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Triathlon

Uwe Bandmann Vierter in Zell am See

Bandmann Uwe2012Wieder mal spielte das Wetter eine wesentliche Rolle bei einem Triathlon, wie Uwe Bandmann in Zell am See feststellen mußte. Der Athlet des PV-Triathlon war mit Ziel, den halben ironman unter den Top-Drei zu beenden, in die Berge gefahren und am Wettkampftag von der ersten Starterreihe aus ins Wasser gegangen. 1,9 km im kühlen Naß lagen vor dem PVler: "Es war wieder die berühmte 'Waschmaschine', ein Stoßen und Hauen unter den Wettkampfteilnehmern, jeder wollte irgendwie vorankommen", kommentiert der PV-Athlet das Schwimmen, das für ihn mit einer Zeit knapp über 30 min. zufriedenstellend verlief. Leider spielte das Wasser in Form von Regen seine Rolle auch auf der Raddistanz über 90 km weiter. Zwei Runden über 45 km waren zu absolvieren, trotz der Berge wider Erwarten auf einer flachen Strecke. Uwe Bandmann: "Was mich da allerdings erwartete, hatte mit Triathlon nicht viel zu tun. Durch die vielen Teilnehmer war so viel auf der Radstrecke los, dass wir die Windschattenregel gar nicht mehr beachten konnten." Uwe Bandmann gab der Sicherheit den Vorzug und fuhr auf den nassen Straßen vorsichtig und 'eckig' durch die Kurven. Immerhin zeigte der Tacho einen 38er Schnitt, ebenfalls zufriedenstellend aus Sicht des PV-Athleten. Eine Zeit von 1:37 Stunden statt der geplanten 1:35 Stunden im 4:30er Tempo für den abschließenden Halbmarathon mündeten in eine Gesamtzeit von 4:39:28 Std., gleichbedeutend mit Platz 4 seiner Altersklasse und Platz 136 gesamt. Fazit von Uwe Bandmann: "Unter den Bedingungen und dem Umstand, dass ich auf dieser Distanz nicht gerade Zuhause bin, bin ich auch voll zufrieden mit meiner Leistung."

Uwe Bandmann zweitschnellster Feuerwehrmann NRWs

Bandmann Uwe 2013web'Schnell wie die Feuerwehr' - diese Fähigkeit trifft nachweislich seit dem letzten Wochenende besonders auf Uwe Bandmann zu. Der erfolgreiche Athlet des PV-Triathlon Witten - im Beruf Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr Essen - startete bei der NRW Meisterschaft der Feuerwehrleute in Krefeld über die Sprintdistanz.
Seine Schnelligkeit zeigte sich schon beim Schwimmen: Uwe Bandmann kletterte nach 7:54 Minuten als Vierter mit nur neun Sekunden Rückstand auf den späteren Sieger Frank Wiederhöfer (Gelsenkirchen) aus dem Wasser. "Eine gute Ausgangsposition für mich, denn jetzt konnte ich auf dem Rad Druck machen! Dachte ich zumindest in diesem Moment. Leider waren die Beine an diesem Tag aber nicht so ganz meiner Meinung", kommentiert der PVler den Rennverlauf. Immerhin kam der schnelle Feuerwehrmann aber dann doch noch als Zweiter nach 20 km mit einer Zeit von 33:10 Minuten in die Wechselzone und konnte diesen Platz beim Laufen über 5 Kilometer, für die der PVler 19:59 Minuten brauchte, auch halten. Mit einer Gesamtzeit von 1:01:05 Stunden wurde Uwe Bandmann am Ende Zweiter der NRW-Meisterschaft. "Schade, denn Frank Wiederhöfer hatte ich auch schon mal über diese Disziplin geschlagen", bedauert Uwe Bandmann seinen Erfolg für einen kurzen Moment, um sich sofort über die erfolgreiche Verteidigung des Mannschaftspokals für die Feuerwehr Essen zu freuen. 

PV-Breitensportler platzieren sich beim Bayer-Triathlon unter den Top-ten

Andreas Kapka auf Platz 2(Zum Vergrößern auf Foto klicken) Einer der größten Triathlonwettkämpfe fand in der 26. Auflage in Krefeld statt: 1.200 Triathleten - darunter viele bekannte Namen der Triathlon-Szene - gingen an den Start des "Bayer Triathlon". Ebenfalls am Start eine Gruppe des PV-Triathlon Witten. "Während es morgens zumindest in Bochum noch so stark regnete, dass das Aufstehen echte Überwindung kostete, war die Strecke dann beim Wettkampf selbst zumindest für die Volksdistanzler schön abgetrocknet und die Temperaturen angenehm warm. Bei der Siegerehrung kam sogar die Sonne raus", zeigte sich Judith Hemmen zufrieden. Geschwommen wurde auf der mit 22 Grad Wassertemperatur recht frischen Regattabahn, die den Vorzug vor dem wegen seiner angeblich schlechten Wasserqualität gerügten Badesee erhielt. Die Wettkampfbesprechung erfolgte direkt am Schwimmstart: "Gut zu merken war die Zusammenfassung: Um 2 Bojen schwimmen, dann 2 Runden auf dem Radkurs und zum Schluss 2 Runden laufen. Das kann man sich merken", erzählt Judith Hemmen. Die Radstreck war nur leicht hügelig und bis auf einige 90 Grad-Kurven und zwei relativ enge Wendepunkte technisch einfach zu fahren, die Laufstrecke im Park teilweise etwas eng, aber schön flach. Da die PVlerin im letzten Jahr ausgesetzt hatte, war Krefeld nach dem Start in Oelde erst ihr zweiter Triathlon. "Ich wollte einfach nur gut durchkommen. Meine Schwimmzeit war zwar nicht prickelnd, aber ich war auch das erstemal im Freiwasser. Rad war gut, beim Laufen habe ich mich in der zweiten Runde selbst angefeuert. Das geht hervorragend, wenn ich so bekannte Fussballgesänge wie 'Olé, olé, olé,olé - PV Triathlon - olé' oder 'PV! PV! Es lebe der PV!' summe. Hab dann auch noch ein paar Leute überholt." Judith Hemmen schloss das Rennen unter den Top-ten als Sechste ihrer Altersklasse ab. PV-Vereinstrainer Andreas Kapka schaffte gar mit dem 2. Platz den Sprung aufs Treppchen, das wieder PV-Vereinskameradin Marlies Steffen knapp mit dem vierten Platz verpaßte. Marwin Achenbach rundete das gute Abschneiden des PV-Triathlon Witten mit Platz 27 ab.

Ötztaler Radmarathon extrem - Conny Dauben finisht

Dauben Conny Ötztalradmara2013web"Hart war der Ironman 70.3 European Championship am 11. August in Wiesbaden. Härter war der Ironmann am 17. August in Kalmar in Schweden. Aber brutal war der 33. Ötztal Radmarathon am 25. August im österreichischem Ötztal", zieht Conny Dauben vom PV-Triathlon Witten einen Vergleich ihrer drei extremen Wettkämpfe im gerade abgelaufenen Monat. Der Ötztaler Radmarathon ein Wettkampf, der einer gestandenen iron-Frau mehr als 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen Marathon von 42,195 km abverlangt? Allein die Streckenbeschreibung zeigt in diese Richtung: über 238 km, inklusive 4 Pässe, und 5.500 Höhenmeter stellen höchste Anforderungen, als nicht kalkulierbare Größe kommt das Wetter hinzu. "Normalerweise mache ich nicht innerhalb von drei Wochen drei solch extremen Wettkämpfe, aber ich hatte nach vier erfolglosen Anmeldeversuchen diesmal einen der begehrten 4000 Startplätze erhalten. Beworben hatten sich 22.000 Sportler für diesen Radklassiker und ich hatte erstmals einen Startplatz bekommen! Da brauchte ich nicht mehr lange überlegen und bin nach meinem ironman in Schweden direkt ins Österreichische  Pitztal gefahren", erzählt die Athletin vom PV-Triathlon Witten.
Conny Dauben bereitete sich in den Tagen bis zu dem großen Start gewissenhaft vor, ließ extra ihr Rennrad ausgerichtet auf die Steigungen der Strecke umbauen und absolvierte einige Trainingskilometer bei absolutem Traumwetter. Leider war auf den Wettergott kein Verlaß, die Dauer des schönen Wetters begrenzte er bis kurz vor dem Start. Der Veranstalter teilte frühzeitig mit, dass sich die Teilnehmer auf extremere Wetterbedingungen einstellen mögen. "Pünktlich in der Nacht zum Sonntag setzte Regen ein, wie aus Kübeln. Allein schon die Fahrt vom Pitztal nach Sölden ins Ötztal in der Früh um 5 Uhr war schon der reinste Horror", erinnert sich Conny Dauben mit Schaudern.
Kurz vor dem Start um 6:45 Uhr rollte die PVlerin vom Parkplatz zum Start in der Ortsmitte von Sölden. Conny Dauben nahm in der Mitte des Teilnehmerfeldes an der 1.000 m Marke Aufstellung, vor und hinter sich ein Riesenfeld von Radfahrern, ständiger Regen und empfindlich kalte Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad bildeten die Bedingungen. OK-Chef Ernst Lorenzi sagte mit dem Blick auf die Fahrer: "Bei diesen Verhältnissen zu starten, erfordert großen Mut." Conny Dauben war zu diesem Zeitpunkt schon nass bis auf die Haut.
Von Sölden aus führte der Weg nach Oetz, die ersten 32 km nur bergab. Als es den erste Pass nach Kühtei hochging, hofften alle, langsam wieder warm zu werden. Ein Trugschluss, wie Conny Dauben weiß: "Bei diesem heftigen Regen und den Temparaturen stellte sich auch bei den Bergauffahrten keine Körperwärme mehr ein."
In Kühtei wartete die erste Verpflegungsstation mit Riegel, Obst und Kuchen, die von dem ganzem Tross angefahren wurde. "Ich konnte mein Stück Kuchen nur in beiden Händen halten, sonst wäre es mir vor lauter Zittern aus der Hand gefallen. Ein Sanitäter streifte mir dann noch Gummihandschuhe über meinen normalen Handschuhen über, um dadurch etwas wärmere Hände zu bekommen. Normalerweise freue ich mich immer wenn es ordentlich bergab geht, aber dieses mal stellte sich keine Freude ein." Das schlechte Wetter forderte seinen Triumph: vor allem im Anstieg hinauf nach Kühtei verließ viele der Mut und nach der Abfahrt von Kühtei nach Kemnaten gaben viele Fahrer unter Tränen auf . Viel hätte nicht mehr gefehlt, dann wäre auch Conny Dauben ausgestiegen.
Petrus zeigte dann doch ein wenig Einsehen, zumindest ab dem Jaufenpass ließ der Regen nach und hin und weider blitzte sogar ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke. Um 14:20 Uhr erreichte die PVlerin St. Leonhard am Fuße des Timmelsjoch, von da ab ging es die endlos scheinenden Kehren zum Gipfel hoch. Die "Tour der Leiden", ein Titel, der bisher nur der Tour de France vorbehalten war, setzte sich fort: am Timmelsjoch, dem höchsten Punkt des legendären Radklassikers, hatte Frau Holle über Nacht ihre Betten kräftig ausgeschüttelt, bis zu zehn Zentimeter Neuschnee verwandelte die Bergwelt in eine malerische Winterlandschaft.
Vom Gipfel des Timmelsjochs ging es nun auf trockener Straße nach Sölden. Conny Dauben sehnte sich nur noch nach dem Ziel , dass sie tatsächlich um kurz vor 18 Uhr erreichte und wie alle der nur 2.380 Finisher von tausenden Menschen begeistert empfangen wurde. "Und unter den Zuschauern im Ziel mein Vater, der mir schnell mein Rad abnahm und mir trockene Sachen gab, die ich nach einer ausgiebigen Heißdusche anzog. Die Sitzheizung im Auto auf dem Weg zurück ins Pitztal glühte", freute sich Conny Dauben nach diesem äußerst extremen Wettkampf.
Einige Daten zum Ötztaler Radmarathon:
 
Verpflegung an den Stationen:
                   43.000 Trinkbecher
                   12.000 Stück Energy-Gel
                   16.000 Stück Korn-Riegel
                   16.500 Kekse
                   5.000   Liter Mineralwasser
                   7.700   Dosen Red Bull
                   11.400 Stück Bananen
                   16.000 Stück Brot und Gebäck
                   8.900   Stück Kuchen
                   1.640   Helfer

Heisse Südstaatenstimmung beim ironman in Kentucky - Roman Leischik finisht

Leischik Roman ironman Louisville2013Weltenbummler in Sachen Triathlon Roman Leischik fügte am Wochenende den 'ironman Kentucky' seiner umfangreichen Wettkampf-Sammlung hinzu. In seiner großen Sammlung hinterließ dieser ironman eine bleibende Erinnerung.
Fast wäre der Start für den Athleten vom PV-Triathlon Witten jedoch an einer Klimaanlage gescheitert: "Nach rund 16 Stunden Flug und zwei nicht geschlafenen Nächten wachte ich im Hotel mit akuten Schluckbeschwerden und Kopfweh auf - die Klimaanlage hatte zu gut funktioniert", berichtet Roman Leischik. Auf diesen Fall war der praktizierender Arzt nicht vorbereitet und hatte deshalb auch kein Antibiotikum eingesteckt. Da er sich in den USA auch nichts selbst verschreiben konnte, hieß es, vier Stunden in einem Emergency Room zu warten, bis ihm dann eine amerikanische Kollegin weiterhelfen konnte. Bis zum Wettkampf waren Halsschmerzen und ein schmerzender Knöchel aber ausgeheilt, so dass sich der mehrfache ironman entschied, an den Start zu gehen.
"Bei 35 Grad im Schatten und 90% Luftfeuchtigkeit sah dieser ironman alles andere als nach einem Spaziergang aus, jeder Ultratriathlon hat halt so seine eigenen Gesetze", berichtet Roman Leischik. "Ich wollte zwar meine Zeit von New York unterbieten, bin das Rennen aber vernünftig angegangen. Nach 3,8 km Schwimmen und 181 km im Alleingang auf dem Rad mit einem Schnitt von 30 km/h - 2000 Höhenmeter inklusive - war der abschließende Marathon in der Stadt eine reine Hitzeschlacht. Es wehte aber auch nicht ein Lüftchen", berichtet der begeisterte Triathlet. "Das Schönste war aber die Südstaatenstimmung in Kentucky durch die vielen super freundlichen Menschen. Vor dem Wettkampf wurde die Nationalhymne gespielt, die ganze Stadt war komplett auf das Rennen eingestellt und machte aus dem ironman ein Riesenfest. Die Helferinnen und Helfer überschlugen sich nahezu vor Hilfsbereitschaft. Dieses Rennen werde ich so schnell nicht vergessen!" Roman Leischik platzierte sich mit Platz 69 von 196 Startern seiner Altersklasse und Platz 1.163 von 3.038 Startern gesamt im ersten Drittel. "Damit war ich sehr zufrieden, weil ich schon am nächsten Tag eine 40 km Erholungsrunde drehen und mich sehr gut bewegen konnte", verrät Roman Leischik zum Schluß. 
  1. Riesenbeck Triathlon: PV-Trio zweimal ganz oben auf dem Treppchen
  2. Champion-System Team mit durchwachsenem Rennen beim Saisonabschluss
  3. Abschlusswettkampf der 2.Bundesliga in Krefeld
  4. PV-Triathlon hochzufrieden über Wettkampftag in Hückeswagen

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