12. Bremen-Marathon - Hansestadt war eine Reise wert!
Erneut packte die Laufgruppe vom PV-Triathlon Witten nicht nur Sportkleidung und Schuhe, sondern auch einen kleinen Koffer, um zu einem Lauf-Event zu reisen. Mit über 30 Läufer/innen und Begleitern ging es bereits am Samstag von Witten aus im Bus nach Bremen zum 12. swb-Marathon. Nach dem Abholen der Startnummern, einer ausführlichen Stadtführung und gemeinsamen Nudelessen im "Spaghetti-Haus" standen am Sonntag mit dem Marathon, dem Halbmarathon und dem 10 km-Lauf gleich drei Läufe zur Auswahl.
Die 'üblichen Verdächtigen' Andreas Giersberg, Uli Pfalz und Hans-Peter Otto nahmen sich natürlich die 42,195 km lange Marathonstrecke mit Start um 9.40 Uhr vor. Zehn Minuten vorher hatte ein PV-Quartett die 10 km-Strecke unter ihre Füße genommen, während der Startschuss für 16 Halbmarathonis um 11:40 Uhr fiel. Auf die insgesamt rund 8.000 Teilnehmer wartete eine flache attraktive Strecke gesäumt mit Zuschauern durch die Altstadt, vorbei an Parks, durch die Speicher an der Weser und als besonderes highlight durch das Weserstadion, in dem Bundesligist Werder Bremen - in dieser Saison noch nicht so erfolgreich - um Tore und Punkte kämpft. Den Abschluss bildete ein über ein Kilometer langer Zieleinlauf zum Ziel auf dem Marktplatz in Sichtweite der Bremer Stadtmusikanten und des Roland-Denkmals. Mit im Bunde Petrus, der den Läufern herrlichen Sonnenschein und angenehme Temperaturen um 16 Grad schickte.
Nicole Fahrenson (Foto) lief im ersten 10 km-Lauf ihres Lebens in schnellen 53:19 min. gleich auf den 13. Platz der W40. Ihr folgten Barbara Böringschulte als 12. W60 sowie Brigitte Meinshausen und Sunita Saxena zeitgleich in 1:13:27 Std.
Tausende Zuschauer feuerten auch die Marathonis und Halbmarathonis bei ihrem gemeinsamen Zieleinlauf nach Zusammenführung der Strecken besonders Richtung Markplatz an. Andreas Giersberg bestätigte seine Zeit vom Vorjahr und lief nach 3:33:06 Std. als 48. M50 ins Ziel. Uli Pfalz finshte mit seiner schnellen Marathonzeit von 3:51:20 Std. als Achter der M60. Hans-Peter Otto rundete in seinem 10. Marathon innerhalb von 10 Jahren als 59. M55 in 4:19:12 Std. das gute Abschneiden der PV-Marathonis ab.
Christian und Steffi Meckel hatten auf der Halbmarathondistanz nach 1:48 Std. als erste PVler das Ziel wieder erreicht - für Steffi Meckel bedeutete ihre Zeit Platz 13 in der W45. Thomas Mankiewicz und Sven Marks blieben mit 1:49 Std. unter der 1:50 Std.-Grenze. Andrea Mader lief die offiziell 21,1 km lange Strecke - sie war nach den Satelittenuhren mehrerer Teilnehmer tatsächlich zwei- bis dreihundert Meter länger - in 1:53 Std. als 21. W40. Ihr folgten Matthias Dix sowie Aline und Paul Watson in 1:56 Std. und
René Schultze (Foto) in 1:59 Std. Yara Behrens und Ute Scholl liefen wie immer einträchtig nebeneinander und in Bremen mit einer Zeit von 2:02 Std. über die Ziellinie.
Für zwei PVlerinnen stellte Bremen aber auch ein Highlight in ihrem Läuferleben dar: Paratriathletin Nora Hansel und Ulrike Hauck - sie feierte in Bremen auch ihren Geburtstag - liefen das erste Mal in ihrem Leben einen Halbmarathon über 21,1 km. Während Nora Hansel in 2:13 Std. ihren Premierenlauf absolviert hatte, kam Ulrike Hauck zusammen mit Heike Brasse und Annette Pohl nach 2:31 Std. dem PV-Motto folgend "Lächelnd ins Ziel". (Foto). Dazwischen schob sich noch Thomas Hoeper in 2:22 Std.


Die Spannung und Vorfreude steigen bei Julia Rudack von Stunde zu Stunde: Sonntag wir die Athletin vom PV-Triathlon Witten das erste Mal über eine Ultra-Distanz an den Start gehen. Gemeldet hat die PVlerin beim ironman in Barcelona.
Nochmal alles gegeben hat Andreas Kapka beim "Eisenwald Crossduathlon" in Iserlohn. Der Trainer vom PV-Triathlon Witten hatte sich für die Distanzen 8 km Laufen, 24 km Rad und nochmal 3 km Laufen auf anspruchsvollen Strecken in der "Classic"-Wertung gemeldet. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen mussten die Teilnehmer zwei Laufrunden á 4 km mit langen Anstiegen bewältigen, für die Andreas Kapka 36:54 min. Nach einem schnellen Wechsel auf sein mountainbike ging es auf die nicht weniger anstrengende Radstrecke mit teilweise 20 % Steigung und steilen Abfahrten mit engen Kurven. Die Fahrer erzielten auf den Waldwegen mitunter über 40 km/h. Wieder in der Wechzelhone hielt die Uhr für den PV-Athleten eine Radzeit von 1:34:17 Std. fest. Die abschließenden 3 km lief Andreas Kapka in 17:05 min. und kam so mit einer Gesamtzeit von 2:28:16 Std. als 25. gesamt und Erster der M55 ins Ziel. "Nach der Triathlonsaison konnte ich zum Abschluss nochmal alles geben. An meinem Muskelkater hatte ich aber noch drei Tage Spaß", so Andreas Kapka. Jetzt heißt es aber erstmal regenieren und dann in Ruhe die Ziele der nächsten Saison vorbereiten.
So gar keine Ehre machte die Sonneninsel Mallorca ihrem Namen, als am vergangenen Wochenende der ironman auf der Baleareninsel gestartet wurde. Heftiger Regen begleitete die Eisenmänner und -Frauen den ganzen Tag über, entsprechend groß die Belastung zu den sowieso langen Distanzen. Vom PV-Triathlon Witten nahm Till Pastor die Herausforderung an, 3,8 km zu schwimmen, 180 km auf dem Rad zurückzulegen und noch einen kompletten Marathon über 42,195 km zu laufen. Dem Wetter entsprechend konnten die Teilnehmer im Neoprenanzug schwimmen. Till Pastor schloss die 3,8 km im Meer mit guten 1:03 Std., aber leicht seekrank, ab. Der 32jährige PVler beendete die anschließende Regenschlacht auf der 180 km langen Radstrecke in 5:46 Std. und musste auf dem Marathon dann nochmal alle Körner zusammenkratzen. Nach insgesamt 11:46:18 Std. dann der ersehnte Zieleinlauf: Till Pastor finishte als 869. gesamt und 137. seiner Altersklasse den zweiten ironman in seinem Leben.