Heideseetriathlon und DTU Jugend-CUP 2015

Auch an der dritten Auflage des Vivawest-Marathon nahm der PV-Triathlon Witten wieder mit einer großen Laufgruppe teil. Der Veranstalter hatte die Distanzen über 10 km, den Halbmarathon und den Marathon im Angebot, über 7.000 Läufer/innen meldeten sich an. Die Marathonstrecke führte dabei durch Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck und Bottrop. Eingebunden waren die Sehenswürdigkeiten wie Zeche Zollverein und Zeche Nordstern. Das riesige Teilnehmerfeld wurde von vielen Zuschauern, darunter einem leibhaftigen Bergknappen an der Zeche Zollverein in seiner historischen Uniform, angefeuert. Angenehm kühle Temperaturen und Sonnenschein trugen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Überschattet wurde der Halbmarathon von einem traurigen Ereignis. Wie die WAZ meldet, brach bei Halbmarathon-Kilometer 19 ein 30jähriger Läufer zusammen. Ein Arzt, der unmittelbar hinter ihm lief, leistete Hilfe, ein Rettungswagen brachte den Läufer noch ins Krankenhaus, wo er verstarb. „Wir sind zutiefst betroffen, dass im Rahmen der Veranstaltung ein Sportler verstorben ist. Das ist unfassbar tragisch und äußerst traurig. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen“, so der Veranstalter, dessen Worte sich der PV anschließt.
Einige Schüler und –Jugendliche vom PV-Triathlon Witten nutzen den Maifeiertag dazu, an dem Swim & Run im benachbarten Hattingen der SG Welper, teilzunehmen. Geschwommen wurde auf einer 25-m Bahn im Hallenbad, je nach Alter 50, 200, 400 oder 500 m. Anschließend hatten alle Athleten die Gelegenheit, sich trockene Sachen anzuziehen. Nach der kleinen Verschnaufpause wurde der Wettkampf im Jagdmodus fortgesetzt, die Athleten gehen im zeitlichen Abstand der geschwommenen Zeit zum schnellsten Schwimmer auf die Laufstrecke. Lagen die Triathleten nach dem Schwimmen insgesamt im Mittelfeld, rollten die meisten von ihnen beim Laufen dann das Feld von hinten auf.
„Auf der Radstrecke war es doch windiger als gedacht, aber trotzdem hatte ich heute einen super Druck auf der Pedale und konnte den Abstand auf Till und Hillard nach dem Schwimmen noch etwas verringern“, kommentierte Pascal seine Radleistung im Ziel. Tillmann Goltsch dagegen war froh, dass er wenigstens seinen Trumpf beim Laufen ausspielen und noch den einen oder anderen Athleten einsammeln konnte.
Ebenfalls am Start, die Regionalliga der Frauen. Rica Pukropski, Lisa Rose und Vanessa Rösler gingen für den PV ins Rennen. Vanessa Rösler legte mächtig vor und lief als Gesamtvierte in 1:05:21 Std. und schnellste Läuferin des Wettbewerbs (20:16 min. über 5 km) ins Ziel. Lisa Rose (1:12:40) und Rica Pukropski (1:21:48) vervollständigten den Zieleinlauf. Am Ende hieß es für die PV-Frauen Platz 16 von 25 Mannschaften.

Den ersten Podestplatz des Tages für den PV-Triathlon Witten holte dann Heike Risse. Ihre Zeit von 1:47:11 Std. bedeutete Platz 3 in der W50. Es sollte nicht die einzige Top-drei-Platzierung bleiben: Helga Groß verblüffte erneut - ihre Zeit von 2:11:50 Std. drei Tage nach ihrem 74. Geburtstag bedeutete Platz 1 in der W70 vor Heidelinde Guth (2:22 Std./TGU Gelsenkirchen).
