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Für die Bundesligateams des PV-Triathlon Witten geht es am Samstag (6.6.2015) nach Bad Schönborn im Kraichgau zum zweiten Rennen der 1. Triathlon Bundesliga. Bei dem Wettkampf über die Sprintdistanz (0,75/20/5) werden wieder zahlreiche Olympiateilnehmer an der Startlinie stehen, was den Wettkampf für Zuschauer attraktiv, für die beiden Teams des PVT aber natürlich nicht einfacher macht, da wieder ein extrem schnelles Rennen zu erwarten ist. Ziel ist es aber trotzdem, sich gegenüber dem Auftaktwettkampf in Buschhütten zu steigern und sowohl bei den Damen als auch bei den Herren unter die TOP 10 zu kommen.
Bei den Damen schickt Teamchef Matthias Bergner für dieses Unterfangen eine Mannschaft an den Start, die ohne internationale Athletinnen auskommt und dem eigenen Nachwuchs eine Chance gibt. So wird neben Johanna Rellensmann, die im letzten Jahr im Kraichgau mit Platz 8 überzeugen
konnte, Annika Vössing (aktuelle Deutsche Meisterin im Duathlon U23) und Katy Krüger auch Nachwuchshoffnung Lina Völker (siehe Bild) für den PVT auf die Strecke gehen, worauf Teamchef Bergner besonders gespannt ist: „Lina war in dieser Saison schon mehrfach im Europacup erfolgreich und hat somit schon viel Erfahrung auf internationaler Ebene gesammelt. Ich hoffe nun, dass sie diese tollen Leistungen auch auf die Bundesliga übertragen kann!“
Bei den Herren setzt der PVT dagegen verstärkt auf internationale Athleten. So werden die beiden Wittener Sven Bergner und Jan Stratmann gleich von drei Athleten aus ganz Europa unterstützt. Bence Lehmann aus Ungarn, Morten Hansen aus Norwegen und Liam Loyd aus Großbritannien sollen dabei, so die Hoffnung von Teamchef Matthias Bergner, allesamt ihre Schnelligkeit aus Europacups oder den Youth Olympic Games einbringen. Sollte dies gelingen ist Bergner zuversichtlich, im Kraichgau den angestrebten Platz unter den besten zehn Teams in Deutschland zu erreichen: „Alle unsere Athleten sind heiß auf den Start und wir haben für beide Teams noch einen gleichwertigen Ersatzstarter auf Abruf, sodass wir diesmal auch kurzfristige Ausfälle kompensieren können. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir nach dem soliden Auftakt in Buschhütten nun einen Schritt nach vorne machen werden!“
Die Rennen starten zu ungewöhnlich später Stunde um 19:00 Uhr (Damen) sowie um 20:15 Uhr (Herren) und finden im Rahmen des IRONMAN 70.3 Kraichgau statt, sodass mit zahlreichen Zuschauern gerechnet werden kann.
Beim Friedenslauf in Kirchlinde erzielten PVler wieder sehr gute Ergebnisse: über 5 km ließ PV-Trainer Andreas Kapka die gesamte Konkurrenz hinter sich und lief mit einer Zeit von 21:36 min. auf den 1. Platz der M55. Klaus Bockholt finishte in 24:02 min. auf Platz 5 der M45.

Bei den Schüler-B-Läufen lieferten Hanna Rose und Luca Fahrenson über 1,2 km eine 'astreine' Bilanz: beide holten sich den Sieg in 4:51 min. bzw. 4:22 min. Emma Fahrenson steuerte einen dritten Platz bei den C-Schülerinnen in 5:12 min. bei.
500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen waren auf der Volksdistanz zu bewältigen. Reinhard Böhne-Hasenclever - der PVler hatte seine Triathlonsaison bereits in Iserlohn mit einem zweiten Platz eröffnet - holte sich in 1:20:22 Std. dieses Mal den 1. Platz in der M55. Vereinskameradin Monika Knufinke stand ebenfalls ganz oben auf dem Siegertreppchen und gewann die W70 in 1:39:02. Ingelore ("Ironlore") Köster holte sich in der gleichen Altersklasse W70 den 2. Platz in 1:45:33 Std. Dritte Plätze gingen an Heike Hasenclever in der W55 (1:31:59) und Nermin Cartilli (1:33:33). Dieter Pawallek - zeitgleich mit Heike Hasenclever im Ziel - rundete das gute Aschneiden der PVler mit Platz 8 in der M55 ab.
Eindrucksvoll auch das Ergebnis beim Hauptlauf über 10 km: PV-Triathlet Tillmann Goltsch gewann in 34:27 min. und ließ auf der welligen Strecke durch die Herdecker Altstadt sogar fast zwei Minuten zwischen sich und den Verfolgern André Müller (TGH Wetter/36:33) und Gilay Ghebremicael (TV Hasperbach/37:13). Seinen Verfolgern hatte der schnelle PVler frühzeitig den Schneid abgekauft: "Nach eineinhalb Runden hatten die beiden wohl keine Lust mehr oder nicht mit den Bergen Herdeckes gerechnet." Laura Routaboul finishte als schnellste Wittenerin in 46:21 min. und lief auf den 3. Platz der W40. Platz 3 auch für Wilm Lutter in der M65 mit einer Zeit von 55:26 min. Eine Stufe höher auf dem Treppchen stand Ursula Drozdowski (55:58) bei der Siegerehrung der W60. Die Plätze 4 und 5 holten sich Silke Wienforth und Steffi Meckel in der W45/50:11 min. bzw. W40/49:04 min. Christian Meckel (48:24) und Andreas Zinn (48:43) füllten die Plätze 18 und 19 in der M45 und Andrea Halbe holte sich Platz 7 in der W45 (55:22). Die tolle Bilanz des PV rundete Hanna Rose über 2 km als Zweite der W13 mit einer Zeit von 7:41 min. ab.