Westfälische Crosslaufmeisterschaften: Sven Bergner Dritter
Erstmals startete Sven Bergner aus dem AVU PV-Triathlon Witten-Team bei den westfälischen Crosslaufmeisterschaften in Lüchtringen und brachte den dritten Platz mit nach Hause. "Es war auch das erste Mal, dass ich an einer Meisterschaft im Laufbereich teilgenommen habe", berichtet der Bundesligastarter des PV-Triathlon, der normalerweise vor dem Laufen erstmal schwimmt und auf dem Rad fährt. Der Wettkampf paßte auch zeitlich, wie der Sportstudent berichtet: "Am Mittwoch stand für mich noch eine Lauf-Leistungdiagnostik auf dem Trainingsplan. Die Auswertung zeigte, dass wir in den letzten 8 Wochen des Trainings alles richtig gemacht hatten."
Das Thermometer zeigte bei der Ankunft in Lüchtringen/Kreis Höxter -4 Grad, so dass Sven Bergner ausnahmsweise sogar auf die kurze Hose verzichtete und an den Füßen sogar Spikes für die 9200 m lange Strecke, aufgeteilt auf sieben Runden, trug. "Nach der ersten Runde kamen mir schon Zweifel, wie ich überhaupt die Strecke schaffen sollte, da sich meine Waden durch den gefrorenen Boden und die ungewohnten Spikes schmerzlich bemerkbar machten." Sven Bergner setzte sich im weiterem Rennverlauf taktisch an die zweite oder dritte Position in seiner Gruppe. In der fünften Runde stellte der PVler fest, dass sich seine Beine - bis auf die Waden - noch recht gut anfühlten, forcierte anschließend sogar das Tempo und verkürzte so den Abstand zur nächsten Gruppe. "500 Meter vor dem Ziel ging es dann richtig zur Sache, der Zielsprint forderte alle bis aufs Letzte!" Sven Bergner lief nach 35:11 min. über die Zielline und holte für sein AVU PV-Triathlon-Team den dritten Platz der Hauptklasse. Sein Fazit: "Wir sind auf den richtigen Weg für die neue Saison 2011!"
Erste Plätze in Bertlich über 5km und Marathon
Das Laufen wurde am vergangenen Wochenende auch bei den Straßenläufen in Bertlich groß geschrieben. Auch hier stachen Läufer/innen des PV-Triathlon Witten mit sehr guten Leistungen hervor: Über 5 km schenkten sich Pascal Czollmann und Marcus Dildrop nichts und liefen als Zweiter bzw. Dritter
des Gesamteinlaufs nach 17:44 min. bzw. 17:54 min. durchs Ziel. Beide standen anschließend als Sieger ihrer Altersklassen ganz oben auf dem Treppchen. Die Königsdisziplin wählte dagegen Anke Libuda. Über die Marathondistanz von 42,195 km gewann die PVlerin ihre Altersklasse souverän in einer Zeit von 3:44:27 Std. "Der Marathon war nach dem 6 Std.-Lauf vor zwei Wochen schon ganz schön hart. Ab Kilometer 25 habe ich mich schön gequält, bin aber mit meiner Zeit von knapp unter 3:45 total zufrieden", zieht die PV-Triathletin eine positive Bilanz. Das gute Abschneiden der Aktiven des PV-Triathlon rundete Uwe Bandmann beim August-Blumensaat-Lauf am Baldeney-See mit einer Zeit 38:39 min. und dem 9. Platz der M40 ab.

Top-Bedingungen für einen ironman im November? Dafür muss ein Triathlet schon weit reisen, jedoch ohne dadurch wettermäßig auf der sicheren Seite zu sein. Dies mußte auch Marcus Ziemann vom PV-Triathlon Witten feststellen. Nach zwei schweren gesundheitlichen Schlägen hatte sich der Ausdauersportler den ironman in Arizona zum Ziel gesetzt: "Mir blieben leider nur fünf Wochen zur Vorbereitung, so dass das Finishen klar im Vordergrund stand, wenn das Ziel überhaupt zu erreichen war." Die fünf Wochen plante Marcus Ziemann bis zur letzten Minute, um Training, Regeneration und das normale Leben unter einen Hut zu kriegen. Als Hawaii-ironman 2009 konnte er dabei auf eine gehörige Erfahrung zurückgreifen. Doch die erhofften Wetterbedingungen trafen nicht ein: "Die Woche vor dem Wettkampf herrschten hier Top Bedingungen mit warmen Temperaturen. Beim Wettkampf selbst wurde es für die 2800 Teilnehmer jedoch schwer. Eine Wassertemperatur von nur 16,1 Grad im Tempe Town Lake machten das Schwimmen zum Kraftakt." Marcus Ziemann hatte erst nach 1:13 Std. wieder trockenen Boden unter den Füßen, Kälte, Regen und vor allem Sturm machten die anschließenden 180 km auf dem Rad äußerst ungemütlich. Trotzdem konnte Marcus Ziemann mit einer Radzeit von 5:40 Std. viele Plätze gutmachen. "Der Marathon wurde dann nach 7 km zur Tortour und an Laufen war nicht mehr zu denken. Da aber nach den gesundheitlichen Rückschlägen eh nur das Finishen im Vordergrund stand, machte ich aus der Not eine Tugend und walkte den Rest gesund und glücklich ins Ziel - die Uhr blieb nach 13 Stunden und 29 Minuten für mich stehen."
von der Jahrhunderthalle in Bochum zur Zeche Zollverein in Essen. "Letztes Jahr hatten wir noch Temperaturen von minus 11 Grad", erinnerte sich Laufmentorin Christiane Seubert. Fast 60 Läuferinnen und Läufer nahmen die rund 17 km lange Strecke über die Erzbergtrasse unter ihre Füße. "Traditionell begleitete Harry Olschewski die einzelnen Wohlfühl-Tempo-Gruppen auf den letzten Metern auf dem Fahrrad und spielte zum Einzug auf das Gelände der Zeche Zollverein über Lautsprecher den "Radetzky-Marsch".
Eine lange und erfolgreiche Saison liegt wieder hinter den Athleten des PV-Triathlon Witten - mittlerweile starten im Erwachsenenbereich 50 Triatletinnen und Triathleten insgesamt acht Ligen, die der PVT aufstellt, und absolvieren dabei 40 Wettkämpfe. Grund genug, die Saison gemeinsam ausklingen zu lassen.
worden. Erklärtes Etappen-Ziel der Gruppe ist der 20. Wittener Weihnachtslauf am 12. Dezember 2010. "Engelchen" Anne Heibing - mit Bettina Nick im letzten Jahr an der Seite von Weihnachtsmann Uli Sauer und zwei "Weihnachtskerzen" beim 19. Weihnachtslauf am Start - wird die Anfängergruppe mit Heike Schul zusammen "in weihnachtlicher Verkleidung" über die Distanz von 4,8 km führen (Start 10:50 Uhr - der 9,6 km-Lauf startet um 11:30 Uhr). Ein Foto des letztjährigen Weihnachtslaufs ziert heute die Titelseite von Witten aktuell (siehe Anlage). "Danach starten wir beim Silvesterlauf von Ampen nach Soest über 5 km", blickt Heike Schul voraus.