Champion System Team Witten startet in die Saison 2012
Drei Wochen bevor der Startschuss für die Triathlon – Bundesliga in Darmstadt fällt, legt die 2. Bundesliga Nord am kommenden Wochenende schon einmal in Gladbeck vor. Beim traditionellen Saisonauftakt wird die Mannschaft von Matthias Bergner versuchen eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf zu schaffen, um den 5. Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen oder sogar noch zu verbessern. „Wir werden mit Sven Bergner, Oliver Strankmann, Christian Thomas sowie den Neuzugängen Daniel Torok (Ungarn) und Jonas Kolb an den Start gehen“, berichtet Bergner. Besonders wichtig ist Gladbeck ist die mannschaftliche Ausgeglichenheit: „Ich denke es ist eine homogene Mannschaft. Wir wollen versuchen aufs Podium zukommen. Natürlich können andere Vereine wie Potsdam und Buschhütten auch aus dem Vollen schöpfen, da sie die Athleten aus der 1. Mannschaft mit einsetzen können.“
Der Wettkampf findet als Teamsprint statt, so dass das Team das gesamte Rennen gemeinsam bestreitet und bis zum Ziel nur einer der fünf Starter aussteigen darf. „Hier liegt der besondere Reiz. Auf den kurzen Distanzen von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen kann eine Kleinigkeit, ein verpatzter Wechsel oder gar ein Platten einige Plätze bedeuten“, erläutert Bergner. Neben dem Champion System Team Witten starten auch die Damen der NRW – Liga. Hier sind die Farben des PV Triathlon Witten durch Damen der Bundesligamannschaft vertreten. So gehen Carolin Nordkamp, Franzi Maschke, Melanie Schwalbe und Heidi Schwarz an den Start des Teamsprints. Über Zuschauerunterstützung werden sich die beiden Teams aus den eigenen Reihen freuen dürfen. Insgesamt haben über 50 Einzelstarterinnen und –starter in Gladbeck gemeldet.

Gute Ergebnisse auch für eine PV-Gruppe, die in Mönchengladbach an den Start eines Duathlon ging. "5 km Laufen, 20 km Rad und noch mal 2,5 km Laufen hört sich leichter an als getan, wenn es auch der Sieger Niclas Bock in 55:05 min. schaffte", meint Hans-Peter Otto. Martin Hochheim lief als schnellster PVler als 30. gesamt bereits nach 1:05:33 Std. ins Ziel und als Dritter der M20 auf einen Treppchenplatz. Nur vier Minuten später lief die schnellste Wittenerin als Vierte der Frauen ins Ziel: mit 1:09:02 Std. wurde Franzi Maschke Siegerin der W25. Frank Blasey folgte knapp 1 min. später in 1:10:36 Std. als 19. der M40. Es folgten Thomas Rimpel (1:14 Std./11. M50), Stefan Reissland (1:15 Std./19. M45), Bernd Arling (1:15 Std./15. M50), Hans-Peter Otto (1:19 Std./14. M55), Roland Hasselberg (1:25 Std./24. M50).
"Mein bisher härtestes Rennen ever - whow!", Dr. Roman Leischik, Athlet des PV-Triathlon Witten, hat nach dem ironman in Abu Dhabi jetzt mit dem ironman Süd-Afrika einen Wettkampf der besonderen Art absolviert. Neben dem Kampf gegen die Strecke eines ironman galt es, sich gegen die stürmischen Naturgewalten durchzusetzen: "Beim Schwimmen habe ich mich tatsächlich seekrank gefühlt, beim Radfahren mußte ich gegen den Wind kämpfen und beim Laufen bin ich tatsächlich öfters über meine eigenen Beine gestolpert, wenn diese von einer Windboe erwischt wurden."
Eine lange Tradition setzt sich auch in diesem Jahr fort: seit Anfang der 90er Jahre reisen die Aktiven des PV-Triathlon Witten in den Süden Europas, um über zwei Wochen auf der Sonneninsel Mallorca die letzten Grundlagen hinsichtlich Kondition und Ausdauer zu legen. Jobst Pastor, 1. Vorsitzender des PV-Triathlon, hat jedoch auch Tage mit reichlich Wind erlebt: "Insgesamt sind die Trainingsbedingungen hervorragend. Vor ein paar Tagen blies der Wind aber auch schon mal mit Stärken von 40 - 60 km/h. Nach einem reichhaltigen Frühstück beginnt täglich um 10 Uhr die erste Trainingseinheit - in der Regel eine vier- bis fünfstündige Radfahrt über die Insel über flache und bergige Etappen. Im späteren Tagesablauf werden dann die Schwimmeinheiten in einem 25 Meter Becken durchgeführt. Zusätzlich führen dann auch die Laufeinheiten in die ländliche Umgebung von Pollentia durch grüne Felder und Wiesen mit Schafen, Ziegen und Eseln. "Mit Stretching und Athletikübungen lassen wir den Tag ausklingen", so Jobst Pastor. "Unsere Gruppe teilt sich auf in Hobbysportler bis zu den Ambitionierten. Neben Starter der Regionalligamannschaft, der Landesliga und Senioren sowie Masterliga, tanken neben den Gelegenheits-Triathleten auch Ironmänner noch mal richtig Kraft und Ausdauer", so der PV-Vorsitzende.