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News

100 km Biel - Oliver Schoiber nur 8 min. hinter Dieter Baumann

nach 100 km im Ziel!Der große Traum ist in Erfüllung gegangen - Oliver Schoiber startete beim bekannten 100 km-Lauf in Biel - und lief nach 9 Stunden und 53 Minuten über die Ziellinie. Eine lange Zeit der intensiven Vorbereitung fand somit in der Schweiz einen  krönenden Abschluss. "Testweise hatte ich am 11. Juni einen Lauf von der Duisburg Rheinorange bis zur DRLG Station am Hengsteysee über genau 100 km absolviert, den ich in angenehmen 12:52 Std.gelaufen war. Danke an Jens Vieler von Tortour de Ruhr, der diesen Lauf organisiert hatte. Danke auch an Anke Libuda, die ein Teilstück mitgelaufen war", berichtet der Ausdauerläufer des PV-Triathlon Witten."
Danach war hauptsächlich Ausruhen angesagt. In der letzten Woche erfolgte die Anreise in die kleine Alpenstadt, essen, trinken und vor allem ausruhen - alles war auf den großen Lauf ausgerichtet. Endlich zeigte der Kalender den 17. Juni und endlich war die Wartezeit bis zum nächtlichen Start um 22 Uhr erreicht. "Ich habe unglaublich viele bekannte Ultraläufer am Start gesehen, Biel ist einfach Kult, die Stimmung fantastisch, du kannst die Energie direkt spüren", lebt Oliver Schoiber nochmal den Start nach. Leider hatte der Wettergott jedoch kein Verständnis für Ultra-Läufer, es regnete Bindfäden, starke Schauer und leichter Nieselregen wechselten sich ab und erst mit Aufgang der Sonne legte sich der Regen. "Meine Strategie war relativ einfach. Auf den ersten 20 Kilometer einen 5:30er Schnitt und dann auf 6:00 min/km reduzieren. Das ist mir auch gelungen. Du läufst auf Feldwegen von Ort zu Ort, Verpflegung und Stimmung sind fantastisch. Leider behinderte der Regen die Sicht und ich mußte schon mal die eine oder andere Pfütze mitnehmen. Egal, auch mit nassen Schuhen lässt es sich laufen", Oliver Schoiber sah die Bedingungen locker.

Bei Kilometer 58 dann der legendäre Ho-Chi-Minh Pfad - ein ca. 10 Kilometer langer schmaler Pfad durch den Wald, der wie ein Tunnel aus Bäumen wirkte. "Ich hatte Pech, ausgerechnet kurz vor diesem Abschnitt gaben  die Batterien meiner Stirnlampe auf. Die nächsten Kilometer waren im wahrsten Sinne des Wortes ein „Augen zu und durch." Zufällig überholte aber ein Staffelläufer den PVler und gab ihm dadurch eine grobe Orientierung. " Licht gab es am Ende des Pfades wieder durch die Begleitfahrräder.

Mit dem ersten Tageslicht hörte endlich der Regen auf. "Eine Erinnerung habe ich vor allem für das Stück ab Kilometer 68, die Strecke stieg nochmals über 10 km an, getoppt nur noch von einem steilen schmerzhaften Stück kurz vor dem Ziel, das mich zwei Minuten meiner Planzeit kostete. Danach ging es nur noch bergab und ich konnte meinen „Vorsprung“ wieder auf 10 Minuten erhöhen.

Das letzte Teilstück erinnerte sehr an den Ruhrtalradweg. Die Zuschauer wurden wieder mehr und der Wittener konnte das Ziel schon „spüren“. Oliver Schoiber mobilisierte nochmal die letzten Kräfte und zerrte von seinem Vorsprung.  "Der Zieleinlauf - einfach unbeschreiblich. Die Nacht der Nächte werde ich in äußerst guter Erinnerung behalten!"  Die Uhr blieb für Oliver Schoiber bei 9:53 Std. stehen - selbst der ehemalige Europameister Dieter Baumann war nur acht Minuten schneller.

Geschwister Anke Libuda und Elke Gerlach platzieren sich beim Swim & Run in Köln

Während sich die Liga-Damen des PV-Triathlon Witten in Kamen achtbar schlugen, griffen Gerald Petri und die Geschwister Anke Libuda und Elke Gerlach beim 4. Swim and Run in Köln aktiv ins Geschehen ein.

Gerald Petri startete über die Volksdistanz (1 Kilometer schwimmen/7 Km laufen) und entstieg nach 15:13 Min. als Achter dem Wasser. Beim Laufen konnte sich der PVler noch auf den 5. Gesamtplatz vorschieben und wurde bei der anschließenden Siegerehrung als Dritter der M40 mit einer Gesamtzeit von 45:52 Min geehrt.

Elke Gerlach und Anke LibudaElke Gerlach und Anke Libuda hatten dagegen für die Langdistanz (4 km schwimmen und 21 km laufen) gemeldet. Die lange Schwimmdistanz machte es erforderlich, dass die beiden PVerlinnen zweimal die komplette Ruderstrecke durchschwimmen mußten. "Elke kam dabei 2 Sekunden hinter der Führenden nach 1:04:06 Std. als Zweite aus dem Wasser. Ich hatte in letzter Zeit überwiegend das Laufen trainiert und war deshalb total froh, schon nach 1:04:29 Std. gleich als Dritte zu folgen", berichtet Anke Libuda. Die 21 km lange Laufstrecke umfaßte drei Runden um den Fühlinger See. Die Teilnehmer waren unterwegs Sonne, Wolken, Wind und Regen, die sich abwechselten, ausgesetzt. Anke Libuda berichtet weiter: "Nach 2,5 Kilometern war ich auf Elke aufgelaufen. Gleich danach wurden wir von der bis dato Viertplazierten und späteren Siegerin Nicole Scholz vom SSF Bonn überholt. Elke und mir gelang es im weiteren Rennverlauf aber, die vor uns laufende schnellste Schwimmerin einzuholen und zu überholen, so dass wir am Ende als Zweite und Dritte ins Ziel liefen." In 2:52:06 Std. belegte Anke Libuda den zweiten AK Platz in der W30 und die 'kleine Schwester' Elke Gerlach gewann in 2:55:44 Std. die AK W20.

AVU...PV-Triathlon Athleten siegen dreifach beim Indeland – Triathlon

Christian Thomas, Sven Bergner, Oliver Strankmann und Linda KlaukeVier Athleten des AVU…PV Triathlon Teams nutzten das bundesligafreie Wochenende um beim Indeland – Triathlon in Aldenhoven bei Jülich weiter an der Form für das anstehenden schwere Bundesligarennen in Schliersee Anfang Juli zu feilen. So gingen Linde Klauke, Sven Bergner und Christian Thomas über die klassische olympische Distanz an den Start, während Oliver Strankmann die doppelte Distanz, die Mitteldistanz, in Angriff nahm.

Letzterer feierte einen mit knapp vier Minuten einen deutlichen Start – Ziel Sieg. Bereits beim Schwimmen zeigte der ehemalige Leistungsschwimmer, dass der Sieg an diesem Tage nur über ihn gehen konnte. Beim Radfahren drückte der Bundesligastarter weiter aufs Tempo und vergrößerte mit der ebenfalls schnellsten Radzeit seinen Vorsprung, so dass ihm die zweitschnellste Laufzeit zu dem sicheren Sieg reichte. In ebenfalls bestehender Form zeigten sich die Starter über die olympische Distanz. „Bereits beim Schwimmen habe ich mich deutlich absetzten können“, berichtet Linda Klauke, die mit über drei Minuten Vorsprung aufs Rad wechselte und dort ihren Vorsprung mit der zweitschnellsten Radzeit ausbaute, bevor ihr der ebenso zweitschnellste Laufsplit zum Gesamtsieg in exakt 2:35 Stunden reichte. Die gleiche Distanz nahmen Sven Bergner und Christian Thomas in Angriff. „Beim Schwimmen haben wir gut zusammen gearbeitet und uns so einen Vorsprung erschwommen, bevor wir auf dem Rad unsere Solidargemeinschaft zu Gunsten eines vereinsinternen Duelles aufgaben“, berichtet Sven Bergner mit einem Schmunzeln. Auf der 44 km langen Radstrecke übernahm Christian Thomas dann zunächst die Führung und legte  und setzte seinen Vereins- und Trainingspartner ordentlich unter Druck. „Beim Radfahren konnte ich nicht mit gehen. Ich sparte mir also ein paar Körner und versuchte es auf den abschließenden 10 km noch einmal“, erzählt Sven Bergner. Die Taktik sollte aufgehen. Mit der schnellsten Laufzeit konnte er Thomas noch ein- und dann überholen und in 2:10:50 Stunden siegen. Thomas folgte als sicherer Zweiter mit knapp 2 Minuten Rückstand.

„Der Wettkampf zeigt, dass unsere Form stimmt. Uns wird in Schliersee eine andere Strecke und deutlich mehr Konkurrenz erwarten, aber wir sind gerüstet, um unser Ziel: Die Wiederholung des 6. Platzes beim Auftaktwettkampf in Paderborn, in Angriff zu nehmen“, zieht Sven Bergner ein positives Fazit.

 

Kamen: Regionalliga Frauen Platz 9, Landesliga Männer trotz vieler Unbilden noch Platz 14

Frank Hunstein, Markus Dildrop, Till Pastor, Anne Wilner, Conny Dauben und Marlies SteffenBei viel Wind, Regen und kühlen Temperaturen traten die Frauen des PV-Triathlon Witten in der Regionalliga in Kamen zum ersten Wettkampf in dieser Saison an. Conny Dauben spulte routiniert ihr Können ab und belegte souverän den 5. Platz. Marlies Steffen zeigte ihr Können auf der Rad- und vor allem auf der Laufstrecke und trug mit dem 37. Platz ihren Teil zum Ergebnis bei. Anne Wilner rundete mit dem 64. Platz das Teamergebnis ab, womit der 9. Platz von 27 Mannschaften feststand. Betreuer Nils Brüchert-Pastor war zufrieden mit den einzelnen Leistungen.

Bei der Landesliga der Männer schickte der PV nach vier (!) Ausfällen letztendlich nur noch drei Starter ins Rennen, in dem auf der regennassen Strecke Frank Hunstein auch noch mit dem Rad schwer stürzte. Erfolgreiche Rückkehr jedoch für Till Pastor: nach längerer Krankheit schwamm der PVler immerhin die fünftbeste Schwimmzeit (14:15 Minuten) und konnte nach Rad und Laufen mit dem 19. Platz absolut zufrieden sein. Große Freude auch bei Markus Dildrop, der bei seinem ersten Ligaeinsatz nur sieben Sekunden und einen Platz hinter Till Pastor ins Ziel kam. Frank Hunstein beendete trotz vieler Hautabschürfungen den Wettkampf bravourös und erlangte immer noch den 72. Platz: "Im Kreisverkehr lag etwas Laub und bei dem Regen war dies dann glatt wie Schmierseife. Immerhin ist mein Rad heil geblieben." Betreuer Nils Brüchert-Pastor war zufrieden: "Unter diesen Umständen war der 14. Platz ein Erfolg."

Starke Einzelergebnisse zeigten zudem Werner Siepmann und Heike Hasenclever, die die Altersklasen der 55jähringen in 1:19 Std. bzw. 1:31 Std. gewannen. Andreas Kapka wurde Dritter in der M50 (1:24:Std.), Reinhard Böhne-Hasenclever Dritter in der M55 (1:24 Std.) und Guido Olier Zehnter der M50 (1:40 Std.). Schöner Erfolg auch für Pascal Czollmann: bei seinem ersten Start über die Olympischen Distanz wurde der PVler gleich Zweiter der AK 30 ( 2:15 Std.). Dieter Pawellek  rundete mit seinem 20. Platz in der M45 ( 2:37 Std.) das gute Abschneiden der PV-Triathleten ab.

16. Mülheimer Tengelmannlauf: PV- und TTW-Laufgruppen starten

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Halb Lauf-Witten war auf den Beinen: nachdem die beiden Laufgruppen des PV-Triathlon Witten und des TTW gemeinsam in einem Bus angereist waren, gingen sie mit insgesamt fast 60 Aktiven an den Start des 16. Tengelmann-Laufes über 1 km, 5 km und 10 km. Wie immer hatte der Veranstalter alles getan, um einen schönen Lauf auszurichten und für große Unterhaltung nach dem Lauf zu sorgen. Wenn auch der Wettergott einen wolkenverhangenen Himmel anbot, konnte der Lauf, abgesehen von einem kurzen Schauer, bei guten äußeren Bedingungen durchgeführt werden. Schnellster Wittener waren Thomas Dietz (TTW/39:26 min.) und Sandra Grass (TTW/47:00 min.), die damit auf den 5. Platz M40 bzw. 2. Platz W40 kamen. Unter die Top10 ihrer Altersklassen finishten zudem Helga Groß (PV) Zweite  W70 (56:28 min.), Barbara Kleist (PV) Dritte W60 (57:22 min.), Ricarda Denner (PV) Vierte W50 (52:47 min.), Anne Heibing (PV) Fünfte W55 (53:11 min.), Sina Seubert (TTW) Sechste WHK (47:52 min.), Christiane Roik (TTW) Sechste W45 (48:37 min.), Ursula Drozdowski (PV) Achte W55 (57:18 min.), Tina Wedig (TTW) Neunte W35 (51:35 min.) und Sabine Steinau (PV) Zehnte W45 (50:11 min.).

Meinshausen Brosch Tengelmann2011Ein besonderes Erlebnis war der 5 km-Lauf für Liane Bosch. Erst seit kurzem beim PV-Triathlon, bestritt die Läuferin in Mülheim ihren ersten 5 km-Lauf - kurzerhand begleitet von vier Vereinskameraden, die nach ihrem eigenen 10 km-Lauf 'sichergehen' wollten, dass ihre neue Vereinskameradin gut über die Runden kommt. Mentorin Brigitte Meinshausen ließ es sich nicht nehmen, Liane Bosch ihre erste Finisher-Medaille umzuhängen.

 

Die Ergebnisse des PV im Überblick:
Platz Pl.AK Name AK Netto
222 27 Otto, Hans-Peter  M50 00:47:12
291 42 Dix, Matthias  M50 00:48:35
360 54 Krawczyk, Peter  M50 00:49:51
42 10 Steinau, Sabine  W45 00:50:11
477 24 Neumann, Klaus  M55 00:52:19
76 4 Denner, Ricarda  W50 00:52:47
81 5 Heibing, Anne  W55 00:53:11
571 81 Unger, Norbert  M50 00:54:43
103 16 Müller, Melanie  W30 00:55:08
104 19 Dr. Thiem-Müller, Gabriele  W45 00:55:09
619 86 Geburek, Hans-Werner  M50 00:56:19
118 2 Gross, Helga  W70 00:56:28
125 26 Engelbrecht, Eva  W40 00:56:49
639 38 Flörecke, Frank  M55 00:57:14
132 8 Drozdowski, Ursula  W55 00:57:18
133 3 Kleist, Barbara  W60 00:57:22
149 15 Hartig, Brigitte  W50 00:58:11
674 44 Schattanik, Gerd  M55 00:58:56
676 14 Brocke, Jürgen  M65 00:59:09
160 34 Hasselberg, Andrea  W40 00:59:09
687 17 Lutter, Wilhelm  M60 01:00:00
186 34 Bertram-Schultz, Kerstin  W45 01:00:54
706 102 Grühn, Jürgen  M50 01:00:55
224 22 Seubert, Christiane  W50 01:08:14

 

 5 km

161 135 Bosch, Liane  WH 00:34:50

 

 

 

 

  1. Stadtmeisterschaft 5.000m
  2. Ausblick auf das Wochenende:
  3. Witten - Venlo - Witten: 225 Radkilometer
  4. PV überzeugt auch in DO-Kirchlinde

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Sonstiges Beitragsanzahl:  253

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Radfahren Beitragsanzahl:  112

1.Bundesliga Beitragsanzahl:  132

Ruhrtal Marathon Beitragsanzahl:  14

Störung Beitragsanzahl:  2

Kinderduahlon Beitragsanzahl:  3

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