Überragende Ergebnisse bei der diesjährigen Frühjahrstalentiade für die Athleten des PV-Triathlon Witten


Eine Mammutdistanz auf dem Rad absolvierte erneut Nils Brüchert-Pastor. Der ambitionierte Athlet vom PV-Triathlon Witten startete jetzt bei einem 'Brevet', einer Langstreckenfahrt, bei der eine vorgegebene Strecke innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu fahren ist, über 400 Kilometer. Nach dem 200 km-Brevet im März durch die Niederlande und dem 300 km-Brevet durch die Eifel führte die Strecke von Lohne durch das südliche Emsland, den Teutoburger Wald, das Osnabrücker- und Münsterland zum Möhnesee durch das Sauerland zum Arnsberger Wald und den Weg wieder zurück.
Start für rund 60 Fahrer war Freitagabend um 21:00 Uhr bei zwar frischen Temperaturen, aber erstmal niederschlagsfrei und relativ windstill. Nils Brüchert-Pastor schaffte es, bis gegen 4:30 Uhr gemeinsam mit einer 10er Gruppe zu fahren und die Kontrolle am Arnsberger Wald zu passieren. "Gerade in der Nacht ist es sehr angenehm, in einer Gruppe zu fahren, um besser zu sehen aber vor allem auch gesehen zu werden", erläutert der ausdauernde Athlet vom PV-Triathlon Witten. Die zweiten 200 Km legte der PVler alleine zurück. Leider setzte ab dem frühen Morgen etwas Regen ein, begleitet von heftigem Gegenwind auf den letzten 100 Kilometern. Nils Brüchert-Pastor finishte jedoch 10 Minuten hinter einer Zweiergruppe als dritter Teilnehmer des Feldes. Die Uhr zeigte 12:21 Uhr, mit 15:21 Stunden für 419 Kilometer war der PVler schneller gefahren als erhofft und kam so auch schneller unter die wohlverdiente heisse Dusche.
Schwimmsachen, Rad und Laufschuhe blieben zu Hause, stattdessen war der leichte Bieranzug bei der diesjährigen PV-Fete angesagt! Für Essen und Trinken hatten die Teilnehmer wieder selbst mehr als ausreichend gesorgt, für Musik sorgte die Band "simply beats". Matthias Bergner stellte ein Teil des Bundesliga-Teams vor, das am nächsten Tag seinen ersten Start in Buschhütten hatte und die Lauf-Mentoren verteilten den einen oder anderen Pikolo-Sekt für besondere Leistungen in der Laufgruppe. Die mittlerweile stabil laufende Anfängergruppe aus Januar 2015 danke ihren Mentoren Peter Krawczyk und Brigitte Meinshausen mit schönen Geschenken.


t nach 2 Uhr gingen die letzten PVler nach Hause, womit sie auch an dieser Stelle ihre Ausdauer bewiesen :-)
Mehr als 4000 Läufer/innen aus ganz Deutschland hatten sich angemeldet, davon 1600 für den Halbmarathon und 10-km-Lauf. Der Veranstalter hatte mit 23 'Eventpoints' für eine abwechslungsreiche Strecke in der naturreichen Region rund um Coesfeld gesorgt, die ihrerseits durch eine wellige Form und viel Wind die Teilnehmer forderte.
Während Silke Wienforth die Strecke über 30 km und drei Halden mit 924 Höhenmeter gemeinsam mit Hans-Jürgen Weber von den Holstenbummler Kiel wählte, sagte Anke Libuda die längste Distanz über 58 Kilometer mit der doppelten Zahl an Halden-Überquerungen und 1654 Höhenmeter zu. Auch bei diesem Traillauf gab es mit 'single trails' Abschnitte, bei denen sich die Teilnehmer einen Weg durch die Natur suchen mussten. "Bei Kilometer 50 stand ich so knietief in einem Bach. Wenigstens waren die Schuhe danach wieder sauber - zumindest bis zur nächsten Matsch-Passage", sieht Anke Libuda die unvermeidliche Bachüberquerung positiv. Sieben Kilometer vor dem Ziel boten die eifrigen Helfer saarländische Spezialitäten wie Dibbelabbes, Cremant und Schwenkbrot an - nicht alles wollte Silke Wienforth probieren: "Das Ur-Pilsener habe ich lieber mal stehen lassen." Die Platzierungen waren für das Lauf-Trio zweitrangig, das Lauferleben stand im Vordergrund, trotzdem sei festgehalten, dass Anke Libuda in 7:02 Std. auf Platz 7 der W35 und Silke Wienforth und Hans-Jürgen Weber in 4:07 Std. als 23. bzw. 141. der Ak45 liefen.