Nora Hansel verteidigt in Genf ihren EM-Titel
Bei der Triathlon Europameisterschaft in Genf konnte die PVlerin in einem harten und gut besetzten Rennen erneut Europameisterin über die Sprintdistanz in der Klasse PT3 werden. Damit war Hansel sehr zufrieden, wobei sie immer noch Verbesserungspotenzial sieht: „Im Schwimmen hat sich das harte Training in den letzten Monaten ausgezahlt, aber beim abschließenden Lauf hätte ich mir mehr erhofft, da ist noch Luft nach oben“.
In der Auftaktdisziplin konnte sich Hansel, die in einer Startgruppe mit allen Männern und Frauen der Klassen PT2 und PT3 startete, entsprechend gut behaupten und als 5.
Frau aus dem Wasser steigen. Danach startete Hansel dann eine Aufholjagd, die sie bis zum EM Titel führt: „Während des Radfahrens konnte ich mich auf Platz 3 vorarbeiten und auch im Laufen konnte ich noch die Finnin Lilja einholen, sodass ich am Ende als zweite Frau der gesamten Startgruppe das Ziel erreichte.“ Nur die Niederländerin Van den Ouden hatte mehr als 5 Minuten Vorsprung vor dem gesamten Frauenfeld, da sie aber in der PT2 startet, war Nora Hansel in der Klasse PT3 mit einer Gesamtzeit von 1:26:07 h der Titel sicher.
Somit wurde ein Jahr hartes Training mit der Trainingsgruppe von Grit Weinert letztendlich belohnt und die Reise nach Genf, bei der Hansel aus Kostengründen in einem Hostel untergebracht war, kann als voller Erfolg verbucht werden!

Davon ist Till Pastor zwar ein großes Stück entfernt. Mit einer Zeit zwischen 10:30 und 11 Stunden hat der PVler aber dennoch eine respektable Zeit vor Augen. Die Marschrichtung ist klar: nach einer Stunde möchte Till Pastor auf dem Rad sitzen und die 180 km in 5:30 Std. fahren. Für den abschießenden Marathon sind 4 Stunden eingeplant - kalkuliert bei Temperaturen um 25 Grad. "Wenn es so heiß wie in Frankfurt wird, brauche ich länger", blickt Till Pastor zurück auf das letzte Wochenende, bei dem die PV-Vereinskameradinnen Meike Hoffmeister und Vanessa Rösler bei Temperaturen nahe 40 Grad mit Zeiten um 12:30 Std. bzw. 11 Std. finishten.
Marcus Ziemann war noch vor kurzem beim halben ironman, dem 70.3 Triathlon in Luxemburg gestartet. Trotz gesundheitlicher Probleme mit seinem Rücken startete der Weltreisende in Sachen Triathlon in Lux. Nach sehr gutem Schwimmen stieg der PVler auf Platz 4 liegend mit neuer Bestzeit nach 25:37 min. aus der Mosel. Die ersten 36 von 90 km auf dem Rad liefen ebenfalls hervorragend: Marcus Ziemann fuhr flach an der Mosel entlang mit einem Schnitt von etwas über 38km/h. Aufgrund der (zu) kühlen Temperaturen spürte er wieder Schmerzen im Rücken, musste Druck rausnehmen. Nach dem Laufen summierten sich die Schwimm-, Rad-, Laufzeiten 4:58 Std. In Roth hofft der PVler nun auf Wärme, um den ironman ohne Schmerzen zu finishen.
In der fünften Auflage des Brixenmarathon führte der Weg vom historischen Domplatz in Brixen über 42 Kilometer und rund 2400 Höhenmeter hinauf bis auf die
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die PVlerin durch hartes Training bereits eine enorme Verbesserung im Freiwasserschwimmen erzielen. Insbesondere mit den letzten Wettkämpfen in der Regionalliga der Frauen in Kamen und beim Chiemsee-Triathlon über die olympische Distanz kam zudem eine gewisse Wettkampfhärte hinzu. Nicht unbegründet daher ihre Hoffnung, dass sich der Aufwärtstrend auch im Genfer See bemerkbar macht.