Regionalliga Kamen: PV-Frauen ordentlich

Der erste Wettkampf des Jahres führte die Seniorinnen und Senioren vom PV-Triathlon Witten zur Mitteldistanz nach Bonn. In dem anspruchsvollen Wettkampf mussten 3,8 km im Rhein geschwommen werden, danach ging es auf eine 60 km lange wellige Radausfahrt mit abschließendem 15km Lauf über 3 Runden am Rheinufer.
Beiden Teams war gemein, dass jeweils kurzfristig der Ausfall eines Starters zu beklagen war und Ersatz in der Kürze der Zeit nicht mehr gefunden werden konnte, zumal Anne Willner erst in der Nacht zum Wettkampf erkrankte. So mussten Vanessa Rösler und Conny Dauben bei den Seniorinnen alleine die Kohlen aus dem Feuer holen. Dies gelang allerdings mit Bravour: Vanessa Rösler stürmte nach dem Schwimmen mit ordentlich Wut im Bauch nach vorne - unfreundliche „Mitathleten“ hatten sie beim Ausstieg behindert - und musste in der anschließenden Wechselzone allein ihrer Vereinskameradin Conny Dauben den Vortritt lassen. Vorerst - auf der Laufstrecke übernahm Vanessa Rösler dann die Führung und lief als Gesamtsiegerin über die Ziellinie. Mit Platz 1 und 2 in der Einzelwertung reichte es dann für das unterbesetzte PV-Team zu Platz 2 hinter den Dauerrivallinnen aus Krefeld.

Alle Jahre wieder, so auch in diesem Jahr, bringt der PV ein Drachenboot an den Start der Wittener "Days of thunder". Die Bilanz des ersten Tages kann sich sehen lassen: das PV-Boot wurde in allen drei Rennen jeweils Zweiter! Am Sonntag das vierte Vorlaufrennen um 11:12 Uhr verließ die PV-Crew das Boot auf Platz 3. Teamcaptain Marcus Limberg war dennoch zufrieden: "Bei zwei Rennen fiel die Entscheidung nur per Zielfotoentscheid, so knapp war es oft. Insgesamt kamen wir in diesem Jahr auf Platz 21 von 80 Teams!"

Alle Jahre wieder findet eine große Gruppe vom PV-Triathlon den Weg nach Mülheim zum Tengelmannlauf. Dennoch war die diesjährige Ausgabe für viele PV-Läufer/innen aus dem Anfang Januar gestarteten Anfängerkurs eine Premiere: Das erste Mal banden sich die Lauf-Eleven eine Startnummer um, befestigten einen Laufchip am Schuh und stürzten sich in das Getümmel einer Startgruppe. Begleitet durch einige Mentoren und lauferfahrene Vereinskameradinnen ging es über 5 Kilometer. Nach 1,5 km stetig ansteigender Strecke, die dafür im Gegenzug auf den letzten zwei Kilometern wieder bergab Richtung Ziel führte, liefen alle freudestrahlend ins Ziel. Jörg Baer, Christian Budde, Elaine Drese-Hollstein, Karin Gottwald, Dominik Röding, Carina und Sabine Weite sowie Uwe Wiedersprecher die Finishermedaille umhängen. Sie wurden von Brigitte Meinshausen und Gabi Becker auf ihrem Lauf begleitet. Der lauferfahrene Klaus Bockholt hatte die 5 km in 24:31 km zurückgelegt.
Nanni Klöhn, Carl Kriens, Paul-Heinz Padberg und Caro Schütz nahmen die gleiche Distanz als Nordic-Walker über 48 Minuten unter ihre Füße.

Premiere und sehr guter Einstieg über 10 km auch für Carsten Bröckelmann. Auf dem Weg nach Mülheim unterzeichnete der schnelle Läufer im gecharterten Bus seinen Aufnahmeantrag und lief die Strecke in 45:19 min. als 21. M45. Die Nase vorn hatte erneut Dirk Schäfer, für ihn war das Rennen in 42:17 als 13. M45 zu Ende. Für Steffi Meckel blieb die Uhr bei 47:44 min. stehen - damit durfte die schnelle PVlerin als 2. W45 aufs Treppchen. Ebenfalls sicherte sich Ursula Drozdowski einen Platz auf dem Podest - in 57:43 min. lief die PVlerin auf Platz 3 der W60.
Die weiteren Ergebnisse: Ulrich Pfalz lief eine Woche vor seinem nächsten Marathon in 48:06 min. auf Platz 10 der M55, gefolgt von Andreas Zinn (48:55), Matthias Dix (50:54), Sven Marks (54:41), Ralph Dix (55:16), Kathrin Raback (56:38), Petra Ortwein (57:45), Peter Vollmer und Klaus Neumann (1:04).



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So utopisch das Lauf-Ziel zu Jahresbeginn erschien, seine Ausdauer in nur sechs Monaten von Null auf 10 km zu steigern, so groß war jetzt die Freude bei dem Anfängerkurs Der 12. Juni 2015 wird als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem erstmals der Kemnader-Stausee im Joggingschritt umrundet wurde, und das bei sommerlich-heißen Temperaturen um die 30 Grad.
Die Laufmentoren Peter Krawczyk, Brigitte Meinshausen und Claus-Peter Heese hatten alles getan, um der Laufgruppe einen gebührenden Empfang zu bereiten: Feuerwerksraketen stiegen in den Himmel, viele Läufer/innen aus der Laufgruppe bereiteten der Gruppe einen Empfang mit einer La-Ola-Welle, danach gab es Sekt, ein kleines Büfett und für jeden eine Urkunde. Sunita Saxena brachte es auf den Punkt: "Besten Dank für die super Organisation mit Feuerwerk, Sektempfang und Büffet. Wahnsinn!".
Brigitte Meinshausen stellte augenzwinkernd das nächste Büffet in Aussicht: "Wenn wir beim Halbmarathon in Venlo Ende März 2016 im Ziel sind." Scheint utopisch, aber das waren die 10 km Anfang 2015 auch...!
