Intensiv-Schwimmkurs für Erwachsene startet am 17. November

Witten hat mit dem PV-Triathlon Witten und dem Triathlon TEAM TG Witten zwei starke Triathlonvereine. Seit 2 Jahren kooperieren der PVT und der TTW bereits erfolgreich im Kinder-und Jugendbereich. Nun planen beide Vereine den gesamten Liga Betrieb von der Landes- bis zur 1. Bundesliga mit gemeinsamen Mannschaften zu bestreiten.
„Wir stärken unsere Mannschaften in allen Ligabereichen und können durch die gebündelten Kräfte Witten auch in einer immer anspruchsvolleren Bundesliga, als eine Triathlon-Hochburg noch deutlicher herausstellen“, sagen unisono die beiden Vorsitzenden Jobst Pastor und Thomas Fehrs. Das gesetzte Ziel für die 1. Bundesliga heißt gutes Mittelfeld. „Wir wollen in Zukunft im wesentlichen auf Athleten aus Witten und der Region für unsere Mannschaften zurückgreifen“ so Thomas Fehrs, „und mit unserem gemeinsamen Konzept dem eigenen Nachwuchs attraktive sportliche Perspektiven bieten und die Athleten so an Witten binden.“ ergänzt Jobst Pastor. Einig sind sich beide das mittelfristig eine Top 5 Platzierung angestrebt wird.
Die neuen Mannschaften starten als „Triathlon Witten“ bzw. in allen Ligen unterhalb der NRW-Liga als „SG Triathlon Witten“.
Laufen wurde beim PV-Triathlon Witten auch am letzten Wochenende im Oktober wieder groß geschrieben. Bevorzugte und zugleich herausfordernde Ziele waren der Röntgenlauf in Remscheid und der Frankfurter Marathon.
Bei der Wahl zwischen Ultralauf, Marathon und Halbmarathon in Remscheid lag es auf der Hand, dass sich Andreas Giersberg für den Ultralauf über 63 km entscheiden würde. Der Rundweg erhielt seinen Namen aus Anlass des 150. Geburtstages von Wilhelm Conrad Röntgen. An der Strecke lagen viele alte Bergische Fachwerkhäuser, der Weg führte unter der Müngstener Brücke, der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands, hindurch, vorbei am mittelalterlichen Schloss Burg hin zur Eschbachtalsperre, der ältesten Trinkwassertalsperre Deutschlands.
Neben der eineinhalbfachen Marathondistanz von insgesamt 63 km waren auch Höhenunterschiede von insgesamt 860 Höhenmeter zu bewältigen. Allerdings schien der Start für alle Teilnehmer gefährdet, bekanntlich war ja das Orkantief "Herwart" über Deutschland gezogen und hatte den Bahnverkehr gestoppt - nicht aber den Röntgenlauf. Petrus spielte mit und so konnten die Teilnehmer sogar bei Sonne, wenig Wind und nur zwei kleinen Schauer den streckenweise matschigen Röntgenweg unter ihre Füße nehmen. Andreas Giersberg lief den Ultralauf im Mittel mit 6:25 min./km und schloss ihn schließlich nach 6:44:19 Std. auf Platz 13 der M50 ab.
Uli Pfalz "rundete" über die Marathondistanz: der passionierte Läufer lief in Remscheid zum 30. Mal über den Zielstrich eines Marathon. Bei seinem 21. Wettkampf in diesem Jahr und dem vierten Marathon (nach Bertlich, Ruhrtalmarathon Witten und Amsterdam) innerhalb von fünf Wochen finishte der PVler zusammen mit seinem Vereinskameraden Sven Marks in einer Zeit von 4:52 Std.
Über die Halbmarathondistanz finishte Hans-Peter Otto nach 2:11 Std. Premiere für Caro Schütz und Stefan Westhues: die beiden PVler walkten erstmals einen Halbmarathon und waren nach 3:21 Std. im Ziel.
David Schönherr läuft zweitschnellsten Marathon seines Lebens
Über die 42,195 km des Frankfurt-Marathon wollte Ausnahmeläufer David Schönherr seine Bestzeit von 2:26 Stunden knacken. Am Ende zeigte die Uhr zwar eine Zeit von 2:27:05 Std. an, aber David Schönherr war nicht enttäuscht: "Noch im August, nach meiner Achillissehnenverletzung, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Auch die Bedingungen waren heute alles andere als optimal. Aber Ich habe mich bis zum Schluss gut und stark gefühlt und es wäre soviel mehr drin gewesen... nur die linke Wade hatte etwas dagegen. Ich konnte auf den letzten 5km das linke Bein einfach nicht mehr richtig belasten und bin leider dadurch immer langsamer geworden. Jetzt freue ich mich erstmal auf die Saisonpause." Mit seiner Zeit finishte der superschnelle PV-Läufer als 49. von 8773 Läufern.
Der erste Sonntag im November garantiert von vornherein nicht für das beste Laufwetter. Nach nächtlichen Regenschauern drohte darum auch die 45. Auflage des Herbstwaldlaufes in Bottrop im Regen zu versinken. Petrus hatte jedoch ein Einsehen und schloss kurz nach dem Start der 50 km-Läufer/innen die himmlischen Schleusen.
Dennoch fand der Lauf durch die herbstlich geprägten Wälder im Einzugsbereich der letzten aktiven Zeche Deutschlands "Prosper Haniel" mit 2.165 Starter/innen großen Zuspruch. Unter ihnen ein Dutzend Läufer/innen vom PV-Triathlon Witten, das in allen Distanzen von 6,8 km, 10 km, 25 km und 50 km vertreten war.
Bereits um 9 Uhr nahmen Andreas Giersberg und Steffi Meckel die 50 km unter ihre Füße. Zwei Runden á 25 km waren zu absolvieren, die die beiden PVler zeitgleich in 5:04:01 Std. finishten. Steffi Meckel kam mit dieser Zeit auf Platz 5 der W45, Andreas Giersberg nahm eine Woche nach dem Röntgenlauf über die Ultradistanz von 63 km in Bottrop Platz 26 der M50 ein.
Die Hälfte dieser Strecke mit immerhin noch 25 km lief ein PV-Trio mit Nikki Szymczak (2:12 Std.) sowie Anke Retzlik und Matthias Dix (2:48 Std.) ins Ziel. Nikki Szymczak verpasste mit Platz 4 der W45 einen Platz auf dem Podest, für Anke Retzlik war es das erste Mal, dass sie so eine lange Wettkampfstrecke finishte.
Der Startschuss für den 10 km-Lauf fiel um 10 Uhr. Ironman Robin Woiwode ging den Lauf im Feld der 724 Teilnehmer schnell an und lief schließlich als gesamt-Zehnter und 2. der M35 in einer Zeit von 39:09 min. aufs Treppchen. Unter 50 Minuten hieß das erklärte Ziel für Julia Bendouda, das die PVlerin auch in Begleitung von Christian Meckel und Andreas Zinn in 48:55 min. erreichte. Lohn der Anstrengung: Julia Bendouda holte den zweiten Treppchenplatz für den PV als Zweite der W30.
Wieder war es ein PV-Trio, das über 6,8 km an den Start ging. Nils Brüchert-Pastor schaffte die Strecke in 27:33 min. und setzte damit als 5. gesamt und Vierter der Männer ein weiteres Ausrufezeichen für den PV-Triathlon Witten. Am Start waren 286 Teilnehmer/innen. Monika Knufinke und Judith Sekulic rundeten das gute Abschneiden des PV-Triathlon Witten mit einer Zeit von 46:57 min. ab.
Bei den -zigtausenden Trainingskilometern, die die PVler/innen alljährlich im Wasser und auf Wegen und Straßen zurücklegen, ist natürlich niemand vor Unfällen gefeit. Damit die Trainer und Kursleiter im Fall der Fälle sofort Erste Hilfe leisten können, nahmen sie sich am letzten Samstag im Oktober wieder die Zeit zur Teilnahme am Ersthelfer-Kurs des Arbeiter-Samariter-Bundes ASB. Die meisten hatten bereits vor zwei Jahren an diesem wichtigen Kurs teilgenommen. "Nicht verkehrt, sein Wissen wieder aufzufrischen", so das einhellige Fazit aller.