Super-David, Super-Birgit - PVler zeigen Spitzenleistung beim Frankfurt-Marathon


Sonne, Wärme, strahlend blauer Himmel, auch das gab es am Wochenende, zwar nicht in NRW, sondern im Süden Europas, auf Mallorca. Gleich ein halbes Dutzend Läuferinnen und Läufer vom PV-Triathlon Witten hatte den Flieger genommen, um auf Palma über die Marathon- und Halbmarathondistanz zu starten.
Andrea Mader ließ es drauf ankommen und holte sich erst vor Ort ihren Startplatz über die Marathondistanz. Einfach war der Weg nicht: 36 Grad in der Sonne, immerhin noch 26 warme Grade im Schatten, einige giftige Steigungen auf den 42,195 Laufkilometern. Entschädigt wurden die Starter mit langen Passagen entlang des Mittelmeers und durch die Altstadt von Palma. Nach 4:30:38 Stunden überquerte die PVlerin glücklich die Ziellinie.

Über die Halbmarathondistanz liefen Yara und Uwe Behrens, Nicole Busch, Marcus Limberg, Jörg Pursche und Ute Scholl nach 2:41 Stunden ins Ziel.


Absolute Erfolgserlebnisse in Form von Bestzeiten erleben Athleten mit langjähriger Wettkampferfahrung erfahrungsgemäß nicht sehr oft. Groß daher die Freude bei Vanessa Rösler im Ziel des Baldeneyseemarathon in Essen: in der 53. Auflage lief die PV-Athletin mit neuer persönlicher Bestzeit aufs Treppchen.
Die Voraussetzungen am Saisonende waren für die Triathletin des PV-Triathlon Witten durchaus gemischt: tolles Laufwetter mit anfangs kühlen, einstelligen Temperaturen, die in einen endlos blauen Himmel mit wärmenden Sonnenschein übergingen, aber eine Laufvorbereitung, die in den letzten Wochen nicht mehr richtig rundgelaufen war, so dass sich die PVlerin nach dem Start ohne große Erwartungen als letztes Anhängsel an die 3:00 Stunden-Tempogruppe hängte. auch die ersten 10 'zähen' Kilometer machten ihr wenig Mut, das angeschlagene Tempo 42 Kilometer lang zu halten. Danach aber platze der Knoten: „es lief einfach“, was Vanessa Rösler nicht zuletzt auf den 3-Stunden-Hasen zurückführte, der wie ein Uhrwerk stetig jeden einzelnen Kilometer im 4:15 Schnitt runterspulte. Der Kontrollblick auf das von der Laufuhr anzeigte Tempo erübrigte sich, Vanessa Rösler brauchte einfach nur hinterherlaufen.
Auch den erwarteten Einbruch, der sich in Essen erfahrungsgemäß an einem kleinen Anstieg zwischen 35 und 36 Kilometer einstellte, vermied die schnelle PVlerin, indem sie Tempo rausnahm und die mittlerweile schon arg geschrumpfte Gruppe ziehen ließ. Das so entstandene 300 m lange Loch lief sie auf den letzten 6 km langsam, aber stetig, wieder zu und dem Ziel als Viertplatzierte entgegen.
Neue Persönliche Bestzeit in 2:59:10 Std. und 3. Platz im Gesamteinlauf
Rund 600 Meter vor dem Ziel dann die Überraschung - Vanessa Rösler traute ihren Augen nicht, als die vor ihr laufende Drittplatzierte immer langsamer wurde. "Ich musste schon beherzt ausweichen, um ihr nicht von hinten in die Füße zu laufen. Mit dem Schwung und einem letzten energischen Antritt bin ich dann wider Erwarten auch noch aufs Treppchen gehüpft. Das Tüpelchen auf dem i: nach 5 Jahren endlich wieder unter drei Stunden und dann auch noch mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:59:10 Stunden. Es war schlichtweg DER Marathon", freute sich die PVlerin riesig über ihren Erfolg.
Er ist nicht ins Wasser gefallen, auch tagelange Regenfälle konnten die 20. Auflage des Teutolaufes nicht aufhalten. Einzig die als Parkplatz vorgesehene Wiese blieb geschlossen, die Strecke war aber durchaus im akzeptablen Zustand, kleinere Matsch-Passagen inklusive. 180 Helfer taten das Ihrige zu einem reibungslosen Ablauf.
Für den Teutolauf - mittlerweile fester Bestandteil im jährlichen Laufprogramm des PV-Triathlon Witten - hatten sich rechtzeitig 15 Läuferinnen und Läufer für die 12,5 km und 29 km lange Distanz angemeldet. Darunter Silke Wienforth, sie wollte ihren Geburtstag 29 km lang sportlich begehen und Sven Marks, Brigitte Meinshausen und Petra Ortwein, die erstmalig einen Volkslauf über diese Distanz inklusive 600 Höhenmeter bestreiten wollten.
Klaus Bulitz hatte die Nase in der PV-Gruppe vorne und fnishte in 2:53:05 Std., gefolgt von Bernd Arling (2:55:25), Julia Rudack (2:56:55/10. Frauen), Uli Pfalz (2:57:49) sowie Silke Wienforth und gemeinsam mit Anke Libuda in 3:00:49). Das PV-Trio, begleitet von Matthias Dix, schaffte den 29 km langen Weg trotz einer Verletzung von Petra Ortwein bei km 15 in 3:42 Std.
Die Strecke über 12,5 km wählten und fnishten Antje Brammann in 1:08 Std, Ulla Drozdowski als 4. W60 in 1:17 Std., Silke Stolle (1:18), Eva Engelbrecht und Ulricke Haupt-Arling (beide 1:19). Martina Kalbe und Klaus Neumann rundeten das gute Abschneiden der große PV-Gruppe in 1:21 bzw. 1:22 Std. ab.


Bereits einen Tag vor dem großen Baldeneysee-Marathon startete eine PV-Walkinggruppe ebenfalls in Essen. Mittlerweile fester Bestandteil in der Jahresplanung vieler Nordic-Walker fanden fast 400 Teilnehmer den Weg zur diesjährigen 12. Veranstaltung über 8,5 und 15 km.
Stefan Westhues hatte über 8,5 km die Nase vorn und lief in 1:08:21 Std. auf Platz 2 in der M40, gefolgt von Anja Gentzel-Jorczyk (1:14 Std./14. W50), Frank Brasse (1:20/10. M50), Carola Schütz (1:21/14. W40) und Nanni Klöhn (1:21/27. W50). Mentor Paul-Heinz Padberg konnte verletzungsbedingt nicht starten.