PV-Nachwuchs auch beim NRW-Nachwuchscup in Vreden erfolgreich

Gruppenfoto von links: Laurin Hauck, Emma Fahrenson, Felice Gerads, Lina Franczyk, Ceren Ulusoy
Gruppenfoto von links: Laurin Hauck, Emma Fahrenson, Felice Gerads, Lina Franczyk, Ceren Ulusoy
"Ich bin Deins. Du bist meins. Wir sind eins" - René und Lara Schultze haben sich getraut! Klar, dass wir Spalier gestanden haben.
Als kleines Geschenk überreichten wir aus Süßigkeiten gebastelte Brautleute - man achte besonders auf das Lauf-Outfit des Bräutigams :-)


Beim letzten Bundesligarennen der Saison wollten die Athletinnen und Athleten des PVT noch einmal zeigen, was in ihnen steckt – und das mit Erfolg: Sowohl die Damen als auch die Herren erreichten mit den Plätzen sechs und vier in der Tageswertung ihre besten Saisonplatzierungen, im Einzel sorgten die beiden ungarischen Brüder Csongor und Bence Lehman mit den Plätzen fünf und zehn für zwei Top-10 Resultate und auch in der Gesamtwertung konnten sich beide Teams noch einmal verbessern. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Teamchef Matthias Bergner: „Mit diesem Ergebnis haben wir gezeigt, dass wir unsere gesteckten Ziele erreichen können und wir sogar ganz vorne mitmischen können, das ist eine tolle Bestätigung zum Abschluss der Saison.“
Die Grundlage für den Erfolg legten die Männern schon beim Schwimmen, denn mit Lars Klinkenberg, Csongor Lehman und seinem Bruder Bence schafften es gleich drei Wittener unter den ersten fünf aus dem Wasser zu kommen und damit die erste Radgruppe zu erreichen. Etwas weiter hinten lagen zu dem Zeitpunkt Liam Loyd und Morten Hansen. Liam Loyd verpasste aufgrund einer Zeitstrafe, die er beim Schwimmen kassierte, sogar die zweite Gruppe. Beim Radfahren setzte dann starker Regen ein, in Kombination mit kühlen 15 Grad – Eine Mischung, mit der die Wittener sehr unterschiedlich zurechtkamen: Hansen und Loyd waren wie in ihrem Element und machten auf dem Rad viele Plätze gut, sodass es dank ebenfalls guter Laufleistungen letztendlich zu den Plätzen 36 und 41 reichte. Ebenfalls gänzlich unbeeindruckt von den schwierigen Verhältnissen zeigten sich die Lehmann Brüder, die auf dem Rad die erste Gruppe halten konnten und dann beim Laufen mit den ganz großen mithielten, was am Ende mit dem 5. Platz für Csongor und dem 10. Platz für Bence belohnt wurde. Demgegenüber hatte Klinkenberg besonders mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen, trotzdem erreichte er noch auf einem soliden 52. Platz das Ziel. In der Teamwertung reichte dies zum 4. Platz, womit die bisher beste Tagesplatzierung des PV (4. Platz Schliersee 2013) egalisiert wurde. In der Gesamtwertung überholte der PVT damit noch zwei Team und darf sich über den angestrebten 10. Platz in der Endabrechnung freuen.
Bei den Damen lief es ebenfalls deutlich besser als noch in Grimma. Angeführt von Dorka Putznocki, die zwar mit ihrer Leistung etwas haderte, aber trotzdem den 15. Platz erreichte, konnte noch eine Verbesserung auf den 13. Platz in der Gesamtwertung erreicht werden. Dies wurde möglich durch eine sehr geschlossene Teamleistung, denn auch Katharina Krüger (20. Platz), Annika Vössing (33. Platz) und Neiske Becks (45. Platz) zeigten sich deutlich verbessert und erleichtert über den guten Saisonabschluss: „Diese Saison war sehr wechselhaft für uns, sodass wir zum Abschluss noch einmal zeigen wollten, was wir drauf haben. Dass dies jetzt so gut gelungen und wir dadurch die rote Laterne abgeben konnten freut uns natürlich besonders“, so die mit fünf Starts in diesem Jahr aktivste Wittenerin Annika Vössing.
Nach einer schönen Saisonabschlussfeier im Anschluss an das Rennen blickt Teamchef Matthias Bergner allerdings schon wieder nach vorne, denn ganz vorbei ist die Saison noch nicht: „Am nächsten Wochenende steht für Csongor Lehmann und Dorka Putnocki noch die Junioren-Weltmeisterschaft auf dem Programm, wo wir natürlich noch die Daumen drücken. Danach ist dann aber für uns alle erstmal Pause angesagt, die nach diesem tollen Saisonabschluss auch mehr als verdient ist.“


Pünktlich um 10:15 Uhr fiel der Startschuss. Julia Rudack hatte zwar mit ein paar kleinen Orientierungsschwierigkeiten zu kämpfen, entstieg der Ostsee aber mit guten 39:21 min. Die Triathleten mussten nach dem Schwimmen fast schon eine kleine Laufeinheit einlegen, um bis zur relativ weit entfernten Wechselzone und von dort auf die Radstrecke zu gelangen.
Ein zweiter Athlet vom PV-Triathlon Witten trug sich sogar in den USA in die Ergebnisliste eines Triathlon ein. Kaum von seinem Besuch in der Wittener Heimat zurück, ging Mark Köster in San Diego an den Start eines Triathlon über die Olympische Distanz. "Ich spürte noch meine Beine vom Halbmarathon auf der Düsseldorfer Kö eine Woche zuvor", funkte der langjährige PVler über den großen Teich. Dennoch, Mark Köster kämpfte vom Start bis zum Ziel und finishte schließlich in einer guten Zeit von 2:37:04 Std.