Champion System Team mit Platz 6 in Gütersloh
Beim bereits zweiten Wettkampf in der 2. Triathlonbundesliga konnte das Champion System Team Witten den vierten Platz im Teamsprint in der Vorwoche nicht ganz bestätigen und belegte den 6. Platz. Bei einem vollkommenden anderen Rennen über die Kurzdistanz von 1 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen schickte Matthias Bergner mit Stephan Wiersbitzky und Mark Oude Bennink neben den erfahren Christian Thomas, Jens Bödecker und Paul Bürger gleich zwei Neuverpflichtungen ins Rennen. Insbesondere der niederländische Bennink konnte hierbei überzeugen. Gemeinsam entstieg er mit Christian Thomas in einer fünfköpfigen Spitzengruppe dem Wasser und konnte den Vorsprung zwei Runden lang vor dem Hauptfeld verteidigen. In diesem schlossen mit Paul Bürger und Jens Bödecker zwei weitere Wittener zur Spitzengruppe auf. Lediglich Stephan Wiersbitzky musste den vielen Antritten Tribut zollen und fuhr so zwischen dem Hauptfeld und der Verfolgergruppe.
Gegen Ende des 40 km langen Radabschnitts begannen die Positionskämpfen. Hier konnten sich Bennink und Thomas in guter Position halten, während Jens Bödecker in einen Sturz verwickelt wurde. Mit einer Minute Rückstand auf das Hauptfeld musste Bödecker nun die letzten 10 Laufkilometer in Angriff nehmen. Bei diesen musste sich Bennink mit einer hervorragenden Zeit von 30:29 Minuten lediglich Eike Pupkes vom PSV Bonn geschlagen geben und empfahl sich mit Platz 2 für einen Startplatz in der Mannschaft für die 1. Bundesliga. Mit guten Laufzeiten erreichten Christian Thomas den 14., Jens Bödecker nach einer kräfteaufreibenden Aufholjagd den 30. und Paul Bürger den 46. Platz. Stephan Wiersbitzky finishte auf dem 60. Platz.
Mit Platzziffer 92 landete das Champion System Team Witten so auf dem 6. Platz und verpasste Platz 4 nur um 5 Platzziffern. "Wenn Jens etwas weniger Pech gehabt hätte, wäre die Wiederholung des Ergebnis von Gladbeck gut möglich gewesen. Insgesamt sind wir aber zufrieden. Besonders erfreulich ist, dass Mark bereits im ersten Rennen eine so tolle Leistung zeigen konnte", analysiert Matthias Bergner das Rennen.

Der Veranstalter des Swim & Run in Schwelm hatte in seiner Ausschreibung geschrieben: "Vom Schwimmbad aus wird in den Schwelmewald gelaufen. Die Rundkurse verlaufen dort auf überwiegend befestigten Waldwegen und sind von der Topographie sehr anspruchsvoll. Es gilt knackige Anstiege zu überwinden."
Premiere für den ersten Thomas Cook Ironman 70.3 auf Mallorca und große Freude in der deutschen Kolonie: mit Andreas Raelert lief nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen und einer Zeit von 3:53:07 Stunden ein Landsmann aus Deutschland als Sieger in Port d'Alcudia über die Zielline. Der 34-Jährige gehört in seinem Sport zur weltweiten Spitze, wurde beim Ironman Hawaii im vergangenen Jahr Zweiter und gewann die Europameisterschaft in Frankfurt. Vorne dabei aber auch Georg Potrebitsch, bis zum letzten Jahr noch Starter für das AVU Team Witten und dem PV-Triathlon immer noch eng verbunden. Georg Potrebitsch ging im 19köpfigen Feld der Professionals an den Start. Für die 1,9 km lange Schwimmstrecke hatte er als Elfter und 22:42 min. das Wasser verlassen, 90,1 km auf dem Rad in 2:18:06 Std. absolviert und den abschließenden Halbmarathon über 21,1 km in 1:22:54 Std. gelaufen. Mit einer Gesamtzeit von 4:07:49 Std. wurde Georg Potrebitsch Zehnter.
Sabine Mollus, Rica Pukropski, Heidi Schwarz und Pia Rimpel waren über die Sprintdistanz angetreten. Die Zusammenarbeit beschreibt Anke Libuda: "Beim Schwimmen wurde Sabine von Heidi geschoben, während Pia und Rica vorne Tempo gemacht haben. Auf dem Rad sind dann die beiden erfahrenen Sabine und Heidi vorn gefahren und habe Pia und Rica Windschatten geboten. Beim Laufen sind alle Vier zusammen raus, aber laut Reglement wird nach drei Athleten die Zeit gestoppt. So ist Pia auf der ersten Runde ausgestiegen und Rica wurde von Sabine und Heidi bis zum Ziel angespornt. Ein schönes Bild!" Die nächste Herausforderung wartet am am 05.06. in Harsewinkel über die Kurzdistanz, wozu Anke Libuda verspricht: "Wir werden versuchen, uns in der Gesamtwertung nach vorne zu arbeiten."
Große Erfolge des PV-Triathlon Witten auch über die Kurzdistanz in Gladbeck, die Conny Dauben ganz vorne abschloß: über 1000 m Schwimmen - die erfahrene PV-Triathletin schaffte den Kilometer in 18:13 min. - 40 km Rad, der Lieblingsdisziplin von Conny Dauben, die die PVlerin auch mit 1:10 Std. in der schnellsten Zeit im Frauenfeld absolvierte und einer 10 km-Laufzeit von 41:41 min. wurde die PVlerin überlegende Siegerin in der W35 und Zweitschnellste bei den Frauen. Conny Dauben sollte nicht die letzte PVlerin gewesen sein, die an diesem Tag nach der Kurzdistanz aufs Treppchen durfte: Monika Knufinke gewann die W65 in 2:41 Std. vor ihrer Vereinskameradin Ingelore Köster (2:53 Std.). Ralf Wolff wurde in 2:08 Std. 15. der M45.