Erste Langdistanz beim Ironman Emilia-Romagna, Italien
Anreise am Donnerstag. Wir suchen die Startnummernausgabe und finden irgendwann heraus, dass man dafür durchs Merchandisezelt muss – wirklich clever. Abends zum „Welcome Banquet“. Erstes Ärgernis sind die 22 € Eintritt für Begleiter. Im Gegenzug gibt es Wasser aus der Plastikflasche und ein Stück kalte Lasagne. Den nächsten Tag verbringe ich dann mit Materialeinchecken und ausruhen, während um einen herum gefühlt ein Trainingslager stattfindet. Bis spät abends sieht man Athleten beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen. Ich gehe um 21:30 ins Bett und schlafe – zur eigenen Verwunderung - direkt ein. Beim Aufstehen frage ich mich noch, wann ich mich das letzte Mal um 5:00 morgens (nach dem Schlafen) so gut gefühlt habe und stehe um 7:45 nach einem Kleinkrieg mit den gestellten Fahrradpumpen motiviert und relativ entspannt am Start.


Schwimmen können viele, Radfahren noch viel mehr und Laufen alle. Einen Triathlon, bestehend aus genau diesen Grundbewegungsformen, haben aber die allermeisten noch nicht absolviert. Für die Schülerinnen und Schüler der Vormholzer Grundschule in Witten-Herbede soll sich dies am 25. Juni ändern. An diesem Sonntag planen Schulleiterin Alexandra Schlieper und Sportlehrer Steffen Höhinghaus, mit rund 50 Kindern beim Witten Triathlon auf dem Ostermanngelände zu starten und an der Premiere des eingebetteten Schülercups für Wittener Schulen teilzunehmen.