AVU...PV Triathlon Team startet erfolgreich in die Bundesligasaison
Gleich an zwei Tagen mussten die Triathleten der 1. Bundesliga am vergangenen Wochenende an den Start um im ersten von vier Wettkämpfen die Plätze untereinander zu vergeben. Im dritten Jahr erneut mit einem Damen- und einem Herrenteam am Start war auch das AVU…PV Triathlon Team – und dies äußerst erfolgreich. „Wir konnten mit beiden Mannschaften unsere Erwartungen mit Platz 6 bei den Herren und Platz 5 bei den Damen mehr als erfüllen“, kommentiert Matthias Bergner die Ergebnisse.

Doch der Reihe nach:
Am Samstag stand mit dem Grand-Prix Rennen die Sprintfähigkeit der Athleten im Vordergrund. Über 250 m Schwimmen, 5 km Radfahren und 2,5 km Laufen sollten Startabstände für den Sonntag ermittelt werden. Wie eng es dabei zu ging, zeigt, dass am Sonntag bereits innerhalb der ersten 2 Minuten 40 Athleten auf die Strecke geschickt wurden. Darunter auch alle Herren der AVU…PV Triathlon Teams. Die Plätze 18 (Oliver Strankmann), 22 (Sven Bergner), 25 (Christian Thomas), 31 (Stefan Zelle) und 42 (Jens Bödecker) bedeuteten eine gute Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen über die klassische Sprintdistanz von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.
„Auf unserer Bahn war leider ein deutlich langsamerer Schwimmer. So musste ich bald eine Lücke zu schwimmen. Das kostete Kraft und die anderthalb Längen zu Olli waren dennoch zu viel um den Anschluss beim Wechsel herstellen zu können“, beschreibt Sven Bergner den Rennbeginn. Dieser sollte entscheidend sein. Während sein Teamkollege Strankmann vorne im Windschatten mitfahren konnte, musste Bergner auf die nächste Radgruppe warten. Darin auch Stefan Zelle und Christian Thomas. Letzterer erwischte starke Beine und konnte den Anschluss an die vordere Gruppe mit der fünftschnellsten Radzeit noch herstellen. Mit guten Laufzeiten sicherten sich die Herren so die Platzierungen 18 (Strankmann), 25 (Thomas), 27 (Bergner), 29 (Zelle) und 33 (Bödecker). „Fast alle haben ihre Platzierung bestätigen oder verbessern können. Wirklich toll“, freut sich Bergner über die Leistung seiner Athleten. Mit Platz 6 kann der Teamleiter zufrieden sein: Ziel war ein Mittelfeldplatz, im Idealfall Platz 6.
Ebenfalls Verbesserungen konnten die Damen am zweiten Renntag erzielen. In der Besetzung Linda Klauke (Grand Prix: 15. Platz, Verfolgungsrennen: 13.), Heidi Schwartz (Grand Prix: 17. Platz, Verfolgungsrennen: 19.), Desiree Elting (Grand Prix: 20. Platz, Verfolgungsrennen: 15. ) und Lea Erlemann (Grand Prix: 26. Platz, Verfolgungsrennen: 24.) erreichte das AVU…PV Triathlon Team den 6. Platz. „Wir konnten fast alle unsere Platzierungen verbessern und so vom 6. auf den 5. Platz springen“, freut sich Linda Klauke über das gute Ergebnis. Klauke machte sich mit dem besten Einzelresultat des AVU…PV Triathlon Teams so selbst ein Geschenk: Die Studentin hatte am Rennsonntag Geburtstag. Einen weiteren Grund gab es dann noch zum Feiern: „Desiree und Heidi haben in Paderborn ihr Debüt in der Triathlonbundesliga gefeiert und das mit tollen Ergebnissen“, ist Matthias Bergner glücklich über das Abschneiden der Neuzugänge.
Nach diesem gelungenen Einstieg über die Sprintdistanz müssen die Athleten des AVU…PV Triathlon Teams aber schon bald umdenken: Das nächste Rennen findet am 2. Juli in Schliersee statt. „Dort erwartet uns eine mehr als doppelt so lange Renndauer und eine ausgesprochen anspruchsvolle Strecke“, weiß auch Teamleiter Matthias Bergner.

Nicht weit mußte das Team des PV-Triathlon Witten für den ersten Wettkampf der Saison 2011 der Landesliga Mitte fahren. Gastgeber des Auftaktwettkampfes war das sauerländische Herschied. "Nachdem wir in den beiden vorigen Jahren jeweils nur knapp den Aufstieg in die Verbandsliga verpaßt hatten, wollen wir es in diesem Jahr schaffen. Wir haben dazu wieder ein starkes Team aus den eigenen Reihen aufgestellt, das sich sowohl aus „alten Haudegen“, wie auch aus starken Nachwuchstriathleten zusammensetzt", gab Ligabetreuer Nils Brüchert-Pastor vor dem Wettkampf die Richtung vor. Sebastian Fiebich, Uwe Bandmann, Leo Nelle und Nils Bergner bildeten das PV-Team, das gegen 96 andere Athleten aus 24 Vereinen an den Start ging. Kurz und anspruchsvoll waren die ausgeschriebenen Distanzen über 500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 Km Laufen. Für Leo Nelle und Nils Bergner ging die Schwimmdistanz sogar über 550 m - die Schiedsrichter schickten beide nach den vorgeschriebenen 500 m auf eine weitere Runde. Beide versuchten sich auf der bergigen, selektiven Radstrecke und der Laufstrecke wieder nach vorne zu kämpfen, was vor allem Nachwuchsmann Leo Nelle mit dem 9. Platz sehr gut gelang. Noch weiter vorne finishte Uwe Bandmann: in seiner ersten Triathlonsaison lief der PVler sogar als Dritter auf einem Treppchenplatz ein. Nils Bergner und Sebastian Fiebich trugen mit Platz 36 und 61 zum Gesamtplatz 5 bei.
Schnellster über 42,195 km war Wilfried Leonhard. Auf dem Weg zu seinem 50. Marathon war der PVler inzwischen zum achten Mal in Duisburg am Start: "Im Gegensatz zum Düsseldorf Marathon liefen wir heute unter annehmbaren Temperaturen. Der Einlauf im Stadium ist auch beim achten Mal noch immer etwas besonderes", so Wilfried Leonhard. Der Ausdauerläufer blieb sogar unter der 3:30 Std.-Grenze und erreichte das Ziel nach genau 3:27:46 Std. als 23. der M50. Thomas Mankiewicz folgte mit einer Zeit von 4:27:41 Std. als 66. der M35. Über die Halbmarathondistanz liefen Anne-Lena Engste 2:26 Std. und Achim und Marion Schürmann 2:27 Std.
In Vorlage gingen drei Nachwuchs-Athleten des PV, die allesamt mit Treppchenplätzen heimkehrten: Hanna Rose startete über 1,1 km und lief als Zweite nach 4:25 min. der mit 44 Mädchen besetzten Altersgruppe W9 über die Zielline. Über 2000 m ging Rena Siepmann an den Start des 89 Teilnehmerinnen starken Feldes der Jahrgänge 2001 - 1996. 8:06 min. später hatte Rena Siepmann das Ziel als Erste der W10 und Achte gesamt erreicht. Ihr stand Lars Rose in Nichts nach: in der vergleichbaren Gruppe der Schüler stand der Nachwuchsathlet des PV ebenfalls als Sieger der M10 und Zweiter im 47köpfigen Gesamtfeld mit einer Zeit von 7:22 min. ganz oben auf dem Treppchen.
Überraschend für die PV-Teilnehmern jedoch, dass die vermutet flache Strecke in Oelde in Wirklichkeit als "selektiv" einzuordnen war, also einige Steigungen beinhaltete. Überraschend war auch, dass eine große Gruppe Schlachtenbummler des PV-Triathlon ihre Neu-Triathleten nach Leibeskräften anfeuerten: "Es war der Wahnsinn, so viel Unterstützung aus der mitgereisten Läufergruppe, damit hatten wir alle nicht gerechnet. Der PV ist ein toller Verein. Flame in Oelde!", freute sich Hans-Peter Otto über den Beistand. Neben den Anfängern startete aber auch eine Reihe Routiniers, von denen Marcus Ziemann als schnellster PVler nach 1:05:13 min. als 6. M35 und 30. gesamt ins Ziel lief. Pascal Czollmann und Dieter Pawellek folgten in 1:13 Std., Trainer Andreas Kapka in 1:14 Std., Stefan Reissland und Frieder Hein in 1:15 Std. Heike Hasenclever erkämpfte sich mit einer Zeit von genau 1:21:00 Std. den zweiten Platz in der W55. Es folgten Jens Ludwig und Bernd Arling (1:22 Std.), Hans-Peter Otto und Eva Engelbrecht (1:24 Std.), Birgit Jäger (1:25 Std.), Roland Hasselberg (1:29 Std.), Judith Hemmen (1:31 Std.) und Manon Stachorra (1:39 Std.). Die Staffel mit Angela Unger, Gerald Petri und Brigitte Hartig freute sich nach einer Gesamtzeit von 1:13:43 Std. über den 17. Platz. Ein weiterer Treppchenplatz ging an Yanick Hermann in der Männlichen Jugend A: über 200 m Schwimmen, 5 km Rad und 1 km kam erst der Nachwuchs-PVler nach 18:58 min. als Dritter seiner Altersklasse ins Ziel.
, da ich mich gut fühlte und noch ein bisschen zulegen wollte. Es ging im steten Wechsel auf und ab und bei Kilometer 62,8 erreichten wir mit der „Plänckners Aussicht“ auf 973 Metern den höchsten Punkt der Strecke. Von da an ging es fast nur noch bergab bis zum 711 Meter hoch gelegenen Zielort Schmiedefeld. Ich hatte noch Kraft, das Tempo hochzuhalten. Die letzen 200 Meter laufen die Teilnehmer durch ein unglaubliches Spalier von Zuschauern und alle Schmerzen sind vergessen." Anke Libuda war nach 7:51:03 Stunden - überglücklich - als 39. der Gesamtwertung und 7. der W30 ins Ziel „getragen“ worden. Das begeisterte Fazit: "Ein Superlauf. Toll organisiert, super nette Mitläufer und eine unglaubliche After-Run Party. Es war bestimmt nicht meine letzte Teilnahme!"