Hitzeschlacht bei der 30. Challenge Roth 2014 - PVler bewiesen Ausdauer
Ein monatelanges Vorbereitungstraining mündete für fünf Athleten vom PV-Triathlon Witten am Sonntag in den 30. ironman in Roth. 3,9 km Schwimmen, 180 km Rad, 42,195 km Laufen und - quasi als vierte Diziplin - der Kampf gegen Temperaturen um 33 Grad - für Frank Blasey, Nils Brüchert-Pastor, Till Pastor und Anne und Willi Wilner war der große Tag gekommen. Neben
einigen 'Wiederholungstätern' war es für die beiden erfahrenen Starter über die Kurz- und Mitteldistanz im Ligabetrieb Frank Blasey und Till Pastor der Ultratriathlon. Anne Wilner beschränkte ihre Teilnahme als Staffel-Starterin auf die Raddisziplin über immerhin noch 180 km.
einigen 'Wiederholungstätern' war es für die beiden erfahrenen Starter über die Kurz- und Mitteldistanz im Ligabetrieb Frank Blasey und Till Pastor der Ultratriathlon. Anne Wilner beschränkte ihre Teilnahme als Staffel-Starterin auf die Raddisziplin über immerhin noch 180 km. Kurz hinter Willi Wilner, der als Erster PVler das Wasser nach 1:03 Std. verließ, kam Till Pastor in 1:05 Std. an Land. Die Wechselzone bedeutete für Till Pastor gleichzeitig das Ende des Wettkampfes, eine Erkältung zwang den PVerl zur Aufgabe, so dass er seinen Part kurzerhand auf das Anfeuern seiner Vereinskollegen an Streckenrand verlegte.
Zwei Minuten auch der Abstand in den Wasserzeiten zwischen Nils Brüchert-Pastor (1:20 Std.) und Frank Blasey (1:22 Std.). Die anschließenden 180 km auf dem Rad und 42,195 km unter Extrembelastung als Marathon absolvierte Willi Wilner in 5:30 Std./4:53 Std. und finishte nach 11:35 Std. Frank Blasey kam nach 5:39/4:18 Std. in insgesamt 11:29 Std. ins Ziel. Nils Brüchert-Pastor brauchte 5:49 Std./4:52 Std. für Rad/Laufen und überquerte die Ziellinie in 12:10 Std., während Anne Wilner die Raddistanz für ihre Staffel in 5:58 Std. zurücklegte. Kuriose Geschichte am Rande: Die 83-Jährige, extra aus USA eingeflogene Nonne "Sister Madonna" versuchte als älteste Langdistanz-Starterin ins Guiness-Buch der Rekorde hinein zu kommen. Leider musste sie 25 km vor dem Ziel das Rennen aufgeben, wurde aber trotzdem ins Ziel gefahren und dort von den Zuschauer gefeiert.

2014 scheint das Triathlon-Jahr für Nora Hansel zu werden. Drei Wochen ist es her, dass die Athletin vom PV-Triathlon Witten in Kitzbühel die Europameisterschaft im Para-Triathlon gewann. An diesem Wochenende stand auf der Deutschen Meisterschaft im Rahmen des ITU world triathlon in Hamburg auch die Tür zur Deutschen Meisterschaft offen. Nora Hansel ging hindurch und stand am Ende als neue Deutsche Meisterin 2014 ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Ausdauer und Flexibilität mussten die Damen des NRW-Liga-Teams vom PV-Triathlon Witten nicht nur beim Wettkampf in Verl, sondern schon im Vorfeld beweisen: Noch ein Tag vor dem Wettkampf stand das Team mit Manuela Close, Vanessa Rösler und Marlies Steffen, als Marlies Steffen ihren Start krankheitsbedingt absagen musste. In Windeseile begann über alle modernen Kommunikationswege die fieberhafte Suche nach einer Ersatzstarterin, würde ein Start mit nur zwei Athletinnen doch mit einer hohen Platzziffer nachteilig zu Buche schlagen.
Im Starterfeld auch ein Quartett vom PV-Triathlon Witten, das mit guten Ergebnissen in die Ruhrstadt zurückkehrte: Till Schaefer, der als Rückkehrer in die Triathlonszene längst wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, absolvierte die Kurztriathlondistanzen in 2:00:45 Std. und finishte unter den Top-ten mit Platz 9 der Ak2 (38. gesamt). Nur etwas mehr als zwei Minuten hinter ihm durchlief Pascal Czollmann (Foto) in genau 2:03:00 Std. als Fünfter der Ak4 (51. gesamt) das Ziel. PV-Trainer Andreas Kapka hatte nach 2:30:18 Std. die Ziellinie vor Augen und platzierte sich auf Platz 20 der SEN4 (186. gesamt). Bernd Doktor rundete das gute Abschneiden der PVler mit einer Zeit von 2:51:46 Std. als 46. der SEN2 (212. gesamt) ab.