Frank Blasey schafft ersten Mittel-Triathlon!
Die "Challenge Kraichgau" im nördlichen Landkreis Karlsruhe hatte sich Frank Blasey für seinen ersten Start über eine Mitteldistanz ausgesucht. Dass der erste Mitteltriathlon nicht nur von der Streckenlänge her, sondern auch von der Topographie eine besondere Herausforderung darstellen würde, ließ sich schon vom Namen her ableiten: die Region bezeichnet sich aufgrund der welligen Landschaft auch als "Land der 1.000 Hügel".
Um 9:45 Uhr war der Schwimmstart über 1,9km, die Frank in 40:38 min im Hardtsee der Gemeinde Ubstadt-Weiher absolvierte. Die folgenden - mit über 1000 Höhenmeter anspruchsvollen - 90km auf dem Rad über die voll gesperrte, sehr schöne Radstecke durch den hügeligen Kraichgau spulte Frank in 2:53:24 Std. runter. Zu guter Letzt mussten in Bad-Schönborn drei Laufrunden absolviert werden, um die ausstehende 21 km zu absolvieren. Für diesen Halbmarathon brauchte Frank nochmal 1:46:43 Std. und kam mit den beiden Wechselzeiten (3:14 + 2:35 min) auf eine Gesamtzeit von 5:26:32 Std. und auf Platz 704 von 1.342 Startern sowie auf den 153. AK-Platz M40 von 285 Gleichaltrigen).
Kommentar von Frank: "Sehr schöne Veranstaltung mit gutem Rahmenprogramm. Gute Gelegenheit, einmal den Topstars der Triathlonszene wie Andreas Raelert , Sebastian Kienle und, Normann Stadler einmal ganz nah zu kommen." Auch die nächsten Pläne stehen schon fest: "Ich werde die Seniorenmannschaft des PV-Triathlon bei drei Ligawettkämpfen unterstützen, beim erstmalig ausgetragenen T3-Triathlon in Düsseldorf (u.a. wird hierbei auch die Deutsche Meisterschaft für Altersklassen ausgetragen und abschließend die Saison mit der nächsten Mitteldistanz in Köln am 04.09.11 beenden." Wir drücken die Daumen!

Die PV-Damen hatten sich viel vorgenommen, zumal sie nach Platz 12 in Gladbeck in Harsewinkel in Bestbesetzung an den Start gehen konnten. Heidi Schwarz setzte auch gleich beim Schwimmen das erste Ausrufezeichen: mit der besten Zeit (14:49 min.) verließ sie fünf Sekunden vor Melanie Kroniger (Tri-Team Hagen) das Wasser, spulte die 40 km auf dem Rad in 1:12 Std. als 21. runter und lief mit der viertschnellsten Zeit über 10 km (40:43) als Fünfte über die Ziellinie. Die Uhr blieb für Heidi Schwarz bei 2:07:58 Std. stehen. Conny Dauben folgte mit einer Gesamtzeit von 2:15:40 Std. als 16. im 54 Teilnehmer starken Feld, mußte allerdings eine Zeitstrafe von vier Minuten verkraften. Eine Sekunde hinter ihrer Vereinskameradin lief Marietta Hermann mit einer sehr soliden Schwimm-, Rad- und Laufleistung ins Ziel. "Conny wäre aufgrund ihrer furiosen Radzeit eigentlich als 10. ins Ziel gekommen. Dies warf uns vom ursprünglichen zweiten Mannschaftsplatz auf den dritten zurück. Trotzdem sind wir mit Platz 3 sehr zufrieden. Unsere Mannschaft hat eine super Leistung hingelegt und alle Erwartungen erfüllt", faßt Betreuer Nils Brüchert-Pastor den Wettkampf zusammen. Nächster Start ist am 08. August in Sassenberg.
In Bestbesetzung werden die Damen des PV-Triathlon Witten am kommenden Sonntag an den zweiten Start der NRW-Liga gehen. "Vor 14 Tagen hatten wir es in Gladbeck mit Platz 13 nicht geschafft, unter die Top10 zu kommen, aber dieses Mal bin ich optimistisch. Sabine Mollus hat sich gesund zurückgemeldet, so dass wir mit ihr, Conny Dauben und Heidi Schwarz unser stärkstes Team an den Start schicken", freut sich Betreuerin Anke Libuda. In Harsewinkel geht es über die Olympische Distanz mit 1 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. "Ich hoffe, wir können diesmal eine einstellige Platzierung erreichen und uns damit auch in der Gesamtwertung verbessern", schätzt Anke Libuda die Chancen ihrer 'Mädels' ein.
Bei hervorragendem Wetter begingen 43 Starter des PV-Triathlon Witten den Vatertag sportlich: statt mit Bollerwagen nahmen die PVler an der traditionellen Vatertags-RTF des RSC Rühr-Süd Witten teil. Auf den wieder sehr gut ausgewählten und ausgeschilderten Strecken starteten die PVler ab der Husemannhalle im Feld von insgesamt 650 Teilnehmern über 41 km, 71 km, 111 km und 151 km. Im Ziel warteten gleich mehrere Pokale: der PV-Triathlon war als zweitgrößte Gruppe am Start und stellte mit den Familien Pastor und Pitschak die zwei größten Familien. Aller guten Dinge waren auch für den PV auf Vatertag drei: Hanna Rose erhielt als jüngste Teilnehmerin ebenfalls einen Pokal.