Stürze, Pannen und Dauerregen bestimmen Ligaauftakt
Beim Auftakt zur Triathlon Bundesliga 2012 ereilte das AVU…PV Triathlon Team eine Reihe von Stürzen und Pannen. „Die Bahnübergänge und Schlaglöcher waren vor allem durch den Dauerregen sehr gefährlich“, berichtet Martina Bergner. Vor allem das Damenteam traf das Pech gleich doppelt. So stürzte Ann-Kathrin mit dem Rad so schwer, dass sie später im Krankenhaus untersucht werden musste. Heidi Schwartz schaffte es wegen eines Platten ebenfalls nicht in die Wertung, so dass die beiden guten Einzelleistungen von Neiske Becks (Platz 8) und Simone Ackermann (12.) nicht verhindern konnten, dass das AVU…PV Triathlon Team auf dem 5. und damit vorletzten Platz landete. Aus Sicht des AVU…PV Triathlon Teams sieht Matthias Bergner also trotz des unglücklichen Verlaufes mit zwei Ausstiegen und somit nur zwei Damen im Ziel das Positive:. „Durch die berechneten Platzziffern der ausgeschiedenen Athletinnen sind wir vom 6. auf den 5. Platz vorgerückt, so dass sich vor allem die Mühen von Neiske und Simone doch noch ausgezahlt haben“.
Auf dem 6. Platz landete das Herrenteam. Insbesondere konnte Dominik Wawrik überzeugen. In seinem ersten Jahr in der U23 – Wertung konnte das junge Talent den hervorragenden 4. Platz in der DM Wertung erzielen. „Beim Schwimmen bin ich zu Beginn gut weggekommen, hatte dann aber kurz vor der 1. Boje Schwierigkeiten. Nachdem ich ein Loch zu geschwommen bin, konnte ich an den anderen Startnummern erkennen, dass ich richtig gut lag“, berichtet Wawrik. Als 11. des gesamten Feldes ging es dann auf die selektiven 7 Radrunden. „Ich habe direkt zu Beginn gemerkt, dass meine Bremsen so gut wie gar nicht griffen. Ich habe vor jedem Wendepunkt richtig viel Abstand gelassen, bin dann fast in die Gruppe rein gerauscht und habe um Entschuldigung gerufen“, beschreibt Wawrik Probleme mit der Technik und den Witterungsbedingungen auf dem Rad. Trotz dieser lief es bei Wawrik rund und er konnte als 9. auf die Laufstrecke wechseln. Dort musste Wawrik nur zwei Athleten ziehen lassen und belegte in der Gesamtwertung den 11. Platz (9. Platz DM Elite). Nicht ganz so gut lief es bei den Teamkollegen.
Valentin Lenz landete als zweitbester Athlet des Teams auf Platz 30, Sven Bergner trotz Sturz auf der Laufstrecke den 40., Daniel Török den 42. und Christian Thomas den 45. Platz. „Insgesamt ist Platz 6 sicherlich zufriedenstellend. Die Bedingungen haben ja auch die anderen Teams getroffen. Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass das nächste Rennen in Düsseldorf am 8. Juli unter besseren und deutlich ungefährlicheren Bedingungen stattfindet“, bilanziert Matthias Bergner den Saisonauftakt.
Neben der Bundesliga ging auch Oliver Strankmann in Darmstadt an den Start. Der Athlet aus dem Bundesligakader des AVU…PV Triathlon Teams teste seine Form über die Sprintdistanz und stellte diese mit dem Gesamtsieg eindrucksvoll unter Beweis. „Oliver nutzte das Rennen in Darmstadt zur Vorbereitung und letzten Test für die angestrebte Titelverteidigung beim Triathlon in Bonn am kommenden Sonntag“, berichtet Matthias Bergner.

Etwas verspätet erreichte die Redaktion die Meldung, dass Dominik Wawrik den Gesamtsieg der Sprintdistanz beim Dalkemann-Triathlon am 20. Mai in Gütersloh erzielt hat.
"Da haben wir einen richtig guten Start erwischt", freut sich Team-Betreuerin Anne Wilner über Platz 5 im ersten Wettkampf der Regionalliga. Heidi Schwartz, Conny Dauben und Marlies Steffen waren am Sonntag für den PV-Triathlon beim Dalkeman Triathlon in Gütersloh am Start. Über die Kurzdistanz 1000m/40km/10km traten sie gegen 25 weitere Regionalliga-Teams an.
Schwimmen. Dildrop berichtet: "Vom Wetter her war es mit 8°C wirklich recht kühl. Der Start war um 10 Uhr und die Sonne ließ sich nur selten zwischen den Wolken blicken. Der Start verlief recht gut und vor allem Marlies war mit ihrer Schwimmzeit mehr als zufrieden. Trotz wenig Training schwamm sie Bestzeit. Auf meiner Bahn stieg ich als erstes aus dem Wasser und positionierte mich insgesamt auf Platz 4 meiner Startgruppe." Anschließend ging es für die beiden auf die flache Radrunde - 2 x 13 Kilometer waren zu fahren. "Besonders hier war es dann mit nassem Einteiler und heftigem Fahrtwind bitterkalt. Nach einigen Kilometern kamen wir aber auch hier recht gut in Fahrt. Ich verlor dann einen Platz den ich mir am Anfang der Laufstrecke aber schnell zurückgeholte.", so Dildrop. Auf der Laufstrecke ließ sich die Sonne blicken, sodass die Athleten den 5-Kilometer-Laufabschnitt durch die Wälder von Bergsteinfurt genießen konnten.