Martin Herrmann wird Zweiter beim Frankfurter City Triathlon
Martin Herrmann betreibt seit der Gründung des PV-Triathlon im Jahre 1987 seinen Sport - trat beim Frankfurter City Triathlon an.Beim gestrigen Abschlusswettkampf der 1.Triathlon Bundesliga in Tübingen konnten sowohl die Damen des PVT mit dem 8. Platz als auch die Herren mit dem 9. Platz in der Tageswertung ihre Ziele erreichen und damit einen gelungenen Saisonabschluss feiern.
Die Rennen über die Sprintdistanz fanden auf einem echten City-Kurs komplett durch die Stadt statt und waren damit nicht nur sehr schnell, sondern auch technisch anspruchsvoll für die Athleten, womit Johanna Rellensmann, Annika Vössing, Kathi Krüger und Lina Völker sowie Tim Siepmann, Jan Stratmann, Liam Loyd, Matija Lukina und Tom Havekes aber gut zurecht kamen.
Ausführlicher Bericht folgt!
Am Sonntag findet in Tübingen der letzte und entscheidende Wettkampf der 1. Bundesliga für das Jahr 2015 statt und mit dabei natürlich auch wieder die beiden Teams vom PV-Triathlon Witten. Sowohl die Damen als auch die Herren gehen dabei in Bestbesetzung an den Start, mit dem Ziel sich in der Tabelle noch ein paar Positionen zu verbessern.
In der Gesamtwertung stehen die Damen nämlich momentan auf dem 9. Platz, allerdings trennt die drei davor platzierten Teams jeweils nur ein Punkt. Daher ist das von
Teamchef Matthias Bergner ausgegebene Ziel klar: „Wir wollen versuchen im Tagesergebnis unter die Top 8 zu kommen, um auch in der Abschlusstabelle noch auf diesen Platz zu kommen. Da wir mit dem gleichen Team wie im Kraichgau, wo wir siebter werden konnten, antreten bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen können.“ Das angesprochene Team besteht aus Johanna Rellensmann, Annika Vössing, Kathi Krüger und Lina Völker, wobei besonders Krüger und Völker ihre gute Form vor zwei Wochen unter Beweis gestellt haben, als sie bei der Jugend DM die Plätze 6 (Völker) und 17 (Krüger) in der Jugend A belegen konnten.
Ähnlich zuversichtlich ist Teamchef Bergner bei den Herren, wo er mit Matija Lukina, Liam Loyd, Bence Lehmann, Tim Siepmann und Jan Stratmann ein aus internationalen Startern und eigenem Nachwuchs zusammengesetztes Team an den Start schickt.
Besonders von den Eigengewächsen Siepmann, zuletzt vierter bei der Junioren DM, und Stratmann, der schon die ganze Saison über konstant starke Leistungen zeigt, erhofft sich Bergner viel: „Die beiden sind hoch motiviert und ich bin zuversichtlich, dass beide ihre besten Leistungen zeigen können. Zudem werden sie unsere internationalen Starter gut auf das Rennen einstimmen, sodass ich mit einem Platz unter den Top 10 rechne.“ Von den besagten Top 10 trennen den PVT auch in der Gesamttabelle nur zwei Punkte, sodass auch hier noch alles möglich ist.
Der Wettkampf in Tübingen ist zum ersten Mal im Programm der 1. Bundesliga, sodass die Athleten noch nicht genau wissen, was sie erwartet. Aufgrund dessen steht am Samstag auch noch eine Streckenvisite für die Starter des PV an, damit am Sonntag dann nichts mehr schiefgehen kann. Die Rennen über die Sprintdistanz starten um 13:45 (Damen) und 14:45 (Herren), sodass jeweils knapp eine Stunde später dann die Sieger und Platzierten der 1. Bundesliga 2015 feststehen.
Das erste Mal im Leben: am kommenden Sonntag werden drei Athleten des PV Triathlon Witten an der Startlinie des Ostseemans stehen und sich der Herausforderung Triathlon–Langdistanz stellen. Für die beiden 30jährigen Sven Bergner und Till Schäfer sowie dem 52jährigen Edmund Surwehme ist es das erste Mal in ihrer sportlichen Laufbahn, dass sie den Schritt zum Klassiker im Triathlon wagen.
Nach dem Startschuss erfolgt der Massenstart aller Teilnehmer als Landstart vom Kurstrand in Glücksburg. Unter dem Motto „Meer erleben" erwartet das PV-Trio eine 3,8 km lange Schwimmstrecke in der Ostsee, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Der Übergang erfolgt in einer zentralen, an der Kurpromenade gelegenen Wechselzone im Start-/Zielbereich. „Im Herbst vergangenen Jahres haben wir uns dieses Ziel gesetzt und aufbauend auf unseren Erfahrungen im Kurz- und Mitteldistanzbereich sehr konsequent trainiert“, berichtet Sven Bergner, der in diesem Sommer neben einer Mitteldistanz in Indeland auch zwei Einsätze in der Triathlon–Bundesliga (Buschhütten und Düsseldorf) absolviert hat. Für Sven Bergner bedeutete die Vorbereitung eine große Umstellung des Trainings der vergangenen Jahre. Bis dahin lag sein Schwerpunkt auf Tempotraining, insbesondere im Schwimmen und Laufen, um bei den Sprint- und Kurzdistanzen der Triathlon–Bundesliga erfolgreich abschneiden zu können. Seit November gehören nun auch regelmäßig Läufe mit geringem Tempo über zwei bis zweieinhalb Stunden sowie Radausfahrten bis zu sechs Stunden zur Normalität.