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Triathlon

Dramatik beim Damen-Teamsprint der NRW-Liga in Krefeld

PV-Damen brachen Wettkampf ab, um sich um Verletzte zu kümmern
2014.08.31 NRW-Liga KR Close Dauben RoseAbschlusswettkampf der NRW-Liga der Damen in Krefeld - mit einem guten Ergebnis wollten sich Manuela Close, Conny Dauben und Lisa Rose vom PV-Triathlon Witten von der Saison 2014 verabschieden. Es sollte ganz anders kommen als geplant: die PV-Damen gaben unter selten dramatischen Umständen schon auf der Radstrecke ihr Rennen auf.
Dabei hatte der Abschlußwettkampf der NRW-Liga gut angefangen: 750 m schwammen die PVlerinnen - allen voran Lisa Rose - im eher kalten Elfrather See. Lisa Rose stieg sogar als Erste des Frauenfeldes mit einer Zeit von 10:56 min. wieder aus dem Wasser, Manuela Close folgte mit einer Zeit von 11:56 min. und kurz darauf erreichte Conny Dauben in 12:45 min. das Ufer. Zu Dritt ging es auf die Radstrecke. Conny Dauben als bekannt starke Radfahrerin übernahm für ihr PV-Team die Führung. Als sie gerade versuchte, die an dritter Stelle liegende Mannschaft zu überholen, überschlugen sich die Ereignisse. Genau im gleichen Moment scherte auch das vor den PVlerinnen liegende Team zum Überholvorgang der an zweiter Stelle fahrenden Mannschaft aus, so dass sich drei Mannschaften gleichzeitig nebeneinander auf der Strecke befanden. Von hinten kommend schlossen in diesem Moment aber auch die Damen des Triathlon TEAM TG Witten auf. Es kam zu einer Kollision zwischen der TTWlerin Carina Huhn und Manuela Close, die in diesem Moment als Dritte im PV-Team fuhr. Conny Dauben berichtet: "Als ich hörte, wie es hinter mir fürchterlich knallte, drehte ich mich um und bremste ab." Gemeinsam mit Lisa Rose fuhr Conny Dauben zurück, um zu helfen. Es bot sich den beiden ein schrecklicher Anblick: beide Wittenerinnen lagen am Boden und schrien vor Schmerzen. Selbst unter Schock stehend, versuchten die beiden PVlerinnen, die verletzten Athletinnen aus den beiden Wittener Teams zu beruhigen, die Verletzungen abzuschätzen und Erste Hilfe zu leisten. Allein auf weiter Flug - die anderen Teams hatten ihren Wettkampf unbeirrt fortgesetzt, ohne sich um die Verletzten zu kümmern - baten die beiden PVlerinnen nachfolgende Mannschaften, den Notarzt zu alarmieren.
Sekunden und Minuten wurden zur Ewigkeit, bis Notarzt und Rettungswagen eintrafen, um die Verletzten zu versorgen. Beide Sportlerinnen wurden in das nahegelegende Krankenhaus zu weiteren Untersuchungen gebracht. "Meine Teamkollegin Manuela wurde geröngt, da Sorge betand, sie hätte sich die Schulter gebrochen. Es war zwar nichts gebrochen, aber Manuela hatte heftige Prellungen und kleinere Schürfwunden davon getragen. Zum Glück konnte sie das Krankenhaus verlassen. Die Athletin vom TTW wurde zur Beobachtung im Krankenhaus behalten", so Conny Dauben noch unter der Wirkung der Ereignisse stehend. Die international erfahrene Athletin vom PV-Triathlon kann nur den Kopf schütteln und hofft, sollte sie mal verunfallen, auf schnelle Hilfe und Beistand. Da wiegt es auch nicht schwer, dass die PV-Damen nun aus der NRW-Liga absteigen. "Fairplay geht vor", sind sich Conny Dauben und Lisa Rose einig.

Marcus Ziemann finisht ironman in Kopenhagen - 13. ironman gesamt

Ziemann Marcus Kopenhagen

Mit dem ironman "Los Cabos" in Mexico Ende März lag der letzte Ultratriathlon für Marcus Ziemann erst ein halbes Jahr zurück, als der Athlet vom PV-Triathlon Witten am Wochenende in Kopenhagen erneut auf die volle Triathlondistanz ging. Für den Weltreisenden in Sachen 'Triathlon' war es insgesamt der 13. Start. "Zum Glück bin ich nicht abergläubisch und ging sehr positiv gestimmt in dieses Rennen", so der PV-Athlet. Mit Kopenhagen hatte der PVler noch eine Rechnung auf, da er im letzten Jahr beim abschließenden Marathonlauf das Rennen mit einem Muskelfaserriß aufgeben musste.

Nach dem unglaublichen Hitzerennen in Mexiko erwartete Marcus Ziemann in Dänemark mit Kühle und regnerischen Temperaturen mit maximal 14 Grad eher entgegengesetzte Wetterbedingungen. Der Schwimmstart erfolgte im Amager Strandpark mit Blick auf die gegenüberliegende schwedische Küste, über 3200 Teilnehmer stürzten sich am Rennmorgen in die Fluten der unangenehm kühlen Ostsee. Marcus Ziemann erwischte "einen Sahnetag" im Wasser und konnte nach 3,8 km mit einer neuen Bestzeit von 55:25 min. auf Position 12 liegend aus dem Wasser steigen. Nach der Anstrengung ging es jedoch zitternd und mit der Kälte kämpfend in die Wechselzone und mit etwas Zeitverlust auf die Radstrecke. "Auf den ersten Radkilometern merkte ich direkt, dass ich einfach nicht warm werden sollte", berichtet der PVler. Heftiger Wind verhinderte zudem, dass der PV-Athlet letztendlich nicht mehr richtig ins Rennen kam. Nach 30 Radkilometern gab der PVler schon mal die Zielvorstellung einer Platzierung unter den Top-ten auf. Als auf der zweiten Runde Regen einsetze und der Wind stürmisch auffrischte, fuhr der vielfache ironman schließlich nur noch im Trainingsmodus. Vorteil immerhin, mit entsprechend gehaushalteten Kräften ging es auf die Laufstrecke zu einem routinierten Marathon. Nach 10:40 Std. dann der immer noch entspannte Zieleinlauf für Marcus Ziemann. "Es bleibt die Erkenntnis, dass Kälterennen nicht mein Ding sind. Umso größer ist jetzt die Vorfreude auf den Ironman Florida im November", zieht Marcus Ziemann ein insgesamt zufriedenes Resümee.

 

 

Simon Hoyden wird Dortmunder Triathlon-Stadtmeister 2014

Wahrlich kein Glück mit dem Wetter in diesem Jahr hatte auch der Veranstalter des PSD Bank Triathlon Dortmund. Wegen der Sturmschäden im Fredenbaumpark musste der ursprünglich angesetzte Termin Ende Juni gestrichen und auf den 31.8. verlegt werden. Und auch pünktlich zum Start der Olympischen Distanz (1,5/40/10 km) Ende August fing es stark an zu gewittern.

Hoyden SimonSimon Hoyden vom PV-Triathlon Witten merkte die Auswirkungen des schlechten Wetters schon beim Schwimmen: "Im Wasser kam ich nicht wirklich vorwärts und überlegte, wie „vernünftig“ es wohl sei, bei einem Gewitter in den Fluss zu springen. Glücklicherweise wusste ich nach dem Schwimmen meine Schwimmzeit nicht, sonst hätte ich mich bei diesem Wetter vor lauter Frust nicht mehr auf das Rad gesetzt." Auch das Radfahren fing sehr holprig an - in der ersten scharfen Rechtskurve übersah der PV-Athlet aufgrund der schlechten Sicht ein Schlagloch und rumpelte mit dem Zeitfahrrad so darüber hinweg, dass sein Flaschenhalter inklusive Verpflegung abriss. So "eierte" der PVler die ersten 10 Kilometer auf der regenüberfluteten Straße mit einem Schnitt von 37 km/h umher, um vor allem Material und Körper unversehrt und ohne Sturz zurück in die Wechselzone zu bringen. Erleichterte Bedingungen in der zweiten Radrunde - es hörte auf zu regnenund die Straße war wieder besser befahrbar. Mit den besseren Bedingungen kam auch Simon Hoyden wieder in seinen Rhythmus, konnte bald den gewohnten Raddruck abrufen und seine Durchschnittsgeschwindigkeit bis zum Wechsel auf über 39 km/h anheben. Auf Platz 4 liegend ging es auf die Laufstrecke durch den Fredenbaumpark. Bis Kilometer 6 konnte sich der schnelle PVler auf Platz 2 schieben und einen Vorsprung von gut einer halben Minute auf die weiteren Verfolger herauslaufen. Diesen brauchte der PVler dann auch, denn ab Kilometer 7 ging es mit seiner Laufleistung rapide bergab. Nicht ganz unerwartet: "Nach zwei harten vorangegangenen Trainingstagen habe ich einen solchen Einbruch auch erwartet. So habe ich nun wenigstens einen Vorgeschmack darauf erhalten, wie sich am nächsten Wochenende beim Carglass Cologne Triathlon in Köln auf der Mitteldistanz der abschließende Halbmarathonlauf anfühlen wird." Als Gesamtzweiter mit der schnellsten Laufzeit von 38:09 min. im Ziel wurde Simon Hoyden nach diesem Rennen in 2:06:15 Std. für ihn etwas unerwartet Dortmunder Stadtmeister ’14. Es siegte Profi Andreas Niedrig.
Weitere Ergebnisse schwammen, fuhren und liefen in Dortmund Till Schäfer und PV-Trainer Andreas Kapka ebenfalls über die Olympische Distanz ein. Till Schäfer kam nach 24:58 min./1:03:46 Std./39:12 min. in 2:07:55 Std. als Fünfter gesamt und Zweiter seiner Altersklasse ins Ziel. Andreas Kapka holte sich den 3. Platz seiner Altersklasse in 2:43:42 Std. (38:56/1:15:41/49:05). Ganz oben auf dem Treppchen stand auch Ingeborg Gottlob bei ihrem ersten Triatlon über die Sprintdistanz. In 1:50:25 Std. gewann die PVlerin die W60.

Martin Herrmann gewinnt Riesenbeck - Hasenclevers überzeugen - Oberliga in Herscheid auf Platz 7

Ehepaar Hasenclever ebenfalls auf dem Treppchen

 
2014.08.31 Riesenbeck Herrmann Hasenclever Böhne-Hasenclever webRund 650 Triathleten aus allen Teilen Deutschlands und dem benachbarten Ausland sowie mehrere tausend Zuschauer fanden sich in Hörstel zum Riesenbeck-Triathlon ein. Im Starterfeld mit Reinhard und Heike Hasenclever sowie Martin Herrmann drei erfahrene Triathleten vom PV-Triathlon Witten.
Ein Streckenposten meinte es mit Martin Herrmann besonders "gut" und schickte ihn auf eine zusätzliche Runde. Trotz des Umweges von rund 4 km kam Martin jedoch als Schnellster der M60 nach einer besonders langen Olympischen Distanz nach 2:44:28 Std. ins Ziel.
Über die Volksdistanz kämpfte sich Heike Hasenclever in 1:53:08 Std. auf Platz 1 der W55. Ehemann Reinhard Böhne-Hasenclever war nach einer Radzeit mit einem 37er Schnitt noch gut im Rennen, musste dann aber seinen Konkurrenten Manfred Ricklin auf der
Laufstrecke davon ziehen lassen. Mit einer Zeit von 1:40:52 sicherte er
sich den zweiten Platz seiner AK "M55".
Hendrik Hasenclever holt Platz 2 in Krefeld, Freundin Wiebke finisht auf Platz 6
Hasenclever Hendrik Wiebke webHendrik Hasenclever gab dem Bayer Triathlon rund um das Erholungsgebiet des Elfrather Sees in Krefeld den Vorzug. Über die Sprintdistanz kam der schnelle PVler nach 05,/20/5 mit einer Zeit von 1:09:13 Std. als Zweiter der M25 und 15. gesamt ins Ziel. Hendrik berichtet: "Beim Schwimmen hatte ich ein paar Probleme, Luft zu bekommen und kam erst als 34. aus dem Wasser (9:55). Kaum auf dem Rad fing es an zu hageln und anschließend dauerhaft zu regnen. Trotzdem war ich mit einem Schnitt von 36,5 km/h und neun gutgemachten Plätzen ganz zu frieden. Beim Laufen waren anfangs die Beine recht schwer, je länger der Lauf dauerte, desto besser lief es dann. Die Erkenntnis wuchs, dass ich vielleicht doch häufiger mal das Wechseln üben und speziell für nen Triathlon trainieren sollte ;). Insgesamt hab ich noch mal 10 Leute überholt und war am Ende auch total happy :)
Hendriks Freundin Wiebke ("potentielle PVlerin") kam bei ihrem ersten Triathlon überhaupt als Sechste W25 ins Ziel. Den Kampf mit der Strecke und dem Ritzel ihres Fahrrades - es ließ nur kleine Gänge zu - gewann sie mit einer Zeit in einer Zeit von 1:26:35 Std.
 
Oberliga-Team wird Siebter in Herscheid
Mit einem guten Ergebnis kehrte auch das Oberliga-Team des PV-Triathlon Witten aus Herscheid zurück. Sven Bergner als Vierter in 1:09 Std., Mathias Hölscher (24./1:16 Std.), Pascal Czollmann (35./1:17 Std.) und Tillmann Goltsch (45./1:18 Std.) kamen mit Platzziffer auf dem 7. Platz ins Ziel.

 

 

 

 

 

Gold für Nora Hansel bei Tria WM - PV-Athletin wird Weltmeisterin in Edmonton/Kanada

Hansel Nora webUnbeschreibliche Freude bei Nora Hansel: die Athletin vom PV-Triathlon Witten holte bei der Weltmeisterschaft in Edmonton in Kanada den Titel der Weltmeisterin und krönte damit eine außerordentliche Erfolgsserie.
Zieleinlauf Video

Nora Hansel hatte in diesem Jahr in Kitzbühel die Europameisterschaft im Para-Triathlon gewonnen. Dem Europameistertitel folgte kurz darauf der Titel der Deutschen Meisterin, den sie von der Deutschen Meisterschaft im Rahmen des ITU world triathlon in Hamburg mit nach Hause brachte. Einen angeknackster Zeh, den sich Nora Hansel als "Andenken"  von der DM in Hamburg geholt hatte, schränkte das Vorbereitungstraining zu Lasten der Laufeinheiten und die Aussichten auf die WM zwar etwas ein, dennoch hielt die PV-Athletin eine Medaille in Abhängigkeit von Tagesform und den Reserven beim Laufen für möglich.
Mit diesem Ziel stieg Nora Hansel dann in den Flieger nach Kanada, um bei der Ankunft eine unangenehme Überraschung zu erleben - ihr Fahrradhelm war auf dem Flug zu Bruch gegangen. Mit neugekauften Helm verlief das weitere Vorbereitungstraining vor Ort jedoch reibungslos, so dass der große Tag mit dem 30. August endlich erreicht war. "Tierisch nervös" war die PVlerin vor dem Start. Dieses Mal stand ihr das Glück zur Seite - der Start erfolgte aus dem Wasser, was Nora Hansel sehr entgegen kam. "Da ich wegen meines Zehs in den letzten Wochen das Schwimmtraining zu Lasten der Laufeinheiten intensiviert hatte, ging ich um fast zwei Minuten schneller als in Kitzbühel aus dem Wasser und wechselte reibungslos aufs Rad und auf die äußerst anspruchsvolle Radstrecke. Der Vorsprung der führenden Frauen hielt sich in Grenzen", erzählt Nora Hansel im Rückblick auf ihr Weltmeisterschaftsrennen. Gleich von der Wechselzone weg mussten die WM-Teilnehmerinnen eine 400 m lange Anhöhe mit 8 Prozent Steigung erklimmen. Bedingungen, die die Spreu vom Weizen trennten. Bedingungen aber auch, die der PVlerin sehr entgegen kamen, so dass sie sich dem "Weizen" zuzählend bis zur Spitze vorarbeiten konnte. Nora Hansel kletterte jede Steigung hoch, rasante Abfahrten nahm die PVlerin, ohne an der Radbremse zu ziehen und fuhr mit einem Vorsprung von 1:30 Minuten wieder in die Wechselzone ein. Fünf Kilometer in mehreren Runden trennten Nora Hansel zu dem Zeitpunkt noch vor dem größten Erfolg ihres Sportlerlebens. Aber auch in Kanada hatten die Götter vor dem Erfolg den Schweiß gesetzt: "Vor allem auf der letzten Laufrunde dachte ich, ich sterbe." Dann war das große Ziel erreicht - von ihrem Vorsprung gab die PVlerin auf der Laufstrecke lediglich 30 Sekunden ab und lief schließlich als neue Weltmeisterin ins Ziel. "Unbeschreiblich, auf dem Podest zu stehen und die Deutsche Nationalhymne zu hören. Ich begreife noch immer nicht so ganz, was hier passiert ist", ringt Nora Hansel auch Stunden nach ihrem Erfolg noch nach Worten.

 

 

  1. Nora Hansel (PV) startet bei Triathlon-WM in Vancouver/Kanada
  2. Triathlon Zülpich 2014 war super!
  3. PV-Seniorinnen sind die Besten! Tillmann Goltsch zu schnell für die Zeitnehmer
  4. Ehepaar Hölscher - zwei Starts, zwei Siege

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