7. Ruhrtal-Marathon - alles lief glatt!

hier sind die Ergebnisse zu finden:
http://my4.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=18038&lang=de
Die WDR-Lokalzeit berichtet: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/videokompakt3742_size-L.html?autostart=true#banner
Auch die siebte Auflage des Ruhrtalmarathon ist Geschichte - erfolgreiche Geschichte. "Wir sind in allen Punkten sehr zufrieden. Über 420 Läuferinnen und Läufer meldeten sich zum Lauf über den Marathon, Halbmarathon und 10 Kilometer an. Die neuen Strecken wurden sehr gut angenommen, über 80 Helfer setzten die Organisation eins zu eins um und kümmerten sich tatkräftig um das Wohl der Teilnehmer und schließlich: das Wetter war gut!" - Bernd Pitschak, Sprecher des Orga-Teams vom ausrichtenden PV-Triathlon Witten strömte nach dem Wettkampf große Zufriedenheit aus. "Alle Teilnehmer, mit denen wir gesprochen hatten, rieten sogar dazu, die neuen Strecken auch zukünftig anzubieten, wir werden es in unsere Überlegungen einbeziehen", ergänzt Jobst Pastor, 1. Vorsitzender des PV.
Pünktlich um 9 Uhr ging es für 52 Marathonis auf die für 42,195 km zweimal zu laufende Strecke Richtung Haus Kemnade und zurück über die Lakebrücke, Nachtigallbrücke, Frielinghauser Straße, an der Ruhrfähre vorbei zurück zum Start-Ziel-Bereich. Nachdem Thomas Wörmann bis weit hinter 30 Kilometer das Feld angeführt hatte, holten Stefan Schimpf (TuS Querenburg), Raimund Slabon (ohne Verein) und Maximilian Hunold stark auf und machten in dieser Reihenfolge den Sieg unter sich aus. Stefan Schimpf lief nach 3:09:16 Std., Raimund Slabon nach 3:09:34 Std. und Maximilian Hunold nach 3:11:42 Std. ins Ziel auf dem Parkplatz von Friedr.-Lohmann in Herbede. Siegerin bei den Frauen wurde Ina Radix (oV) in 3:21:45 Std.vor Sita Hermand (oV) in 3:32:16 Std. und Daniela Zuschlag (oV) in 3:35:49 Std. Vorjahressiegerin Regina Tank finishte in 3:46:54 Std.
Erstmalig war unter anderem auch Richie Szlachta aus Heven über die 42,195 km lange Strecke des Ruhrtalmarathon gestartet. Ein besonderer Lauf für den bis dato vereinslosen Ausdauerläufer - 99 Marathonläufe hatte er bereits bei anderen Wettbewerben zurückgelegt. "Den 100. Marathon wollte ich natürlich in Witten laufen und - ich bin begeistert, eine tolle Strecke und eine gelungene Veranstaltung", freute sich der Wittener. Der PV-Triathlon Witten schenkte ihm zu seinem Jubiläumslauf die Mitgliedschaft für ein Jahr und Richie Szlachta nahm das Geschenk gerne an, nachdem er als 2. M60 in 3:59:17 Std. ins Ziel gelaufen war.
Der Jugend ihren Lauf lassen wollte auch Marc de Vol aus der Nähe von Frankfurt. Bei seinem zweiten gemeinsamen Start mit Tochter Viktoria beim Ruhrtal-Marathon lief in diesem Jahr Tochter Viktoria vor ihrem Vater Marc in 3:59:34 Std. über die Ziellinie. "Kein Problem, ich freue mich jedes Mal, nach Witten zu kommen und mit Viktoria zusammen den Marathon zu laufen", meint Marc de Vol, der lange mit seiner Familie in Annen gewohnt hatte.
Über die Halbmarathon-Distanz lief Raphael Gösmann (TTW) als schnellster Läufer in 1:24:18 Std. vor Frank Pazdyka (TGH Wetter) in 1:24:53 Std. und Richard Fänger (TV-Volmarstein) in 1:35:30 Std. ins Ziel. Der Sieg bei den Frauen nach 21,1 km ging an Deianira Göring (Bosch Rexroth Witten) mit einer Zeit von 1:33:53 Std. Ihr folgten Ann-Christin Koring (TTW) in 1:35:54 Std. und Tatjana Kortmann (TTW) in 1:37:19 Std.
Weitere Wittener Erfolge M40: 2. Alexander Königschulte (oV/1:28:57 Std.), M45: 3. Dirk Schäfer (PV/1:30:42 Std.), M50 2. Michael Noga (TTW/1:35:34 Std.), M60: 2. Uli Sauer (LT Witten-Stockum/1:38:52 Std.).
W35: 2. Alexandra Galonska (Team Handwerk Ruhr/1:49:21 Std.), W40: 2. Silke Wienforth (PV/1:57:33 Std.), W45: 1. Antje Simone Strate (Stadtwerke Witten/1:55:43 Std.), W50: 1. Heidi Schulz (TTW/1:52:30 Std.),
Souveräner Erfolg für David Schönherr über 10 km. Der PVler, vor zwei Wochen noch mit persönlicher Bestzeit von 2:31:16 Stunden beim Berlin-Marathon unterwegs, gewann mit großem Vorsprung den Wettbewerb über 10 km in 33:54 min. Zweiter wurde Karl-Heinz Baumann (oV) in 37:45 min. vor Christian Dante (BSG Novitas Witten) in 37:53 min. Bei den Frauen überzeugte Kathrin Ernst (TTW) mit einer Zeit von 42:50 min. vor Nicole Albrecht (Laufschneckchen) in 46:43 min. und Tanja Bredt (oV) in 47:19 min.
Weitere Wittener Ergebnisse M30: 1. Sven Bock (DEW/40:46 min.), M35: 2. Markus Nowacki (DEW/45:53 min.), M40: 2. Kai Prunte (TTW/40:14 min.), M45: 3. Thomas Kwaschik (DEW/47:34 min.), M60: 2. Burghardt Albrecht (TTW/59:22 min.), M65: 1. Lothar Niemann (PV/54:24 min.), M75: 1. Bruno Brahmann (PV/58:54 min.). U20: 1. Elias Koch (Hardenstein Gesamtschule/49:51 min.), 2. Leon Schalk (Hardenstein Gesamtschule 58:16 min.
W35: 1.Bettina Gräft (TEW/50:35 min.), 2. Stephanie Oberschelp (Team Handwerk-Ruhr/51:02 min.), W45: 3. Eva-Maria Anhorn (PV/1:02 Std.), W50: 1. Gabi Thiem-Müller (PV/49:40 min.), 3. Bärbel Engbert (Lohmann-Team/53:13 Std.), 2. Christel Dix (Team Handwerk-Witten/56:34 min.), 3. Claudia Riesenfeld (Laufen-in-Witten/1:01 Std.), W60 1. Irmhild Tiedtke (DEW/1:04 Std.), 2. Irmgard Friedeheim (Ruhrpumpen/1:12 Std.), 3. Monika Wagner (Lohmann-Team/1:26 Std.), W65: 1. Ingelore Köster (PV/1:01 Std.), W70 Monika Knufinke (PV/58:54 Std.), U20: 3. Lorena Göbel (Lohmann-Team/1:26 Std.), U18: 2. Lisa-Marie Prior (DEW/58:01 min.).
Über 10 km Nordic-Walking gewann Gerhard Billig (PV) in 53:35 min. vor Hubert Schürmann (TuS Stockum) in 54:24 min. und Ayhan Calisir (Lohmann-Team) in 1:20 Std. Bei Walkerinnen hatte Doris Weber (TUS Wengern) in 1:18 Std. die Nase knapp vorn vor Marion Backhaus (oV) in ebenfalls 1:18 Std. und Franziska Böhme in 1:20 Std.

Das Highlight nicht nur für Essener Lauffreunde, der Seerundlauf um den Baldeney, lockte auch Andreas Kapka zum Start über 14,2 km. Der Trainer des PV-Triathlon Witten holte sich mit einer Zeit von 1:03:27 Std. den 1. Platz in der M55. Andreas Kapka bereitete quasi den Weg - an gleicher Stelle wird nur ein Tag nach dem 7. Ruhrtalmarathon am 12. Oktober ein PV-Quintett mit Ralf Dix, Laura Routaboul de Brüchert-Pastor, Bettina Nick, Oliver Schoiber und Winfried Scheffler beim 51. RWE Marathon über die 42,195 Kilometer lange Strecke gehen.
Der Anreiz war zwar nicht spektakulär, aber das Ziel war gesetzt: für die Teilnahme beim Rhein-Ruhr-Marathon am 09. Juni, dem rewirpower Halbmarathon in Bochum am 01. September und dem Sparkassen Phoenix-Halbmarathon am 03. Oktober in Dortmund über jeweils 21,1 km winkte der Veranstalter des Revier-Cup mit einem besonderen Laufshirt. Neben vielen Einzelstartern nahm auch eine feste Gruppe von 10 Läuferinnen und Läufern des PV-Triathlon Witten an der Serienwertung teil. "Wir laufen von Januar bis Dezember und liefen schon Ende März mit rund 70 Läuferinnen und Läufern beim Venlo-Halbmarathon. Da das Thema 'Laufen' eh beim PV zu Hause ist, stellte der Reviercup eine gute Gelegenheit dar, die Kondition weiter zu pflegen und das Training mit den einzelnen Starts zu würzen", meint Matthias Dix, Mentor der PV-Laufgruppe.
Fröndenberg an der Ruhr lieferte am Wochenende nicht nur eine herrliche Kulisse als Austragungsort der NRW-Meisterschaft im Bergzeitfahren, sondern sorgte auch mit einer 2,7 km langen Strecke mit bis zu 12 Prozent Steigung für entsprechende Bedingungen. Wenn sich die besten Radfahrer aus NRW treffen, dürfen auch Tim und Rena Siepmann vom PV-Triathlon Witten in den Altersklassen U17 bzw. U13 als erfolgreiche Nachwuchstalente nicht fehlen. Beide konzentrieren sich zwar auf den Triathlonsport, fahren aber auch bei reinen Radrennen stets vorne mit.