hochzufrieden mit ihrer Leistung und freut sich schon auf den nächsten Start Anfang August in Sassenberg.
Im freien Feld über die Sprintdistanz („ShortMan“: 0,5/27/5) startete Anne Wilner und belegte einen hervorragenden 5. Platz in 1:29:31 im Damenfeld.
8. Voerder Kanal-Triathlon mit Masterliga
Im Wesel-Datteln-Kanal stürzten sich über die Distanz von 1,5 Km die Masterathleten ins Wasser. Auf den folgenden 35 Km per Rad waren fünf Runden – im Dauerregen - zurück zu legen, um dann 10 Km entlang des Kanals zu laufen. Die Athleten des PV-Triathlon erzielten folgende Ergebnisse: Als erster der drei Master überquerte Ralf Wolff als 45. in 2:17:42 die Ziellinie. Danach folgte Klaus Kordel als 69. in 2:29:17 und Edmund Surwehme in seinem ersten Ligawettkampf als 92. In 2:50:04. Während Klaus Kordel seine Paradedisziplin im Schwimmen hat, trumpften Ralf Wolff und Edmund Surwehme vor allem beim Laufen auf. Heraus kam der 24. Platz von 34 Mannschaften.
Die Master gehen schon wieder am nächsten Wochenende in Saerbeck in der Besetzung Klaus Kordel, Uwe Bandmann und Michael Pitone an den Start und möchten sich weiter nach vorne arbeiten. Gleichfalls startet dort die Verbandsliga mit Till Pastor, Pascal Czollmann, Markus Dildrop und Marcelo Schönfeld über die Sprintdistanz zu ihrem zweiten Saisonwettkampf.
Ligabetreuer Nils Brüchert-Pastor war hoch zufrieden mit dem Abschneiden der drei Mannschaften und vor allem Glücklich, dass alle ohne Verletzungen bei diesem sehr ungemütlichen Wetter von den Radstrecken gekommen sind.


Nach längerer Wettkampfpause griff Birgit Schönherr-Hölscher wieder ins Triathlongeschehen ein, und das gleich mit einem Paukenschlag. Die Ausdauer- und Ausnahmeathletin des PV-Triathlon startete beim 21. Steinbecker Triathlon gleich über die SteelMan-Mitteldistanz (1,5/70/21 km) und gewann souverän die Damenkonkurrenz. 1,5 km waren im abgesperrten Mittellandkanal zu schwimmen, fünf Radrunden à 14 km mit jeweils einem 700 m langen, bis zu 10 % steilen Anstieg auf dem Rad zurück zu legen und abschließend vier Laufrunden à 5,2 km auf dem Kanalweg zu bewältigen.
Der ironman in Moritzburg wurde eindrucksvoll durch den lauten Knall einer originalen Kanone aus dem Mittelalter gestartet. Geschwommen werden musste zwei Runden um das Wasserschloss im erfrischend 18 Grad warmen und nach Gänseexkrementen riechenden Wasser. Da auch viermal unter kleinen Brücken geschwommen werden mußte, hatten die Zuschauer von oberhalb und der Seite eine hervorragende Nähe zu den Athleten. Nils Brüchert-Pastor verließ das Wasser nach der 3,6 km langen Schwimmstrecke mit der angepeilten Zeit von 1:11 Std. und stieg nach einem kurzen Aufenthalt in der Zwischenstation "Wechselzone" aufs Rad - 180 km, aufgeteilt auf sechs Runden, standen auf dem Programm.