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Triathlon

PV-Quartett startet erfolgreich bei Triathlon-DM in Düsseldorf

Während ihre Vereinskameraden in Frankfurt um Meter und Plätze kämpften, wurde auch in Düsseldorf das Wort 'Triathlon' groß geschrieben. Als Plattform für die Junioren und die Bundesliga folgte am Sonntag auch die Deutsche Meisterschaft im Triathlon über die Olympische Distanz. Als Freiluftsportveranstaltung nahm auch das Wetter Einfluß auf die Bedingungen - während des Schwimmens und des Radfahrens fielen mehrere kurze Schauer, teilweise sogar als Starkregen vom Himmel. In gleichem Maße stieg die Rutschgefahr auf der kurvigen Radstrecke. Weniger ausschlaggebend war das Wetter auf den fünf Laufrunden rund um den Landtag NRW und entlang des Rheins mit Zieleinlauf an der Rheinwerft.
Czollmann PascalIm Starterfeld auch ein Quartett vom PV-Triathlon Witten, das mit guten Ergebnissen in die Ruhrstadt zurückkehrte: Till Schaefer, der als Rückkehrer in die Triathlonszene längst wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, absolvierte die Kurztriathlondistanzen in 2:00:45 Std. und finishte unter den Top-ten mit Platz 9 der Ak2 (38. gesamt). Nur etwas mehr als zwei Minuten hinter ihm durchlief Pascal Czollmann (Foto) in genau 2:03:00 Std. als Fünfter der Ak4 (51. gesamt) das Ziel. PV-Trainer Andreas Kapka hatte nach 2:30:18 Std. die Ziellinie vor Augen und platzierte sich auf Platz 20 der SEN4 (186. gesamt). Bernd Doktor rundete das gute Abschneiden der PVler mit einer Zeit von 2:51:46 Std. als 46. der SEN2 (212. gesamt) ab.

ironman Frankfurt - Martin Herrmann klinkt sich aus, Meike Hoffmeister wird Achte der W45

Herrmann Martin web2

 Der 17. ironman in der hessischen Großstadt Frankfurt sollte für Martin Herrmann vom PV-Triathlon Witten gleichzeitig sein letzter werden. "Siebzehn ironman sind genug", hatte das Wittener Urgestein in Sachen Triathlon beschlossen. Die Gründe waren stichhaltig - 16 mal über Wochen und Monate 20 bis 25 Stunden wöchentliches Training mit der ständigen Gratwanderung zwischen Familie, Beruf und Sport, der eigentliche Wettkampf über 3,8 km schwimmen, 180 km auf dem Rad fahren und abschließend einen kompletten Marathon über 42,195 km laufen, bei dem regelmäßigen die körperlichen und mentalen Grenzen erreicht und überschritten werden, aber schließlich auch 16 mal das Gefühl, ins Ziel zu laufen.

Martin Herrmann spielte auch beim 17. Start in Frankfurt mit  - die Technik leider nicht: "Plattfuß bei Kilometer 130 mit total verdrehter Kette. Bei 160 km wieder ein schleichender Plattfuß. Ich bin mit halb platten Reifen die letzten 20 Kilometer gefahren. Motivation und Zeit waren gestorben, bin nach dem Rad raus" funkte der vielfache ironman aus Frankfurt. Das Leben geht auch ohne Langdistanz weiter: "Es wird noch Starts über die Olympische und Halb-Distanz geben, solange ich im ersten Drittel der Ergebnislisten auftauche. Das Enkelkind fordert jetzt aber auch seine Zeit mit seinem Opa", hatte Martin Herrmann schon vor seinem Start erklärt.
Reibungslos lief dagegen der erste ironman für Meike Hoffmeister ab. Die Herdeckerin in den Farben des PV-Triathlon Witten teilte sich den "längsten Tag des Jahres" so ein, dass sie 1:19:50 Stunden und 3,8 km durch das Wasser des Langener Waldsees schwamm, 180 km über zwei Runden auf einer hügeligen und anspruchsvollen Strecke um die hessische Großstadt auf dem Rad in 5:49:56 Stunden mit einem Schnitt von 30,95 km/h fuhr und den abschließenden Marathon über 42,195 km in 4:11:54 Std. lief. Überglücklich nach 11:30:26 Std. im Ziel konnte sich die Meike Hoffmeister nicht nur über ihren ersten ironman, sondern auch über ihre Platzierung unter den Top-ten als Achte der W45 und Platz 1193 gesamt freuen.

 

6. Hennefer Siegtaltriathlon: PV-Seniorinnen werden Dritte

2014.06.29 Hennef Wienforth Rösler Willner 1Mit einer erneut eindrucksvollen Leistung schwamm, fuhr und lief das Seniorinnen-Team des PV-Triathlon Witten auch beim Siegtaltriathlon in Hennef auf einen der begehrten Treppchenplätze. Das PV-Herrenteam erkämpfte sich in Unterbesetzung Platz 11 von 24 Mannschaften.

Mit Vanessa Rösler, Silke Wienforth und Anne Wilner war das erfolgreiche Trio des ersten Wettkampftages unverändert an den Start gegangen. Beim Auftaktwettkampf hatten die PV-Damen nur dem Krefelder Kanu Klub beim Indeland-Triathlon den Vortritt lassen müssen und war so auf dem 2. Platz ins Ziel gekommen. Dieser Erfolg gab ordentlich Rückenwind, entsprechend waren gut die Aussichten, auch beim zweiten von vier Wettkämpfen weit vorne zu finishen. Einzig nicht so gut war die Wettervorhersage für Hennef, die Senioren und Seniorinnen mussten mit Regen und kühlen Temperaturen rechnen. Entsprechend die Stimmungslage bei allen Aktiven, die sich zwischen “Wäre heute fast im Bett geblieben” und “Vielleicht bleibe ich einfach im Wasser” abspielte. Dauerregen seit dem Vortag hatte zwar für eine wassergesättigte Wechselzone gesorgt, aber Petrus hielt die Regenwolken geschlossen. Die Senior/innen konnten so eine Wolkenlücke zwischen Start und Siegerehrung perfekt ausnutzen.
Gleich das Schwimmen im Allner See über zwei Runden und 1,5 km brachte das PV-Damentrio auf Medaillenkurs. Anne Wilner erreichte als Fünfte gesamt und damit schnellste der PVlerin das Ufer, Vanessa Rösler baute zwar ein paar kleine Schleifen ein, erreichte aber dennoch als Achte nach 26:37 min. die Wechselzone und Silke Wienforth folgte als Elfte in 27:17 min.
Anspruchsvoll die Radstrecke über 40 km - gleich im Anschluß an die Wechselzone mussten die Senior/innen einen zwei Kilometer langen Anstieg bewältigen. Der fließende Autoverkehr auf der nicht-gesperrten Straße und die nasse Fahrbahn, die nur verhaltene Abfahrten zuließ, machten den Wettkampf nicht leichter. "Anne und Vanessa sind mal wieder auf und weg gewesen und lieferten sich einen Wettstreit mit den Herren, ich bemühte mich von hinten nix anbrennen zu lassen, Berge sind nicht so mein Ding", berichtet Silke Wienforth über die zweite Triathlondisziplin in Hennef. Gerade für die Raddisziplin hatte Silke Wienforth auch technisches Geschick beweisen müssen: Beim Zusammenbau ihres Rennrades brach eine Schraube an der Sattelklemme, wodurch ihr Start kurzzeitig gefährdet war. Kurzerhand nahm die PV-Athletin die Schraube des Werkzeug- und Ersatzschlauchhalters. Der Sattel war arretiert, ein Platten im Wettkampf ab diesem Moment nicht vorgesehen.
Die flache Laufstrecke war nahezu auf Vanessa Rösler zugeschnitten. In ihrer Paradesdisziplin lieferte die PVlerin mit 41:47 min. für 10 km die zweitschnellste Laufzeit bei den Seniorinnen ab und finishte als Gesamt-Dritte. Zusammen mit Anne Wilner als Elfte und Silke Wienforth auf Platz 14 festigten die PV-Seniorinnen mit dem 3. Platz in Hennef Platz 2 in der Gesamtwertung hinter dem Kanu Klub Krefeld. Als nächstes macht die Seniorinnen-Liga in Sassenberg und Hückeswagen halt.
Eine außerordentliche Leistung zeigten auch die PV-Senioren. Ohne Mathias Hölscher mussten Uwe Bandmann, Tillmann Goltsch und Stephan Haag die Reise nach Hennef antreten. Uwe Bandmann kam als 16. aus dem Wasser, fuhr mit einer Zeit von 1:08:44 Std. als 13. in die Wechselzone und lag mit 41:14 min. über 10 km auf Platz 22 der Laufzeiten. Als 14. mit der Gesamtzeit von 2:13:01 Std. überquerte Uwe Bandmann die Henefer Ziellinie. Ganz anders das Bild bei seinen Mannschaftskameraden Tillmann Goltsch und Stephan Haag, die auf den Plätzen 63 bzw. 61 aus dem Wasser kamen, mit den Plätzen 48 bzw. 44 nach vorne fuhren und schließlich mit einer Laufzeit von 34:41 min. (Platz 1 in der Laufliste) und 41:32 min. (23.) in 2:15:18 Std. und 2:21:41 Std. als 19. und 40. finishten. Mit nur drei von vier Wertungsplätzen - der vierte Platz bekam die letzte Platzziffer 103 - kamen die PV-Senioren noch auf Platz 11 von 24 teilnehmenden Mannschaften. "Schon ne super Leistung!", zollte Silke Wienforth ihren Mannschaftskameraden ein großes Lob.

 

 

Der 17. ironman soll der letzte sein - Martin Herrmann blickt auf lange Triathlonerfahrung zurück

Herrmann Martin ironman Frankfurt  webEr kennt die Abläufe bis in Kleinste und trotzdem setzt auch vor seinem 17. ironman wieder das Kribbeln ein: Martin Herrmann vom PV-Triathlon Witten will es am 6. Juli wieder wissen und sich mit dreitausend Gleichgesinnten in das Wasser des Langener Waldsees in der Nähe von Frankfurt stürzen, 3,8 km schwimmen, 180 km über zwei Runden auf einer hügeligen und anspruchsvollen Strecke um die hessische Großstadt auf dem Rad fahren und abschließend einen kompletten Marathon über 42,195 km laufen. Die Elite des Triathlon-Sports kämpft an dem ersten Sonntag im Juli um die Krone der Europameisterschaft und nebenbei um 100 Startplätze für den legendären Hawaii-Triathlon. Es wird so ein Aufeinandertreffen u. a. von Olympiasieger Jan Frodeno, 70.3-Weltmeister Sebastian Kienle (Mühlacker), der gerade im Kraichgau deutscher Meister auf der Mitteldistanz wurde und Weltmeister Frederik van Lierde (Belgien) geben.
Einfach ist die Gratwanderung zwischen Beruf mit einem 40-Stunden-Job, Familie als Ehemann, Vater und Opa und dem Hobby 'Triathlon' mit 20 bis 25 Stunden Training pro Woche ("Um Zeit zu sparen esse ich auf dem Rad") sowie genügend Schlaf nicht. Martin Herrmann gehört seit den Anfängen des PV-Triathlon Witten im Jahre 1987 dem Verein an, genau zwei Monate nach der Gründung trat er seinem PV bei, immer ein Vorbild an Trainingsfleiß und Hilfsbereitschaft, insbesondere wenn es galt, die Weihnachtsläufe und den Ruhrtal-Marathon zu veranstalten. Kaum ein Triathlet aus der Ruhrstadt und darüber hinaus verfügt über eine ähnliche Erfahrung. Mittlerweile mit nunmehr 27 Jahren Triathlonerfahrung in der Altersklasse M60 unterwegs, stellte sich der austrainierte Postbote immer häufiger die Frage "Warum tu' ich mir das immer wieder an, obwohl ich schon beim letzten und vorletzten Rennen sagte, nie wieder?"
Der Entschluss reifte, dass der ironman Frankfurt definitiv die letzte Langdistanz sein wird, die der PVler in Angriff nimmt. "Für Frankfurt möchte ich nochmal eine Zeit um 11 Stunden finishen, insbesondere bei Wärme. Das wäre dann weit vorne in der M60." Der Sieger 2013 in der M60 brauchte 10:50 Stunden und ist in diesem Jahr auch wieder am Start. Die Bestzeit für Martin Herrmann steht bei 10:28 Stunden, Martin Herrmann verpaßte damals die Qualifikation für Hawaii um 8 Minuten.
Für den 06. Juli hat sich der PVler seinen Spitznamen "Alter Sack" auf seinen Einteiler drucken lassen - der Spaß kommt beim Triathlon immer noch nicht zu kurz. Wenn auch mit dem Zieleinlauf das Kapitel "Langdistanz" besiegelt sein soll, setzt der vielfache ironman das letzte finish nicht mit dem Ende seines Sports gleich: "Es wird noch Starts über die Olympische und Halb-Distanz geben, solange ich im ersten Drittel der Ergebnislisten auftauche. Das Enkelkind fordert jetzt aber auch seine Zeit mit seinem Opa", legt Martin Herrmann die Prioritäten neu fest.
Außer Martin Herrmann wird vom PV-Triathlon Witten auch Meike Hoffmeister an den Start gehen.
 

Doppelsieg für PV-Nachwuchsathleten

2014.06.29 Meckel FahrensonDass mit Luca Fahrenson und Max Meckel auch zwei Nachwuchsathleten den Weg nach Hennef fanden, lag an der unwetterbedingten Absage des Dortmunder Triathlon. Kurz entschlossen meldeten die beiden Nachwuchshoffnungen des PV-Triathlon ihre Teilnahme am Schüler A-Triathlon in Hennef als Teil des Rheinland-Cups.

Aufgrund der äußeren Bedingungen hatte der Veranstalter die Schwimmstrecke auf 200 m verkürzt, der eine Radstrecke von 10 km und ein Lauf über 3,4 km folgten. Bereits beim Schwimmen lagen die beiden PVler mit Platz 2 und 3 hinter Bastian Müller von den TriKids TuS Ahrweiler gut im Rennen, bestritten gemeinsam die Raddistanz und kehrten zusammen an der Spitze liegend von der Radstrecke zurück in die Wechselzone. Beim Laufen konnte sich Luca Fahrenson absetzen und gewann in 38:20 min. den Wettkampf. Platz 2 ging in 39:43 min. an Max Meckel, der damit den Doppelsieg für den PV-Triathlon Witten perfekt machte.

 

  1. Marcus Ziemann finisht ironman 70.3 in Luxemburg - Insektenstich verhinderte bessere Platzierung
  2. Oberliga-Team ersatzgeschwächt in Steinbeck
  3. Nora Hansel ist Europameisterin!!!
  4. Seniorenliga: Auftaktwettkampf beim 7. Indeland Triathlon - PV-Teams finishen auf Platz 2 und 8

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