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News

Mark Köster finisht San Diego Classics

Koester Mark PalmSprings2015 webTriathlon in Übersee: Mark Köster, längst in den USA heimisch geworden, startete vor seiner Haustür bei den "San Diego Classics 2016" über die Olympische Distanz (1,5/40/10).

Angetan hat es dem PV-Athleten neben dem familiären Charakter des San Diego-Triathlon vor allem die interessante Streckenführung: nach dem Schwimmen fahren die Triathleten auf einer anspruchsvollen Radstrecke durch eine Navy Kaserne und hoch zum ‚Cabrillo National Monument‘, einem Statepark mit Aussicht über ganz San Diego und bis hin nach Mexiko.

Mark Köster zeigte sich zufrieden mit seiner Zeit von 2:36:09 Stunden und der Platzierung als 46. gesamt von 351 Startern und 11. in seiner Altersklasse. "Es lief besser als erwartet, vor allem, da ich vor drei Wochen einen Autounfall hatte und mein Rücken noch ein wenig Probleme bereitete."

Andreas Giersberg nach 73 Kilometern in Plettenberg im Ziel

Giersberg Andreas 3Weit brauchte auch Andreas Giersberg nicht zum nächsten Ultralauf fahren, dafür weit laufen: 73 Kilometer rund um Plettenberg führte der "P-Weg-Marathon", 2000 Höhenmeter inklusive bei sommerlichen Temperaturen. Die Strecke führte viermal in die benachbarten Täler Plettenbergs, auch wenn sich der Ultraläufer vom PV-Triathlon Witten im Ziel dessen nicht mehr so ganz sicher war: "Meine Beine hätten schören können, es waren mehr als vier Täler." Zeit blieb dennoch genug, die schönen Aussichten des Sauerlandes zu genießen. Andreas Giersberg lief schließlich nach 8:44 Std. als 22. gesamt und 10. M50 ins Ziel. Schon kurze Zeit später hatte er sich schon wieder so erholt, dass er auf der Tanzfläche der jährlichen PV-Fete auftauchte.

Vanessa Rösler beste Deutsche beim Münster-Marathon - Ziel von drei Stunden um 8 Sekunden verpasst

Roesler VanessaWährend ihre Mannschaftskameraden vom PV-Triathlon Witten in Ratingen und Dortmund um Zeiten und Plätze kämpften, machte sich Vanessa Rösler nach Münster auf, um dort zum ersten Mal den Münstermarathon zu laufen. Die Athletin aus der schwarz-gelben Stadt hatte schon so viel Positives über den Lauf gehört, dass sie jetzt endlich einmal selbst in der Bischofstadt starten wollte. Ihr erster Eindruck: der Münster-Marathon ist nicht groß und “überbevölkert“ wie ein Berlin Marathon, aber auch nicht so ruhig wie ein Essen-Marathon rund um den Baldeneysee, aber mit einer riesen Stimmung auf einer Strecke, gemischt als Städte- und Landschaftsmarathon.
Zusammen mit ihren Vereinskameraden Birgit Schönherr-Hölscher und Thomas Mankierwicz und ging es nach dem Start um 9 Uhr am Schloßplatz bei bewölktem, aber freundlichen Laufwetter und Temperaturen von 16 Grad auf die Strecke. Die ersten 15 km waren aufgrund der vielen winkeligen Straßen durch die Innenstadt nicht leicht zu laufen. Nach dem Trubel der Stadt führte die Marathonstrecke dann aufs Land. Vanessa Rösler konnte in Ruhe ihren Laufrhythmus finden, immer eine Zeit von unter drei Stunden vor Augen. Der Zieleinlauf schließlich auf dem Prinzipalmarkt bildete ein weiteres highlight. Der Veranstalter hatte zum 15jährigen Jubiläum extra einen Teppich im Zieleinlauf ausgelegt, was die Deutsche Vizemeisterin über die ironman-Distanz bisher nur von großen Triathlon-Wettkämpfen kannteOb es nun am Steckenkurs oder den ab Kilometer 36 langsam schwer werdenden Beinen lag - auf der Zielgraden musste Vanessa Rösler mit ansehen, wie die Zieluhr unaufhaltsam von 2:59 auf 3:00 Stunden umsprang - Vanessa Rösler finishte in 3:00:08 Std. "Das war sicherlich im ersten Moment etwas "ärgerlich“, aber allzu lange habe ich dem nicht nachgetrauert", nahm Vanessa Rösler das Ergebnis sportlich. In der Gesamtwertung konnte sie hinter drei Kenianerinnen und einer Japanerin mit 8 Minuten Vorsprung Platz 4 als beste Deutsche und Zweite der W35 einnehmen. Entschädigung genug für 8 Sekunden.
Lange brauchte Vanessa Rösler nicht auf eine weitere Topleistung warten: Vereinskameradin Birgit Schönherr-Hölscher finishte neun Minuten später als siebtschnellste Frau und Siegerin der W45 in 3:09:49 Std.
Bei Thomas Mankiewicz, dritter PVler im großen Starterfeld von Münster, lief es bis Kilometer 34 wie am Schnürchen. Die erhoffte Zielzeit von vier Stunden schien sich zu verwirklichen. Ein Wadenkrampf machte jedoch einen Strich durch die Rechnung, aber der PVler schaffte es dann doch, die Zielgrade in sehr ordentlichen 4:12:58 Std. zu überqueren.

Nils Brüchert-Pastor finisht 24. Jungfraumarathon in der Schweiz

20160911 Bruechert Pastor Nils JungfrauenmarathonNils Brüchert-Pastor absolvierte schon an vielen außergewöhnlichen Stellen dieser Welt einen Marathon. Spektakulär die Strecken unter der heißen Sonne von Wüsten, 42,195 km in einem Gefängnis und unter der Erde in einem Bergwerk. Am Ende seines Marathonlebens hat sich der Athlet vom PV-Triathlon Witten den seit Jahren oft von vielen Laufbegeisterten als schönsten Marathon bezeichneten 'Jungfraumarathon' in der Schweiz ausgesucht. Sein persönlicher Laufhöhepunkt führte ihn im wahrsten Sinne des Wortes nochmal hoch hinaus.

Der bekannte Marathon startet im Berneroberland in Interlaken auf 568 m Höhe, verläuft dann die ersten 10 km flach zum Teil am Brienzersee entlang und geht dann mit einigen schon recht knackigen Anstiegen nach Lauterbrunnen auf 795 m Höhe, wo nach 21,1 km die Hälfte der Strecke erreicht ist. Vier Kilometer lang können die Marathonis eine flache Strecke zum Durchatmen nutzen. Die eigentliche Herausforderung beginnt bei Kilometer 25, warten doch auf den nächsten 15 Kilometer verteilt über 1.600 Höhenmetern - durchschnittlich etwa 11 % Steigung, zum Teil auf extrem steilen Gelände hoch nach Wengwald. Als Höhepunkt führt der Weg über die Muräne am Fuße des Eigergletschers auf 2.320 Meter Höhe, bevor die letzten 1,5 km wieder etwas hinunter zur Kleinen Scheidegg auf 2.061 Meter führen.

Das Wetter zeigte sich wie die ganzen Tage zuvor schon von seiner besten Seite, blauer Himmel und Sonnenschein pur, so dass schon am Start um 9:00 Uhr die über 4.000 Läufer ins Schwitzen kamen und später am Berg für jede Abkühlung, gereicht durch viele Helfer, dankbar waren. "Die Begeisterung an der Strecke und die Unterstützung durch die vielen Helfer dieses wirklich hervorragenden Laufevents ist wirklich vorbildlich und macht diesen Lauf nicht nur von der Kulisse her zu einem ganz besonderen Erlebnis", schwärmte Nils Brüchert-Pastor im Ziel.

Der Sieger lief nach 3:00:11 Stunden über die Ziellinie. Zu dieser Zeit kämpfte sich Nils Brüchert-Pastor noch tapfer den Berg hoch. Den Halbmarathon hatte er wohl wissend der noch kommenden Strapazen moderat in 1:57 Stunden zurückgelegt, benötigte dann jedoch noch einmal fast 4 Stunden für die zweite Hälfte des Marathons. „Ich wusste gar nicht, dass man so langsam den Berg hochgehen kann.“
Ziemlich erschöpft lief der PVler als 2046. nach 5:53 Std. über die Ziellinie. Bis dahin hatte gerade einaml die Hälfte des Feldes das Ziel dieses sehr anspruchsvollen, aber auch reizvollen Marathon erreicht. Hinter der Ziellinie wartete nicht nur die verdiente Medaille, sondern neben natürlich auch eine riesen Tafel Schokolade für jeden Finisher als Stärkung. Danach wartete die erfrischende Dusche.

Ciylauf Dortmund - fünf Starts, dreimal "Gold", einmal "Silver" für PV-Läufer/innen

Erfolgreich nutzte eine kleine Gruppe des PV-Triathlon Witten das herrliche spätsommerliche Wetter für einen läuferischen Formtest beim Citylauf in Dortmund: in der 32. Auflage des beliebten Laufes liefen vier der fünf Athleten dreimal auf Platz 1 und einmal auf Platz 2. Hanna Rose steuerte zudem einen sehr guten 5. Platz bei.
Lina Kawalek eröffnete die Erfolgsbilanz in Dortmund mit ihrem Start über 2.280 m. Die Nachwuchstriathletin kontrollierte das Feld nach Belieben und lief mit einer Zeit von 8:20 min. und 49 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Hanna Rose trat über 5 km an und finishte 23:32 min. später als 14. Frau gesamt und Fünfte der U18.

 KösterGoltschBrahmann

Dem wollten die Erwachsenen im 10km Hauptlauf natürlich nicht nachstehen und gaben bei mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen mächtig Gas. Tillmann Goltsch konnte seinen Vorjahressieg zwar nicht wiederholen, aber sicherte sich mit 35:30 min. Platz 3 in der Gesamtwertung. Der Sieg in der M35 war dem schnellen PV-Triathleten damit ebenfalls nicht streitig zu machen. Getreu dem Motto "Oldies but Goldies" rundeten die PV-Senioren Ingelore Köster und Bruno Bramann das herrvorragende Abschneiden des PV-Triathlon Witten ab: Ingelore Köster siegte in 1:11:05 Std. unangefochten in der W70 und Bruno Brahmann wurde nach zweijähriger Wettkampfpause in 1:22:35 Std. Zweiter in der M80/M85.
  1. Jan Stratmann und Anne Wilner sind die neuen Landesmeister im Triathlon
  2. Regionalliga Frauen - PV-Damen schließen Saison unter den Top ten ab
  3. PVler feierten Fete
  4. 10. Ruhrtalmarathon am 24. September - PV verlost drei Startplätze für Vivawest-Marathon 2017

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