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Triathlon

Triathlon am Wochenende: PV in drei Ligen am Start

Ein strammes Wettkampfprogramm absolvieren zur Zeit die Ligastarter des PV-Triathlon Witten. Am kommenden Wochenende fahren neben dem 'Champion Systems Team Witten' der zweiten Bundesliga auch die PV-Damen der Regionalliga nach Verl, während die beiden PV-Mannschaften der Seniorinnen und Senioren in Hennef an den Start gehen.
Nils Brüchert-Pastor, aktiver Triathlet und Coach des PV-Triathlon, beschreibt die Wettkampfstätten und -bedingungen: "In Verl schwimmen die Regionalligafrauen zwei Runden á 600 m in einem See. Ein Neo darf voraussichtlich nicht getragen werden. Die Radstrecke und Laufstrecke sind absolut flach. Es werden vier Runden á 10 km gefahren und entlang der Radstrecke und um den See über Asphalt und Waldboden zwei Runden á 5 km gelaufen. In Hennef wird ebenfalls in einem See geschwommen, hier betragen die Distanzen zwei Runden á 750 Meter. Beim Radfahren stellt ein hoher Berg eine besondere Herausforderung dar, ansonsten ist die Radstrecke über zwei Runden á 20 km flach wie auch die windanfällige und schattenlose Laufstrecke."
Die PV-Seniorinnen stehen aktuell auf Tabellenplatz drei von acht Mannschaften, die Senioren auf Tabellenplatz 14 von 29 Teams. Neben Silke Wienforth und Anne Wilner ist auch die Gewinnerin des Duisburger Rhein-Ruhr-Marathon Vanessa Rösler im Team. Bei den Herren gehen Mathias Hölscher, Uwe Bandmann, Stephan Haag und Gerhard Billig, der seine Meriten schon als Deutscher Vizemeister im Gehen holte, ins Wasser. "Danach ist erstmal bis August Pause, es geht dann am 11.08. in Rheine mit den Seniorinnen und Senioren weiter", informiert Nils Brüchert-Pastor. 

4.Wettkampf der 2. Bundesliga Nord in Verl anstatt in Witten

Tom HavekesEigentlich hätte das Champion-System Team Witten am kommendenSonntag ein Heimspiel gehabt, denn als vierte von fünf Stationen in der  2.Triathlon-Bundesliga war der Ruhrtal-Triathlon in Witten geplant. Doch aufgrund der schlechten Wasserqualität derRuhr musste der Wettkampf kurzfristig abgesagt werden und als Ersatz sprangen die Veranstalter aus Verl ein.

Aufgrund dessen geht es für Sven Bergner, Renning Elischer, Fynn-Rasmus Elischer, Tom Havekes (siehe Foto) und Brodie Gardner am Sonntag nun auf die gut  100 km lange Reise nach Verl, wo um 14 Uhr der Startschuss fallen wird. Zu bewältigen ist eine Sprintdistanz im und um den Verler See, wobei die Strecken als Hochgeschwindigkeitskurse zu bezeichnen sind. „Da die Radstrecke topfeben ist, wird es sehr wichtig sein, sich schon beim Schwimmen vorne aufzuhalten und in die erste Gruppe zu kommen, da es beim Radfahren schwer wird Veränderungen herbeizuführen. Entscheidend ist dann aber die Laufleistung und ich denke da haben wir mit unserer Aufstellung gute Möglichkeiten vorne mit dabei zu sein“, so Teamchef Matthias Bergner. Besonders motiviert dürften die Elischer-Brüder sein, denn für sie ist es der letzte Test für die eine Woche später stattfindende Deutsche Meisterschaft der Junioren. Aber auch die anderen Wittener Starter sind entschlossen, nach dem 8.Platz in Gladbeck, dem 3.Platz in Berlin und dem 10.Platz in Eutin, nun wieder eine Platzierung unter den besten fünf Mannschaften zu erreichen. In der Tabelle liegt das Champion-System Team momentan ebenfalls auf dem 5.Platz, allerdings sind die Abstände zu den anderen Teams äußerst gering, sodass für Spannung  gesorgt ist.

Marlies Steffen finisht beim ironman Frankfurt unter den TopTen

Florian Rothe blieb unter 11 Stunden

"Es war allen anzusehen, dass sie froh sind, endlich im Ziel zu sein", Silke Wienforth war in der Rolle der Zuschauerin zum ironman Frankfurt gereist, um den 'längsten Tag des Jahres' zweitausendfünfhundert Triathleten - darunter eine Gruppe von fünf Athleten des PV-Triathlon Witten - zu begleiten. 3,8 km Schwimmem, 180 km Rad fahren und der abschließende Marathon mit dem grandiosen Finish auf dem Frankfurter Römer lagen vor ihnen - eine monatelange Vorbereitung gab dem PV-Quintett die nötige Kraft und Konzentration.
Marlies Rad FrankfurtBereits um 7 Uhr fiel der Startschuss am Langener Waldsee - eine Viertelstunde, nachdem das Elitefeld ins Rennen gegangen war. Als erster PVler tauchte Florian Rothe nach 1:01:07 Stunden wieder aus dem großen Heer der Schwimmer/innen aus 51 Nationen auf, gefolgt von Janina Swetlik (1:03 Std.), Marlies Steffen (1:12 Std.), Wolfgang Brozio (1:19 Std.) und Marwin Achenbach (1:37 Std.). "Der Wechsel aufs Rad klappte bei allen gut", meint Silke Wienforth als erfahrene Triathletin, die selber eine Bestzeit für Frankfurt von 11:34 Std. stehen hat. 180 km auf dem Rad bei 30 Grad im Schatten entlang einer Zuschauerkulisse, die die Teilnehmer immer wieder nach vorne trieb. "Es spielt schon eine große Rolle, ob du alleine fahren mußt, ober dich eben viele Zuschauer puschen", so Silke Wienforth. 5 Stunden und 29 Minuten war es erneut Florien Rothe, der als Schnellster der PV-Gruppe die Wechselzone erreichte und den abschließenden Marathon über 42,195 km in Angriff nehmen konnte. Seine Vereinskameraden Janina Swetlik und Marwin Achenbach brauchten für die 180 km 5:59 Stunden, Marlies Steffen 6:07 Stunden und Wolfgang Brozio 7:22 Stunden. 4:16 Std. brauchte Florian Rothe für die abschließende Marathonlaufstrecke, um in 10:56:27 Std. noch unter der 11 Stunden-Marke zu finishen.Florian Laufen Frankfurt Genügend 'Körner' hatte sich vor allem Marlies Steffen für den Marathon aufgespart: in 4:12 Std. lieferte sie die beste Marathonzeit für den PV ab und platzierte sich mit ihrer Zeit von 11:41:54 Std. auf den 9. Platz der Altersklasse 25 - 29. Im Ziel lag die PVlerin damit nur drei Minuten hinter Janina Swetlik, die den längsten Tag nach 11:38:28 Std. beendete. Marwin Achenbach, Lebensgefährte von Marlies Steffen, folgte mit einer Zeit von 12:18:20 Std. Wolfgang Brozio dagegen hatte nach überstandener Knieverletzung und Bronchitis sein Ziel auf 'Ankommen unter 15 Stunden' setzen müssen, zu viele Trainingskilometer fehlten. "Ziel erreicht", deshalb auch sein Kommentar, als er nach 14 Stunden und 42 Minuten über den ersehnten roten Teppich vor dem Frankfurter Römer ins Ziel lief. "Jetzt werden erstmal die Beine hochgelegt", kennt Silke Wienforth das Gefühl in den Tagen nach einem ironman.
 
Florian Rothe
Swim        Bike        Run            Total   
01:01:07 05:29:13 04:16:02 10:56:27
 
Janina Swetlik   
01:03:00 05:59:57 04:27:38 11:38:28
 
Marlies Steffen   
01:12:42 06:07:32 04:12:07 11:41:54
 
Marwin Achenbach   
01:37:36 05:59:44 04:31:15 12:18:20
 
Wolfgang Brozio
01:19:31 07:22:21 05:34:07 14:42:58

Platz 4 für PV-Landesliga-Team in Altena

Till PastorTolle Leistung für das Landesliga-Team des PV-Triathlon in Altena. Hinter den Mannschaften von Tri-Team Hagen II, Tri Team Ratingen 08 II und Tri Team Tus Jahn Ohle kamen die Wittener auf den vierten Platz. "Eine tolle Steigerung", freute sich dann auch Mannschaftscoach Nils Brüchert-Pastor, "nach Platz 15 in Lüdenscheid und Platz 10 in Kamen nun Platz 4 in Altena und das bei dieser Strecke - einzig das Schwimmen war flach, der Rest der Hammer." Viermal mußten die Teilnehmer auf einer relativ schlechtenStraße mit anspruchsvollen Steigungen hoch und entsprechend wieder runterfahren und auch das Laufen forderte die Triathleten mit vier welligen Runden in praller Sonne.
Uwe Bandmann legte mit seinem dritten Platz die Grundlage für den schönen Erfolg der PV-Athleten. Nach 2:08 Stunden war der PVler wieder im Ziel. Till Pastor in 2:21 Std. und Mark Köster in 2:22 Std. sowie Stephan Haag in 2:30 Std. machten den Erfolg komplett. Damit springt der PV-Triathlon auf den 9. Tabellenplatz von 26 Mannschaften. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kämpften sich die PV-Frauen Anne Wilner, Anke Libuda und Rica Pukropski auf den 17. Platz der Regionalliga.
Die Hitzeschlacht beim Volkstriathlon gewann Reinhard Böhne-Hasenclever in der M55. An anderer Stelle, genau beim 4. Weseler Sparkassen Triathlon, wurde Andreas Kapka Zweiter der M55!

Ironman Klagenfurth - PVler schlagen sich hervorragen

Dauben Ziemann Klagenfurth 2013Zwei weitere erfahrene Langdistanz-Athleten des PV-Triathlon Witten standen weiter südlich an der Startlinie zur 15. Ausgabe des Ironman Austria.Conny Dauben und Marcus Ziemann hatten sich einiges vorgenommen: während Conny Dauben wichtige Punkte für das Kona Ranking bei den Profi-Frauen sammeln und mit einer Zeit um 9:45 Stunden möglichst in den Top 10 landen wollte, "eine Zeit unter 10 Stunden" hatte sich Marcus Ziemann als Ziel gesetzt.
Das Feld der Profis stieg mit weiteren 400 Athleten der ersten Startwelle um 6:45 Uhr im Strandbad Klagenfurt in den Wörthersee. Conny Dauben legte die 3,8 km in einer guten Zeit von 58:56 min zurück. in der zweiten Startwelle mit den restlichen 2600 Athleten machte sich Marcus Ziemann auf und schaffte mit schnellen mit 57:15 min gute Grundlage für seine angestrebte Endzeit.
Top motiviert stiegen beide PVler aufs Rad. Ohne nennenswerte Probleme kamen die PVler über den 180km langen,anspruchsvollen Radkurs,bei dem die Athleten doch zunehmend mit dem Wind zu kämpfen hatten. Mit einer fast identischen Radzeit von 5:26 Std. kamen die PVler in die zweite Wechselzone und gingen beide mit guten Vorraussetzungen auf die abschleissende Marathonrunde. Inzwischen war es jedoch ordentlich warm auf der Laufstrecke geworden. Während Conny Dauben das Tempo bis zum Ende hochhalten konnte, fiel Marcus Ziemann auf der zweiten Hälfte etwas ab."Ich hatte am Anfang versucht, die verlorene Zeit vom Rad wieder reinzuholen und musste dafür etwas büßen", kommentierte Conny Dauben ihren Marathon von 3:37 Std. Mit 10:09:15 finishte sie auf Platz 15 bei den Profi-Frauen.
Marcus finishte mit einem Marathon von 3:55:05 in 10:28:59
Für Conny bedeutete das Platz 15 bei den Profi Frauen.
Ziemann links Siegerehrung Klagenfurth 2013Für Marcus Ziemann bedeutete das Platz 105, am folgenden Tag wurde er aber auf der Awards Party noch für Platz 1 in der Handicap Klasse ausgezeichnet und bekam dabei den Pokal vom amtierenden Ironman Weltmeister Pete Jacobs überreicht.

  1. Ironman Frankfurt, Landes- und Regionalliga Altena - sooo viel los am Wochenende
  2. Hillard Remmert Siebter der DM - PV-Jugend vertritt NRW
  3. PVT mit 13 Triathleten bei Ligawettkämpfen in Steinbeck
  4. PV-Regionalliga-Team wird Fünfte in Kamen - Damen verbessern sich auf Tabellenplatz 4

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